Stengelin Medical GmbH Adresse & Kontakt
Stengelin Medical GmbH
Die Stengelin Medical GmbH mit Sitz in Tuttlingen in Baden-Württemberg stellt chirurgische Einmalinstrumente sowie Verbrauchsmaterialien für den Operationssaal her und vertreibt sie. Das Unternehmen entwickelt Einmalprodukte, die Mehrweginstrumente in bestimmten Anwendungen ersetzen können und so hygienische Standards und Kostenstruktur im Krankenhausbetrieb beeinflussen.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio von Stengelin Medical umfasst chirurgische Einmalskalpelle, Einmalzangen, Einmal-Klemmen und steriles Verbrauchsmaterial für Operationssäle. Diese Einmalprodukte verringern das Risiko von Kreuzkontaminationen und reduzieren den Aufbereitungsaufwand in der Klinikhygiene. Das Sortiment ist auf die Anforderungen der Allgemeinchirurgie sowie auf minimal-invasive Eingriffe ausgelegt.
- Chirurgische Einmalskalpelle: Mit scharfen Klingen für präzise Schnittführung bei Operationen.
- Einmalzangen: Für unterschiedliche Anwendungen im OP, mit Fokus auf Stabilität und Handhabung.
- Einmal-Klemmen: Für die temporäre Blutstillung und die Sicherung von Gewebe.
- Steriles Verbrauchsmaterial: Dazu zählen Tupfer, Verbandsmaterial und weitere Artikel für den hygienischen Bedarf im OP.
Da die Reinigung und Sterilisation von Mehrweginstrumenten entfällt, sparen Einmalinstrumente dem OP-Team Zeit und vereinfachen die Hygieneabläufe.
Regulatorische Einordnung
Stengelin Medical unterliegt den Vorgaben der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR). Das Unternehmen führt regelmäßige Prüfungen und Zertifizierungen durch, um die Konformität der Produkte mit den geltenden Regelungen sicherzustellen. Viele Produkte sind zudem nach ISO-Normen zertifiziert.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Stengelin Medical ist Teil des Tuttlinger Medizintechnikclusters. Die Stadt Tuttlingen, oft als "Herz der Medizintechnik" bezeichnet, beherbergt über 400 Unternehmen in diesem Sektor. Die Nähe zu Forschungseinrichtungen und Universitäten unterstützt die Weiterentwicklung der Produkte und deren Anpassung an die Anforderungen medizinischer Fachkräfte.
Die Region weist eine hohe Dichte an Fachkräften und Erfahrung in der Medizintechnik auf, sodass Stengelin Medical auf entsprechend ausgebildete Ingenieure und Entwickler zugreifen kann.
Besonderheiten und Ausblick
Stengelin Medical arbeitet an der laufenden Verbesserung seiner Produkte. Durch Investitionen in Forschung und Entwicklung sollen Lösungen entstehen, die den Anforderungen im Gesundheitswesen entsprechen. Das Unternehmen kooperiert mit Chirurgen und weiteren medizinischen Fachkräften, um deren Rückmeldungen in die Entwicklung einzubeziehen und Produkte zu gestalten, die chirurgische Abläufe vereinfachen und den Komfort für Patienten berücksichtigen.
Mit Blick auf Nachhaltigkeit arbeitet das Unternehmen außerdem an umweltfreundlicheren Verpackungen, um den ökologischen Fußabdruck der Produkte zu verringern.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen
```Häufige Fragen zu Stengelin Medical GmbH
Was macht Stengelin Medical GmbH?
Stengelin Medical GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Stengelin Medical GmbH ansässig?
Stengelin Medical GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Stengelin Medical GmbH tätig?
Stengelin Medical GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Tuttlingen
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.