JaHo Medizintechnik Rafael Jakubik & Van Nhi Hoang GbR

Medizintechnik · Tuttlingen

JaHo Medizintechnik Rafael Jakubik & Van Nhi Hoang GbR ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

JaHo Medizintechnik Rafael Jakubik & Van Nhi Hoang GbR Adresse & Kontakt

Adresse

Graneggweg 22
78532 Tuttlingen

JaHo Medizintechnik Rafael Jakubik & Van Nhi Hoang GbR im Überblick

JaHo Medizintechnik Rafael Jakubik & Van Nhi Hoang GbR ist ein dynamisches, inhabergeführtes Medizintechnikunternehmen, das seinen Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg hat. Die Gründung von JaHo Medizintechnik spiegelt sich in der Tradition und Innovationskraft der Region wider. Tuttlingen ist bekannt als das „Silicon Valley“ der Medizintechnik, wo über 400 Unternehmen zusammenarbeiten und rund 40 Prozent der weltweiten Produktion chirurgischer Instrumente sichern. Die enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren des Clusters fördert die Entwicklung neuer Technologien und trägt zur ständigen Verbesserung der bereits hohen Standards in der Medizintechnik bei.

Leistungen und Produkte

JaHo Medizintechnik spezialisiert sich auf die Herstellung und den Vertrieb von chirurgischen Instrumenten sowie medizintechnischen Produkten, die in Kliniken weltweit eingesetzt werden. Das Produktportfolio umfasst beispielsweise:

  • Chirurgische Schneid- und Präzisionsinstrumente: Die Herstellung zeichnet sich durch robuste Materialien und exzellente Ergonomie aus.
  • Operationswerkzeuge für spezifische Fachrichtungen: Dazu gehören Instrumente für die Orthopädie, die Allgemeinchirurgie sowie die Gynäkologie.
  • Maßanfertigungen: Auf Kundenwunsch produziert JaHo spezielle Instrumente, die auf die individuellen Bedürfnisse der behandelnden Ärzte abgestimmt sind.

Dank der modernen Fertigungstechniken und der konsequenten Qualitätskontrolle erfüllt JaHo Medizintechnik die hohen Anforderungen, die in der Medizintechnik erforderlich sind. Hierbei berücksichtigt das Unternehmen die europäischen und internationalen Normen, darunter die ISO 13485, die für die Herstellung von Medizinprodukten von Bedeutung ist.

Regulatorische Einordnung und Qualität

JaHo Medizintechnik ist als Hersteller von Medizinprodukten eindeutig im regulatorischen Rahmen der Europäischen Union klassifiziert. Die Produkte des Unternehmens unterliegen den Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) und müssen strengen Prüfungen standhalten, um die Sicherheit und Effektivität für den Patienteneinsatz zu gewährleisten. Durch laufende Schulungen und Audits sichert das Unternehmen, dass die hohen Standards eingehalten werden. Die Einhaltung dieser Vorgaben spielt eine entscheidende Rolle beim marktfähigen Erfolg und der Exportfähigkeit der Produkte.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen ist das Zentrum der chirurgischen Instrumentenfertigung und bietet eine einzigartige Infrastruktur, die den Zugang zu innovativen Produktionsmitteln, hochqualifizierten Fachkräften und einem breiten Netzwerk von Zulieferern ermöglicht. Unternehmen wie JaHo Medizintechnik profitieren von der Nähe zu Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen der Branche, die den Wissensaustausch fördern und innovative Entwicklungen beschleunigen. Die Region weist zudem eine hohe Anzahl an gut ausgebildeten Ingenieuren und Technikern auf, die essenziell für die Entwicklung und Herstellung von chirurgischen Instrumenten sind.

Zusätzlich zur Produktion spielt die Region eine entscheidende Rolle in der Forschung und Entwicklung neuer Technologien, die in der Medizintechnik Anwendung finden. Die Kooperationen der regionalen Unternehmen mit Universitäten und Forschungsinstituten tragen dazu bei, den Standort Tuttlingen als führenden Innovationsstandort zu behaupten.

Besonderheiten von JaHo Medizintechnik

Ein herausragendes Merkmal von JaHo Medizintechnik ist die persönliche Kundenbeziehung, die im Mittelpunkt aller Aktivitäten steht. Die Geschäftsführer Rafael Jakubik und Van Nhi Hoang legen großen Wert auf den Austausch mit ihren Kunden, um gezielt auf deren Bedürfnisse eingehen zu können. Dadurch wird sichergestellt, dass die Instrumente nicht nur funktional sind, sondern auch den Anforderungen der Chirurgen und der Patienten gerecht werden.

Ein weiteres wichtiges Element der Unternehmensphilosophie ist die Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft. Durch nachhaltige Produktionsprozesse und den Einsatz von umweltfreundlichen Materialien trägt JaHo Medizintechnik aktiv zum Schutz der Umwelt bei, während gleichzeitig die hohen Qualitätsstandards eingehalten werden.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Tuttlingen | Medizintechnik Baden-Württemberg

Häufige Fragen zu JaHo Medizintechnik Rafael Jakubik & Van Nhi Hoang GbR

Was macht JaHo Medizintechnik Rafael Jakubik & Van Nhi Hoang GbR?

JaHo Medizintechnik Rafael Jakubik & Van Nhi Hoang GbR ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist JaHo Medizintechnik Rafael Jakubik & Van Nhi Hoang GbR ansässig?

JaHo Medizintechnik Rafael Jakubik & Van Nhi Hoang GbR hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist JaHo Medizintechnik Rafael Jakubik & Van Nhi Hoang GbR tätig?

JaHo Medizintechnik Rafael Jakubik & Van Nhi Hoang GbR ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik