INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG Adresse & Kontakt
INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG
Die INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg, stellt chirurgische Instrumente her und vertreibt sie. Das Sortiment umfasst Einmal- und Mehrweginstrumente für die Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie für die minimal-invasive Chirurgie.
Das Unternehmen arbeitet an der Entwicklung und Produktion von Instrumenten, die den geltenden Standards der Medizintechnik entsprechen. In Forschung und Entwicklung fließen laufend Mittel, um Funktionalität und Sicherheit der Produkte an technische und klinische Anforderungen anzupassen.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio von INVIDIA umfasst eine Reihe chirurgischer Instrumente. Dazu zählen:
- Laparoskopisches Einmalinstrumentarium: Diese Instrumente sind für die minimal-invasive Chirurgie ausgelegt und sollen die Patientenbelastung gering halten.
- Konventionelle Scherensätze: Diese Set-Komponenten eignen sich für verschiedene chirurgische Eingriffe und sind auf Langlebigkeit und Präzision ausgelegt.
- Klemmen und Pinzetten: Werkzeuge zum Handhaben von Gewebe und Blutgefäßen bei chirurgischen Eingriffen.
- Nadelhalter: Instrumente zum Nähen und Schließen von Wunden.
- Spezialinstrumente für die Chirurgie: Das Unternehmen fertigt auch maßgeschneiderte Lösungen nach den Vorgaben der Chirurgen.
Alle Produkte werden gemäß der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 entwickelt und unterliegen dem Qualitätsmanagement nach ISO 13485. Diese Vorgaben regeln Sicherheit und Qualität der Instrumente. Die regulatorischen Auflagen werden eingehalten, um die Produkte auf internationalen Märkten anbieten zu können.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen ist ein Zentrum der Herstellung chirurgischer Instrumente. Mehr als 400 Unternehmen sind in der Region ansässig und verantworten gemeinsam etwa 40 % der weltweiten Produktion. Diese Dichte schafft ein industrielles Umfeld, in dem sich Know-how austauschen und gemeinsam Lösungen entwickeln lassen.
Durch die Lage in Tuttlingen hat INVIDIA MEDICAL Zugang zu Fachkräften und Technologien für die Fertigung von Medizintechnikprodukten. Das Netzwerk an Zulieferern und Forschungseinrichtungen in der Region trägt zur Weiterentwicklung der Medizintechnik bei.
Besonderheiten der INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG
INVIDIA MEDICAL verbindet die in Tuttlingen verwurzelte Instrumentenherstellung mit eigener Produktentwicklung. Diese orientiert sich an den Anforderungen von Kliniken und Chirurgen und wird laufend angepasst.
Darüber hinaus engagiert sich INVIDIA MEDICAL in der Weiterbildung von medizinischem Fachpersonal. In Seminaren und Workshops können Chirurgen und OP-Teams den Umgang mit chirurgischen Instrumenten üben. Damit unterstützt das Unternehmen die Patientensicherheit.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller
```Häufige Fragen zu INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG
Was macht INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG?
INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG ansässig?
INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG tätig?
INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.