INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG

Medizintechnik · Tuttlingen

INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG Adresse & Kontakt

Adresse

Carl-Benz-Str. 28
78576 Tuttlingen

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INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG im Überblick

INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG ist ein innovativer Hersteller und Vertreiber chirurgischer Instrumente mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen wurde gegründet, um den steigenden Anforderungen im Bereich der Chirurgie gerecht zu werden. INVIDIA MEDICAL hat sich auf die Entwicklung und Produktion sowohl von Einmal- als auch von Mehrweginstrumenten spezialisiert, die in der Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie in der minimal-invasiven Chirurgie Anwendung finden.

Die Philosophie von INVIDIA MEDICAL fokussiert sich auf Qualität und Innovation. Um den unterschiedlichen Anforderungen der Chirurgen gerecht zu werden, investiert das Unternehmen kontinuierlich in Forschung und Entwicklung neuer Produkte, die den neuesten Standards der Medizintechnik entsprechen. Dies sichert nicht nur die Funktionalität und Sicherheit der Instrumente, sondern fördert auch eine rasche Anpassung an technologische Entwicklungen und klinische Bedürfnisse.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von INVIDIA umfasst eine Vielzahl von hochentwickelten chirurgischen Instrumenten. Dazu zählen:

  • Laparoskopisches Einmalinstrumentarium: Diese Instrumente sind speziell für die minimal-invasive Chirurgie konzipiert, um sowohl die Patientenbelastung zu minimieren als auch die chirurgische Effizienz zu maximieren.
  • Konventionelle Scherensätze: Diese Set-Komponenten sind für verschiedene chirurgische Eingriffe geeignet und zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit und Präzision aus.
  • Klemmen und Pinzetten: Diese Produkte sind essentielle Werkzeuge in jedem chirurgischen Eingriff, um Gewebe und Blutgefäße sicher zu handhaben.
  • Nadelhalter: Für präzises Nähen und Schließen von Wunden sind die Nadelhalter von INVIDIA MEDICAL besonders beliebt.
  • Spezialinstrumente für die Chirurgie: Das Unternehmen bietet auch maßgeschneiderte Lösungen an, um den spezifischen Anforderungen von Chirurgen gerecht zu werden.

Alle Produkte werden gemäß der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 entwickelt und unterliegen strengen Qualitätsmanagementvorgaben nach ISO 13485. Diese Zertifizierungen gewährleisten, dass jedes Instrument höchsten Ansprüchen an Sicherheit und Qualität entspricht. Regulatorische Auflagen werden konsequent eingehalten, um die Zugänglichkeit der Produkte auf internationalen Märkten zu sichern.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen gilt als das globale Zentrum der Herstellung chirurgischer Instrumente. Mehr als 400 Unternehmen sind in dieser Region ansässig und verantworten gemeinsam etwa 40 % der weltweiten Produktion. Diese Ansiedlungsdichte schafft ein einzigartiges industrielles Ökosystem, das INVIDIA MEDICAL in seiner Entwicklung und Produktion unterstützen kann. Die enge Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Institutionen ermöglicht es, Know-how auszutauschen und innovative Lösungen zu entwickeln.

Durch die geografische Lage in Tuttlingen hat INVIDIA MEDICAL Zugriff auf hochqualifizierte Fachkräfte und modernste Technologien, die für die Fertigung anspruchsvoller Medizintechnikprodukte unerlässlich sind. Darüber hinaus trägt die Region mit ihrem hohen Netzwerk an Zulieferern und Forschungseinrichtungen erheblich zur Weiterentwicklung der Medizintechnik bei.

Besonderheiten der INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG

Eine der Besonderheiten von INVIDIA MEDICAL ist die Kombination von Tradition und Innovation. Trotz der langen Geschichte der chirurgischen Instrumentenherstellung in Tuttlingen bleibt das Unternehmen agil und anpassungsfähig. Die Produktentwicklung orientiert sich stets an den Bedürfnissen der Kliniken und Chirurgen, was die Bereitschaft zur kontinuierlichen Verbesserung widerspiegelt.

Darüber hinaus engagiert sich INVIDIA MEDICAL in der Weiterbildung und Schulung von medizinischem Fachpersonal. Durch regelmäßig angebotene Seminare und Workshops können Chirurgen und OP-Teams sich mit den neuesten Techniken im Umgang mit chirurgischen Instrumenten vertraut machen. Damit schafft das Unternehmen nicht nur einen Wissensvorsprung, sondern trägt auch aktiv zur Patientensicherheit bei.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG

Was macht INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG?

INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG ansässig?

INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG tätig?

INVIDIA MEDICAL GmbH & Co.KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik