KaVo Dental GmbH

Medizintechnik · Biberach

KaVo Dental GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Biberach, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

KaVo Dental GmbH Adresse & Kontakt

Website

Öffnungszeiten

Praxisausstattung & Einheiten: 07351/56-2500

Multimedia: 07351/56-2700

Laser & Mikroskope: 07351/56-2800

Einsatzplanung: 07351 56-2000

Adresse

Bismarckring 39
88400 Biberach

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KaVo Dental GmbH im Überblick

Die KaVo Dental GmbH ist ein international führender Hersteller von Dentalequipment und digitaler Dentaltechnik aus Biberach an der Riß, Baden-Württemberg. Geschätzt für ihre Innovationskraft, gehört das Unternehmen zur Envista Holdings Corporation und bietet eine breite Produktpalette, die Behandlungseinheiten, intraorale Bildgebungssysteme, Dentalhandstücke und Laborausstattungen für Zahnärzte und Zahntechniker umfasst. Mit über 100 Jahren Erfahrung in der Branche hat sich KaVo zu einer der global bekanntesten Marken im Dentalbereich entwickelt. Die Kombination aus traditioneller Handwerkskunst und modernster Technologie charakterisiert die Produkte von KaVo, die hohe Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit vereinen.

Leistungen und Produkte

KaVo Dental produziert eine Vielzahl innovativer Produkte, darunter:

  • Volldigitale Behandlungseinheiten: Diese Einheiten bieten erweiterte Funktionen zur Patientenbehandlung sowie moderne Bedienoberflächen für eine intuitive Handhabung.
  • Intraorale Röntgensensoren: Für präzise und schnelle diagnostische Bildgebung, die den Bedürfnissen von Zahnärzten in der täglichen Praxis gerecht wird.
  • 3D-Volumentomographie-Systeme (CBCT): Ermöglichen eine dreidimensionale Visualisierung von zahnmedizinischen Strukturen zur besseren Planung von Behandlungen.
  • Dentalhandstücke und Turbinen: Hochentwickelte Instrumente, die für ihre Langlebigkeit und Präzision bekannt sind, sind entscheidend für effiziente Eingriffe.
  • Chairside CAD/CAM-Systeme: Diese Systeme ermöglichen zahnärztliche Restaurationen in einem einzigen Termin, was sowohl die Effizienz steigert als auch die Patientenzufriedenheit erhöht.

KaVo vertreibt seine Produkte weltweit über ein dichtes Händlernetz und beliefert Zahnarztpraxen und Dentallabore in über 80 Ländern. Die Produkte erfüllen höchste Qualitätsstandards und sind in der Regel mit den relevanten regulatorischen Vorgaben konform, darunter CE-Kennzeichnungen und FDA-Zulassungen für den amerikanischen Markt. Dies verleiht KaVo nicht nur einen Wettbewerbsvorteil, sondern sorgt auch für das Vertrauen von Zahnarztpraxen und deren Patienten weltweit.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von KaVo unterliegen strengen Qualitäts- und Sicherheitsstandards, die sie vor der Markteinführung durchlaufen müssen. Das Unternehmen arbeitet eng mit regulierenden Behörden zusammen, um sicherzustellen, dass alle Maschinen und Ausstattungen den geltenden Vorschriften entsprechen. Dazu zählen unter anderem die Richtlinien der Europäischen Union für Medizinprodukte (MDR) und die Zulassungskriterien der U.S. Food and Drug Administration (FDA). Dies ist entscheidend für den internationalen Vertrieb der Produkte, da unterschiedliche Märkte spezifische Anforderungen an medizinische Geräte stellen.

Standort Biberach an der Riß / Baden-Württemberg

Biberach an der Riß liegt in Oberschwaben, Baden-Württemberg, zwischen Ulm und Ravensburg. Diese Region ist nicht nur für ihre landschaftliche Schönheit bekannt, sondern auch als Standort diverser innovativer Unternehmen der Medizintechnik. Neben KaVo hat hier beispielsweise auch Boehringer Ingelheim seinen Sitz. Die gute Infrastruktur und die Nähe zur schwäbischen Medizintechnikregion machen Biberach zum idealen Produktionsstandort für KaVos globale Dentalequipment-Produktion.

Der Standort ermöglicht es KaVo, auf lokale Fachkräfte und ein Netzwerk von Zulieferern zurückzugreifen, die zur Qualität und Innovationskraft der Produkte beitragen. Außerdem bietet die Region ein starkes Umfeld für Forschung und Entwicklung, von dem KaVo profitiert, um neue Produkte zu entwickeln und bestehende Technologien weiter zu verbessern.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Ulm | Labore Übersicht

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Häufige Fragen zu KaVo Dental GmbH

Was macht KaVo Dental GmbH?

KaVo Dental GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Biberach. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist KaVo Dental GmbH ansässig?

KaVo Dental GmbH hat seinen Sitz in Biberach. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist KaVo Dental GmbH tätig?

KaVo Dental GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik