Josef Frech GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Tuttlingen

Josef Frech GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Josef Frech GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Lindenwiesen 5
78598 Tuttlingen

```html

Josef Frech GmbH & Co. KG im Überblick

Josef Frech GmbH & Co. KG ist ein traditionsreicher Hersteller von chirurgischen Instrumenten aus Tuttlingen in Baden-Württemberg. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1945 hat sich die Marke einen hervorragenden Ruf in der Medizintechnik erarbeitet und ist bekannt für die erstklassige Qualität und Zuverlässigkeit ihrer Produkte. Das Familienunternehmen produziert hochwertige Operationsinstrumente für allgemeine Chirurgie, Gynäkologie, Orthopädie und weitere Fachdisziplinen nach bewährter Tuttlinger Handwerkskunst. Mit einem starken Fokus auf Innovation und fortschrittliche Fertigungstechniken wird sichergestellt, dass die Produkte stets den aktuellen medizinischen Standards entsprechen.

Leistungen und Produkte

Das Sortiment von Josef Frech umfasst eine Vielzahl von chirurgischen Instrumenten, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Fachgebiete zugeschnitten sind. Dazu gehören:

  • Chirurgische Klemmen: Präzisionsinstrumente, die für das Greifen und Halten von Gewebe während der Operationen eingesetzt werden.
  • Nadelhalter: Werkzeuge zur Halterung von chirurgischen Nadeln, die eine exakte Nahtführung ermöglichen.
  • Scheren: Hochwertige Scheren in verschiedenen Ausführungen, die für das Schneiden von Geweben und anderen Materialien konzipiert sind.
  • Pinzetten: Für die präzise Handhabung von Geweben oder anderen kleinen Gegenständen während der chirurgischen Eingriffe.
  • Retraktorhaken: Instrumente, die das Sichtfeld im chirurgischen Bereich frei halten, um eine optimale Sicht während des Eingriffs zu gewährleisten.
  • Spezialinstrumente: Maßgeschneiderte Produkte, die speziell für bestimmte chirurgische Verfahren entwickelt wurden.

Josef Frech fertigt seine Instrumente aus hochwertigem deutschen Edelstahl und erfüllt die strengen Anforderungen an Qualität und Sicherheit durch die Zertifizierung nach ISO 13485. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte nicht nur national, sondern ist auch international aktiv und beliefert über 50 Länder weltweit. Diese globale Präsenz zeugt von der hohen Akzeptanz und Nachfrage nach den Produkten der Marke.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Die Medizintechnikbranche unterliegt strengen gesetzlichen und regulatorischen Vorgaben. Josef Frech ist durch zahlreiche Zertifizierungen und Mitgliedschaften in relevanten Fachverbänden gut aufgestellt. Die Produkte erfüllen nicht nur internationale Standards, sondern auch die speziellen Anforderungen der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR). Dies gewährleistet, dass die Instrumente sicher und effektiv sind und die höchsten Qualitätsansprüche erfüllen.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Josef Frech ist Teil des weltbekannten Tuttlinger Chirurgieinstrumenten-Clusters, dem über 400 Unternehmen angehören und das gemeinsam rund 40 Prozent aller weltweit genutzten Chirurgieinstrumente produziert. Diese einzigartige Industriekonzentration ist der globale Maßstab für chirurgische Präzisionsarbeit. Tuttlingen bietet durch seine lange Tradition in der Medizintechnik und die damit verbundene Expertise einen perfekten Standort für Unternehmen wie Josef Frech. Durch die enge Zusammenarbeit innerhalb des Clusters werden Innovationen gefördert und Erfahrungen ausgetauscht, was die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Unternehmen stärkt.

Ein weiteres Merkmal von Josef Frech ist das Engagement für Nachhaltigkeit und ressourcenschonende Produktion. Als Teil der sozialen Verantwortung im Gesundheitssektor investiert das Unternehmen in umweltfreundliche Verfahren und Materialien. Dies trägt nicht nur zur Schonung der Umwelt bei, sondern unterstützt auch die Gewährleistung eines hohen Standards bei der Produktherstellung und -vernetzung.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg

```

Häufige Fragen zu Josef Frech GmbH & Co. KG

Was macht Josef Frech GmbH & Co. KG?

Josef Frech GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Josef Frech GmbH & Co. KG ansässig?

Josef Frech GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Josef Frech GmbH & Co. KG tätig?

Josef Frech GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik