RS-technik CAD-CAM GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

RS-technik CAD-CAM GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

RS-technik CAD-CAM GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Gehrenstr. 9
78576 Tuttlingen

RS-technik CAD-CAM GmbH

Die RS-technik CAD-CAM GmbH aus Tuttlingen in Baden-Württemberg betreibt CAD/CAM-Dienstleistungen und fertigt Frästeile für die Dentalbranche und die Medizintechnik. Das Unternehmen produziert CAD/CAM-gefräste Zahnersatz-Gerüste sowie Präzisionsteile, die an Dentallabore und Zahnarztpraxen geliefert werden.

Leistungen und Produkte

Zur Produktpalette der RS-technik CAD-CAM GmbH gehören verschiedene Frästeile. Das Unternehmen fräst unter anderem Zirkon-Gerüste mit hoher Biokompatibilität und Ästhetik. Hinzu kommen Titan-Abutments, die für Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit stehen. PMMA-Provisorien und CoCr-Brücken ergänzen das Angebot; diese Produkte kommen meist in der temporären oder definitiven Versorgung von Patienten zum Einsatz.

Ein Schwerpunkt liegt auf Frästeilen aus medizinischem Stahl und Titan, die direkt an Instrumentenhersteller im Tuttlinger Cluster geliefert werden. Mit 5-Achs-CNC-Fräsmaschinen erreicht die RS-technik CAD-CAM GmbH die geforderte Präzision und hält die regulatorischen Vorgaben der Medizintechnik ein. Die Produktionskette ist darauf ausgelegt, dass die Produkte die notwendigen Zertifizierungen erhalten.

Regulatorische Einordnung

Die RS-technik CAD-CAM GmbH unterliegt dem europäischen Medizinproduktegesetz (MDR), das Sicherheit und Wirksamkeit medizinischer Produkte regelt. Diese Anforderungen sind für die Herstellung medizinischer Komponenten maßgeblich, da sie den Schutz der Patienten betreffen. Das Unternehmen stellt sicher, dass alle Produkte die Anforderungen der ISO 13485:2016 erfüllen, die für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik gilt. Diese Zertifizierungen dokumentieren die Standards in Produktqualität und -sicherheit.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen ist Sitz der RS-technik CAD-CAM GmbH und ein Zentrum der Medizintechnik. Der Standort im Chirurgieinstrumenten-Cluster bietet passende Bedingungen für Unternehmen, die auf Technologie und Präzision ausgerichtet sind. Das Unternehmen greift auf einen Fachkräfte-Pool mit Erfahrung in der Präzisionsfertigung zurück. Zudem besteht ein dichtes Netzwerk von Zulieferern, die die spezifischen Anforderungen der Branche bedienen.

Die Nähe zu Dental-Fachhändlern und Instrumentenherstellern in der Region ermöglicht kurze Kommunikationswege und schnelle Reaktionszeiten. Das ist in der Medizintechnik von Vorteil, wo Anpassungen und individuelle Lösungen häufig nachgefragt werden. Durch diese Lage kann die RS-technik CAD-CAM GmbH auf Marktbedürfnisse reagieren und ihre Produkte weiterentwickeln.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Lohnhersteller

Häufige Fragen zu RS-technik CAD-CAM GmbH

Was macht RS-technik CAD-CAM GmbH?

RS-technik CAD-CAM GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist RS-technik CAD-CAM GmbH ansässig?

RS-technik CAD-CAM GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist RS-technik CAD-CAM GmbH tätig?

RS-technik CAD-CAM GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik