Wölfle Medizin- und Kabeltechnik GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Tuttlingen

Wölfle Medizin- und Kabeltechnik GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wölfle Medizin- und Kabeltechnik GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Industriestraße 22/2
78532 Tuttlingen

Wölfle Medizin- und Kabeltechnik GmbH & Co. KG im Überblick

Wölfle Medizin- und Kabeltechnik GmbH & Co. KG, gegründet im Jahr 1982 von Hermann Wölfle, hat sich in den mehr als vier Jahrzehnten seines Bestehens zu einem führenden Spezialhersteller von medizinischen Kabelverbindungen und elektromedizinischen Komponenten entwickelt. Der Firmensitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg, beheimatet die ganzheitliche Fertigung, die auf modernsten Maschinen und Technologien basiert. Die Produktpalette umfasst hochwertige Kabel, Stecker und maßgeschneiderte Verbindungslösungen, die gezielt für den Einsatz in medizinischen Geräten wie EKG-Geräten, Defibrillatoren und Patientenmonitoren konzipiert sind. Wölfle ist Teil eines dynamischen und international anerkannten Medizintechnikclusters in Tuttlingen und trägt zur Stärkung dieses Innovationsstandorts bei.

Leistungen und Produkte

Das Unternehmen Wölfle bietet eine Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen, die auf den speziellen Anforderungen der Medizintechnik ausgerichtet sind. Dazu zählen medizinische Kabel und Ableitkabel, die für eine Vielzahl von klinischen Anwendungen eingesetzt werden, darunter EKG, Defibrillation, SpO2-Messungen, Nicht-invasives Blutdruckmonitoring (NIBP) und viele andere Messapplikationen. Besondere Erwähnung verdienen die individuellen Sonderkabel, die das Unternehmen nach Kundenspezifikationen entwickelt und produziert. Zu den Kunden von Wölfle zählen renommierte Medizingerätehersteller und OEM-Partner, sowohl national als auch international, die auf die hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte vertrauen.

Ein zusätzliches Augenmerk legt Wölfle auf fortschrittliche Entwicklungs- und Fertigungsprozesse. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um den wachsenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und Innovationen zu fördern. Die Herstellung erfolgt unter strikten Qualitätskontrollen, die den internationalen Standards für medizintechnische Produkte entsprechen, und sichert den Kunden die Einhaltung der relevanten gesetzlichen Vorschriften.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum der Medizintechnikfertigung und hat sich einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Die Stadt hat sich über Jahrzehnte hinweg als Drehscheibe für den Austausch von Technologien und Fachwissen etabliert. Wölfle Medizin- und Kabeltechnik ergänzt das bestehende chirurgische Cluster durch die Produktion von elektromedizinischen Komponenten und profitiert von der einzigartigen Infrastruktur des Standorts, die hervorragende Vernetzungsmöglichkeiten zwischen Forschungseinrichtungen, Bildungseinrichtungen und anderen Unternehmen in der Medizintechnik bietet.

Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Universitäten und Forschungsinstituten ist für Wölfle von großer Bedeutung. Diese Kooperationen fördern den Wissenstransfer, Innovationen und die Entwicklung neuer Technologien, die nachhaltig zur Verbesserung der Patientensicherheit und Effizienz medizinischer Geräte beitragen. Das Unternehmen sieht sich nicht nur als Hersteller, sondern auch als aktiven Teil der regionalen Gemeinschaft, der sich für die Förderung der Medizintechnik in Tuttlingen und darüber hinaus engagiert.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Wölfle Medizin- und Kabeltechnik GmbH & Co. KG

Was macht Wölfle Medizin- und Kabeltechnik GmbH & Co. KG?

Wölfle Medizin- und Kabeltechnik GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Wölfle Medizin- und Kabeltechnik GmbH & Co. KG ansässig?

Wölfle Medizin- und Kabeltechnik GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Wölfle Medizin- und Kabeltechnik GmbH & Co. KG tätig?

Wölfle Medizin- und Kabeltechnik GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik