Kiefer medical devices

Medizintechnik · Tuttlingen

Kiefer medical devices ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Kiefer medical devices Adresse & Kontakt

Adresse

Dresdnerstr. 8
78532 Tuttlingen

Kiefer medical devices im Überblick

Kiefer medical devices wurde im Jahr 2000 gegründet und hat sich seitdem zu einem wichtigen Akteur im Bereich der Medizintechnik entwickelt. Das Unternehmen ist in Tuttlingen, einer Stadt, die international für ihre Expertise in der Herstellung von chirurgischen Instrumenten bekannt ist, ansässig. Durch die enge Vernetzung mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen innerhalb des Tuttlinger Medizintechnikclusters profitiert Kiefer medical devices von einem wertvollen Wissensaustausch und innovativen Technologien. Diese Kooperationen ermöglichen eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung der Produkte, die spezifische Bedürfnisse im klinischen Alltag erfüllen.

Leistungen und Produkte

Im Produktportfolio von Kiefer medical devices finden sich hochqualitative medizinische Geräte und Lösungen, die an die Anforderungen von Arztpraxen, chirurgischen Einrichtungen und Kliniken angepasst sind. Besondere Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung und Produktion von chirurgischen Instrumenten sowie innovativen Therapiegeräten. Dazu gehören unter anderem:

  • Chirurgische Instrumente: Präzisionsinstrumente für verschiedene chirurgische Disziplinen wie Orthopädie, Traumatologie und Allgemeinchirurgie.
  • Dentalgeräte: Spezialisierte Instrumente und Werkzeuge für den dentalmedizinischen Bereich, die den höchsten Hygiene- und Qualitätsstandards entsprechen.
  • Innovative Therapiegeräte: Geräte zur Unterstützung und Durchführung spezifischer therapeutischer Anwendungen, die auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt sind.

Die hohen Qualitätsstandards nach der Medizinprodukteverordnung (MDR) und der ISO 13485 garantieren, dass alle Produkte von Kiefer medical devices nicht nur den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, sondern auch höchste Ansprüche an Funktionalität und Sicherheit erfüllen.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen stellt das globale Zentrum für chirurgische Instrumentierung dar und ist Heimat eines einzigartigen Clusters, das über 400 Medizintechnikunternehmen versammelt. Kiefer medical devices profitiert von diesen Standortvorteilen in mehrfacher Hinsicht. Der Austausch zwischen den Unternehmen fördert Innovationen und ermöglicht den Zugang zu modernsten Technologien und Verfahren. Die Region Baden-Württemberg ist nicht nur ein technologisches Zentrum, sondern bietet auch hochqualifizierte Fachkräfte, die entscheidend zur Qualität der Produkte und Dienstleistungen beitragen. Zudem sorgt die enge Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten und Universitäten in der Umgebung für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Medizintechnik und trägt zur Sicherstellung von Standards und Normen bei.

Kiefer medical devices hat sich durch die enge Integration in diese Gemeinschaft als kompetenter Partner für Einrichtungen des Gesundheitswesens etabliert. Die Bedeutung des Unternehmens erstreckt sich über die regionalen Grenzen hinaus, da viele Produkte nicht nur in Deutschland, sondern auch international vertrieben werden. Die hohe Qualität der Produkte hat dazu beigetragen, dass Kiefer medical devices sich auf den internationalen Märkten behaupten kann, wodurch das Unternehmen einen Beitrag zur Stärkung der Medizintechnikindustrie in Deutschland leistet.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

Häufige Fragen zu Kiefer medical devices

Was macht Kiefer medical devices?

Kiefer medical devices ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Kiefer medical devices ansässig?

Kiefer medical devices hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Kiefer medical devices tätig?

Kiefer medical devices ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik