Masimo Europe Ltd.

Medizintechnik · Fürstenfeldbruck

Masimo Europe Ltd. ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Fürstenfeldbruck, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Masimo Europe Ltd. Adresse & Kontakt

Adresse

Lindberghstrasse 11
82178 Fürstenfeldbruck

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Masimo Europe Ltd.

Masimo Europe Ltd. mit Sitz in Fürstenfeldbruck bei München ist die europäische Repräsentanz des US-amerikanischen Medizintechnikkonzerns Masimo, der auf nichtinvasives Patientenmonitoring spezialisiert ist. Bekannt ist das Unternehmen vor allem für die SET-Pulsoximetrie-Technologie, die auch unter schwierigen Bedingungen wie Bewegung und schlechter Durchblutung Messungen ermöglicht. Diese Technologie wird in Notfallsituationen und während chirurgischer Eingriffe eingesetzt. Über laufende Forschung und Entwicklung arbeitet Masimo an der Patientensicherheit und der Effizienz der Überwachung.

Leistungen und Produkte

Masimo vertreibt in Europa medizinische Geräte für das Patientenmonitoring. Das Produktportfolio umfasst:

  • Pulsoximeter: Diese Geräte ermöglichen die nicht-invasive Überwachung des Sauerstoffgehalts im Blut und sind essenziell für die Überwachung von Patienten in kritischen Zuständen.
  • Patientenmonitore: Sie integrieren verschiedene Vitalparameter wie Herzfrequenz, Blutdruck und Temperatur in einem System für eine ganzheitliche Patientenbeobachtung.
  • Kapnographen: Diese Geräte messen den Kohlendioxidanteil in der Ausatemluft und sind besonders wichtig für die Überwachung der Atmung bei Anästhesie und in der Intensivmedizin.
  • Nichtinvasive Hämoglobin-Messgeräte: Sie erlauben eine Messung des Hämoglobinwerts im Blut ohne Blutentnahme.

Die Masimo-SET-Technologie findet Anwendung in Intensivstationen, Operationssälen, Notaufnahmen sowie in der stationären und häuslichen Pflege. Ein Fokus liegt auf Remote-Monitoring-Lösungen, mit denen Ärzte Patienten auch aus der Ferne überwachen können. Diese Technologien unterstützen die klinische Entscheidungsfindung und ermöglichen eine kontinuierliche Überwachung sowie frühzeitige Intervention.

Regulatorische Einordnung

Masimo Europe Ltd. unterliegt den Vorschriften der Europäischen Union für medizinische Geräte, insbesondere der MDR (Medical Device Regulation). Diese Vorgaben legen die Sicherheits- und Qualitätsstandards für die Produkte fest. Das Unternehmen erfüllt die Anforderungen hinsichtlich der klinischen Bewertung und der Post-Market Surveillance. Zahlreiche Produkte von Masimo sind CE-zertifiziert, was den Zugang zu den europäischen Märkten ermöglicht.

Standort Fürstenfeldbruck / Bayern

Fürstenfeldbruck liegt westlich von München und ist über die S-Bahn mit der Landeshauptstadt verbunden. Die Nähe zu den großen Münchener Unikliniken und dem Deutschen Herzzentrum macht den Großraum München zu einem wichtigen Markt für Patientenmonitoringsysteme. Hinzu kommt die regionale Dichte an Fachkräften in der Medizintechnik sowie die Kooperation mit Forschungseinrichtungen, die an neuen Technologien im Gesundheitswesen arbeiten. Zusammen mit der Infrastruktur unterstützt der Standort die Tätigkeit von Masimo in Europa.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Bayern oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Masimo Europe Ltd.

Was macht Masimo Europe Ltd.?

Masimo Europe Ltd. ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Fürstenfeldbruck. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Masimo Europe Ltd. ansässig?

Masimo Europe Ltd. hat seinen Sitz in Fürstenfeldbruck. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Masimo Europe Ltd. tätig?

Masimo Europe Ltd. ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik