med-commerce Medizintechnik GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
med-commerce Medizintechnik GmbH & Co. KG
Die med-commerce Medizintechnik GmbH & Co. KG handelt mit chirurgischen Instrumenten und medizintechnischen Produkten und ist auf deren Export ausgerichtet. Der Firmensitz liegt in Tuttlingen, Baden-Württemberg, einer Region mit langer Tradition in der Medizintechnik. Das Unternehmen tritt als Händler auf und richtet die Produktbereitstellung auf die Anforderungen der Branche aus. med-commerce erfüllt die gesetzlichen Vorgaben der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) und trägt damit zur Einhaltung der geltenden Qualitätsstandards bei.
Leistungen und Produkte
Das Handelssortiment umfasst chirurgische Instrumente, OP-Textilien, sterile Verbrauchsmaterialien sowie medizintechnische Spezialprodukte. Die Produkte werden regelmäßig durch externe Prüfinstitutionen evaluiert.
Zusätzlich unterstützt med-commerce bei der Beschaffung von Medizinprodukten aus dem Tuttlinger Cluster. Das Unternehmen vertreibt nicht nur Produkte, sondern bietet auch Lösungen an, die die Einhaltung der relevanten Vorschriften im internationalen Handel abdecken. Dazu zählen die Exportdokumentation, Konformitätsprüfungen und die Logistik für internationale Lieferungen.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen ist ein zentraler Standort der Medizintechnik. Von hier aus hat med-commerce Zugang zu über 400 Instrumentenherstellern, die zusammen einen erheblichen Anteil der weltweit eingesetzten Chirurgieinstrumente produzieren. Diese Hersteller decken rund 40 Prozent der globalen Nachfrage in diesem Bereich. Die Konzentration von Fachwissen und Fertigungskapazitäten macht Tuttlingen für nationale wie internationale Handelsbetriebe relevant.
Baden-Württemberg ist auch durch seine technische Industrie geprägt. Viele der in Tuttlingen ansässigen Betriebe sind Familienunternehmen, die über Generationen hinweg technisches Know-how aufgebaut haben. Diese Expertise fließt in die Produktentwicklung von med-commerce ein.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
med-commerce unterliegt den Vorgaben der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR), die auf die Sicherheit und Wirksamkeit von Medizinprodukten abzielt. Das Unternehmen führt regelmäßige Konformitätsprüfungen durch, um sicherzustellen, dass die vertriebenen Produkte die erforderlichen Standards erfüllen. Diese Prüfungen sind Voraussetzung für den Export in viele Länder. Darüber hinaus ist das Unternehmen in internationalen Verbänden der Medizintechnikbranche aktiv, um den Austausch von Wissen und Standards mitzugestalten.
Regionale Bedeutung und Innovation
med-commerce ist im Wirtschaftsgefüge der Region Tuttlingen verankert und am lokalen Wirtschaftsstandort beteiligt. Durch Kooperationen mit Hochschulen und Forschungsinstituten ist das Unternehmen in Entwicklungen der Medizintechnik eingebunden. Diese Zusammenarbeit ermöglicht den Zugang zu Forschungsergebnissen sowie die Entwicklung und Markteinführung neuer Produkte für den Gesundheitssektor.
In einer Branche, in der Präzision und Qualität wesentlich sind, liefert med-commerce Produkte an Kliniken und medizinische Einrichtungen. Das Unternehmen arbeitet an der laufenden Verbesserung seines Angebots und passt sich den Anforderungen des internationalen Marktes an.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg
```Häufige Fragen zu med-commerce Medizintechnik GmbH & Co. KG
Was macht med-commerce Medizintechnik GmbH & Co. KG?
med-commerce Medizintechnik GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist med-commerce Medizintechnik GmbH & Co. KG ansässig?
med-commerce Medizintechnik GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist med-commerce Medizintechnik GmbH & Co. KG tätig?
med-commerce Medizintechnik GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Tuttlingen
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.