LOMA Drehteile GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Tuttlingen

LOMA Drehteile GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

LOMA Drehteile GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Öffnungszeiten

Standort LOMA-Polska – 41-700 Ruda Slaska

Zertifizierung nach ISO 9001:2000 durch DQS Frankfurt.

Zertifizierung nach EN 9100:2009 (beinhaltet DIN EN ISO 9001:2008).

• Rost- und säurebeständige Edelstähle (1.4301, 1.4404, 1.4435, 1.4571, 1.4548, usw.)

Zertifikat ISO-9001-2015 (Deutsch)

Zertifikat-ISO-9001-2015-deutsch.pdf

Adresse

Eichenstraße 10
78598 Tuttlingen

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LOMA Drehteile GmbH & Co. KG im Überblick

Die LOMA Drehteile GmbH & Co. KG ist ein auf CNC-Drehteilefertigung für die Medizintechnik spezialisiertes Unternehmen aus Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen fertigt hochpräzise Drehteile aus Edelstahl, Titan und Aluminium für Implantate, chirurgische Instrumente und medizintechnische Geräte. Durch die Anwendung modernster Technologien und Maschinen ist LOMA in der Lage, auch komplexe Geometrieren zu realisieren, die hohe Toleranzen und Oberflächengüten erfordern. Als Tuttlinger Unternehmen ist LOMA Teil des weltbekannten Chirurgieinstrumenten-Clusters, das sich durch Innovationskraft, hohe Qualitätsstandards und ein starkes Netzwerk auszeichnet.

Leistungen und Produkte

LOMA Drehteile produziert CNC-gedrehte Präzisionsteile für die Medizintechnik, darunter Schrauben und Stifte für Implantate, Verbindungsteile für chirurgische Instrumente sowie Gehäuseteile für medizintechnische Geräte. Maße und Formen werden individuell auf die spezifischen Anforderungen der Kunden abgestimmt. Das Unternehmen achtet insbesondere auf eine strikte Einhaltung der Normen und Standards, die in der Medizintechnik erforderlich sind. Es fertigt nach der internationalen Norm ISO 13485, die für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik steht, und beliefert so Medizintechnikhersteller im Tuttlinger Cluster sowie national und international. LOMA bietet auch umfassende Beratungsleistungen an, um den Herstellern bei der Entwicklung neuartiger Komponenten zur Seite zu stehen.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Die Medizintechnik unterliegt strengen regulatorischen Anforderungen, und LOMA Drehteile hat sich verpflichtet, diese Standards zu erfüllen. Neben der ISO 13485 ist das Unternehmen auch in der Lage, Komponenten nach der Medizinprodukteverordnung (MDR) der Europäischen Union zu fertigen. Damit wird sichergestellt, dass die Produkte nicht nur höchster Qualität entsprechen, sondern auch alle notwendigen Sicherheits- und Leistungsanforderungen erfüllen. Der Dokumentationsprozess bei LOMA ist durchgängiger Bestandteil der Produktion, von der Entwicklung bis zur endgültigen Auslieferung der Produkte, um Rückverfolgbarkeit und Compliance jederzeit garantieren zu können.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen gilt als globale Hauptstadt der chirurgischen Instrumentenfertigung. Die Stadt beherbergt über 400 Unternehmen, die in der Medizintechnologie tätig sind und zusammen rund 40 Prozent der weltweiten Produktion in diesem Segment ausmachen. LOMA Drehteile profitiert von der einzigartigen Zulieferinfrastruktur der Region und der gemeinsamen Expertise. Die enge Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Umgebung ermöglicht es LOMA, Innovationen schnell zu implementieren und auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben.

Durch den Standort in Tuttlingen hat LOMA zudem Zugang zu einer Vielzahl von Fachkräften und Spezialisten auf dem Gebiet der Medizintechnik. Dies sichert nicht nur die hohe Qualität der Produkte, sondern fördert auch die Entwicklung neuer Technologien und Verfahren.

Besonderheiten und Zukunftsperspektiven

LOMA erkennt die Bedeutung von Industrie 4.0 und den digitalen Wandel in der Medizintechnik. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in moderne Fertigungstechnologien und -prozesse, um effizienter und flexibler auf die Anforderungen des Marktes reagieren zu können. Durch den Einsatz von Datenanalysen und Automatisierungslösungen ist LOMA in der Lage, die Produktqualität weiter zu steigern und gleichzeitig die Produktionskosten zu optimieren.

Blickt man in die Zukunft, so sieht LOMA großes Potenzial in der Entwicklung biokompatibler Materialien und individualisierter medizinischer Lösungen. Das Unternehmen arbeitet proaktiv an der Erforschung und Anwendung neuer Werkstoffe, die neben hohen mechanischen Eigenschaften auch biologische Verträglichkeit garantieren. Diese strategische Ausrichtung verspricht, LOMA als Vorreiter in der Medizintechnik weiter zu etablieren und neue Marktsegmente zu erschließen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Tuttlingen | Lohnhersteller Übersicht

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Häufige Fragen zu LOMA Drehteile GmbH & Co. KG

Was macht LOMA Drehteile GmbH & Co. KG?

LOMA Drehteile GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist LOMA Drehteile GmbH & Co. KG ansässig?

LOMA Drehteile GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist LOMA Drehteile GmbH & Co. KG tätig?

LOMA Drehteile GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik