SINGULUS TECHNOLOGIES AG

Medizintechnik · Aschaffenburg

SINGULUS TECHNOLOGIES AG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Aschaffenburg, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

SINGULUS TECHNOLOGIES AG Adresse & Kontakt

Adresse

Hanauer Landstrasse 103
63796 Aschaffenburg

SINGULUS TECHNOLOGIES AG im Überblick

SINGULUS TECHNOLOGIES AG, gegründet 1995, ist ein dynamisches, börsennotiertes Technologieunternehmen mit Sitz in Aschaffenburg, Hessen. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und Produktion von Maschinen für die Vakuumbeschichtung, Nasschemie und thermische Prozesse spezialisiert. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt im Bereich der Medizintechnik, wo SINGULUS hochmoderne Beschichtungsanlagen für medizinische Implantate, Dentalprodukte und diagnostische Komponenten bereitstellt. Diese Technologien kommen in sensiblen Bereichen zum Einsatz, in denen Präzision und Zuverlässigkeit von höchster Bedeutung sind.

Leistungen und Produkte

SINGULUS TECHNOLOGIES AG produziert eine Vielzahl von Anlagen, darunter fortschrittliche Sputteranlagen und PVD-Beschichtungssysteme. Diese Maschinen sind besonders geeignet für die Herstellung von Hüft- und Knieimplantaten, Zahnimplantaten sowie medizinischen Instrumenten, die mit Hartstoff- und Antibeschlagbeschichtungen ausgeführt werden. Die leistungsfähigen Produktionssysteme sorgen dafür, dass die Produkte den hohen Anforderungen in der Medizintechnik entsprechen, insbesondere hinsichtlich deren biologische Verträglichkeit und Langlebigkeit.

Neben den medizinischen Anwendungen ist SINGULUS auch in weiteren Industrien aktiv. Das Unternehmen liefert zudem Maschinen für die Solarzellenproduktion, Halbleiterfertigung und die Herstellung optischer Datenspeicher. In der Solarindustrie hat SINGULUS innovative Lösungen entwickelt, die die Effizienz der Photovoltaik-Produktion steigern und wirtschaftliche Herstellungsverfahren unterstützen. Durch die Diversifikation in unterschiedliche Technologiebereiche kann SINGULUS flexibel auf Marktveränderungen reagieren und sich kontinuierlich weiterentwickeln.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von SINGULUS TECHNOLOGIES AG unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, da sie in medizinischen Anwendungen genutzt werden. Die Beschichtungsanlagen für medizinische Implantate müssen den Standards der ISO 13485 entsprechen, einem internationalen Standard für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik. Zudem ist SINGULUS verpflichtet, die Richtlinien der European Medical Device Regulation (MDR) zu befolgen, welche hohe Anforderungen an die Sicherheit und Leistung medizinischer Produkte stellt. Dies stellt sicher, dass die Maschinen nicht nur zuverlässig sind, sondern auch höchste Sicherheitsstandards erfüllen, was für die Gesundheit der Patienten unabdingbar ist.

Bedeutung für die Region

Die SINGULUS TECHNOLOGIES AG spielt eine zentrale Rolle in der regionalen Wirtschaft von Aschaffenburg und darüber hinaus. Durch ihre innovativen Technologien hat das Unternehmen nicht nur zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen, sondern auch zur Entwicklung der Medizintechnik in Deutschland beigetragen. Aschaffenburg befindet sich im Rhein-Main-Gebiet, einer Region, die für ihre Konzentration von Forschungseinrichtungen und Kliniken bekannt ist. Diese geographische Lage ermöglicht eine enge Zusammenarbeit zwischen SINGULUS und spezialisierten Instituten, was zu Innovationen und technologischem Fortschritt beiträgt. Zudem stärkt das Unternehmen die wirtschaftlichen Verbindungen innerhalb der Metropolregion Frankfurt und fördert den Technologietransfer zwischen Industrie und Wissenschaft.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hessen | Lohnhersteller

Häufige Fragen zu SINGULUS TECHNOLOGIES AG

Was macht SINGULUS TECHNOLOGIES AG?

SINGULUS TECHNOLOGIES AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Aschaffenburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist SINGULUS TECHNOLOGIES AG ansässig?

SINGULUS TECHNOLOGIES AG hat seinen Sitz in Aschaffenburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist SINGULUS TECHNOLOGIES AG tätig?

SINGULUS TECHNOLOGIES AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik