Medino GmbH

Medizintechnik · Schaumburg

Medino GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Schaumburg, Niedersachsen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Medino GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Lindenweg 4
31559 Schaumburg

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Medino GmbH: Profil

Die Medino GmbH aus dem Landkreis Schaumburg in Niedersachsen handelt mit Medizintechnik und bietet dazu technische Dienstleistungen an. Das Unternehmen vertreibt medizinische Geräte und betreut Gesundheitseinrichtungen in der Metropolregion Hannover-Schaumburg. Der Sitz liegt in der Kreisstadt Stadthagen, von wo aus Kliniken und Gesundheitsdienstleister in der Umgebung angebunden werden.

Leistungen und Produkte

Medino führt ein Sortiment an Medizinprodukten, darunter Diagnosetechnik, therapeutische Geräte und Rehabilitationshilfen. Das Angebot richtet sich an Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Kliniken. Zum Sortiment zählen unter anderem:

  • Ultraschallgeräte für die Diagnostik
  • Überwachungsgeräte zur kontinuierlichen Patientenbeobachtung
  • Verbandstoffe und Hilfsmittel für die Wundversorgung
  • Mobility-Hilfen, wie Gehstöcke und Rollatoren
  • Desinfektionsmittel und Hygienelösungen zur Infektionskontrolle

Neben dem Verkauf bietet das Unternehmen eine Beratung bei der Gerätebeschaffung. Dazu gehören die Bedarfsanalyse, Budgetfragen und die Auswahl passender Systeme. Der technische Kundendienst von Medino übernimmt die Wartung und Unterstützung der gelieferten Geräte.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Die Medino GmbH achtet darauf, dass die angebotenen Produkte den Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) auf deutscher und europäischer Ebene entsprechen. Dazu gehören Prüfungen und Zertifizierungen der Produkte hinsichtlich Sicherheit und Qualität. Über die Zusammenarbeit mit Herstellern und Regulierungsbehörden hält das Unternehmen die geltenden Vorgaben ein.

Standort Schaumburg / Niedersachsen

Der Landkreis Schaumburg liegt verkehrsgünstig und verfügt über mehrere Gesundheitseinrichtungen in Niedersachsen. In der Umgebung befinden sich Kliniken, Fachärzte und Pflegeeinrichtungen, die Lieferanten im Bereich Medizintechnik benötigen. Medino nutzt die regionale Nähe für die Betreuung seiner Kunden. Kurze Lieferwege und ein schneller Zugang zu den Dienstleistungen sind dabei für die Gesundheitseinrichtungen der Region von Bedeutung.

Weitere Tätigkeitsfelder

Die Medino GmbH bildet ihre Mitarbeiter über Schulungen und Fortbildungen weiter, um den Stand der Technik in der Branche abzudecken. Über den Kontakt zu Universitäten und Forschungseinrichtungen greift Medino aktuelle Entwicklungen auf. Außerdem investiert das Unternehmen in Bereiche wie digitale Gesundheitslösungen und Telemedizin für Arztpraxen und Kliniken.

Ein weiterer Punkt ist der Umweltbezug. Das Unternehmen setzt nach eigenen Angaben auf nachhaltige Materialien und umweltfreundliche Herstellungsverfahren, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pflegeheime | Sanitätshäuser

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Häufige Fragen zu Medino GmbH

Was macht Medino GmbH?

Medino GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Schaumburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Medino GmbH ansässig?

Medino GmbH hat seinen Sitz in Schaumburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Medino GmbH tätig?

Medino GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik