Medizintechnik Promedt GmbH

Medizintechnik · Pinneberg

Medizintechnik Promedt GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Pinneberg, Schleswig-Holstein. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Medizintechnik Promedt GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Kleiner Moorweg 4
25436 Pinneberg

Medizintechnik Promedt GmbH

Die Medizintechnik Promedt GmbH wurde im Jahr 1998 gegründet und ist im Bereich der medizinischen Versorgung tätig. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Pinneberg, Schleswig-Holstein. Mit einem Team aus Fachleuten beliefert Promedt medizinische Einrichtungen, darunter Arztpraxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen, in der Region Südschleswig-Holstein. Pinneberg liegt direkt an der Hamburger Stadtgrenze, sodass Promedt auf die Infrastruktur der Metropolregion Hamburg zurückgreifen kann und kurze Reaktionszeiten erreicht.

Leistungen und Produkte

Das Portfolio der Medizintechnik Promedt GmbH umfasst medizintechnische Produkte und Dienstleistungen. Das Unternehmen vertreibt Medizinprodukte, darunter Geräte für die Diagnostik, Therapie und Patientensicherheit. Dazu zählen Produkte in den Bereichen Anästhesie, Notfallmedizin und Patientenmonitoring.

Daneben bietet Promedt technische Dienstleistungen an. Hierzu gehören:

  • Wartung und Reparatur von medizintechnischen Geräten, um deren Funktionsfähigkeit und Sicherheit zu gewährleisten.
  • Technische Prüfungen gemäß Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) und den Vorschriften der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), wodurch die gesetzlich geforderten Sicherheitsstandards eingehalten werden.
  • Schulung und Unterstützung für medizinisches Personal im Umgang mit neuen und bestehenden Technologien.

Das Unternehmen bietet seinen Kunden neben Produkten auch auf den jeweiligen Bedarf abgestimmte Lösungen für den medizinischen Alltag an.

Standort Pinneberg / Schleswig-Holstein

Pinneberg ist die Kreisstadt des gleichnamigen Kreises und ein Wirtschaftsstandort mit zahlreichen Dienstleistungsunternehmen, die den Gesundheitssektor unterstützen. Die Stadt liegt nahe an Hamburg, wo medizinische Einrichtungen wie das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) sowie zahlreiche Fachkliniken ansässig sind. Diese Nähe ermöglicht eine enge Zusammenarbeit und den Austausch von Fachwissen zwischen den Institutionen.

Auch die Behörden und Institutionen in Pinneberg unterstützen die Entwicklung der Gesundheitsbranche in der Region. In diesem Umfeld ist die Medizintechnik Promedt GmbH als Lieferant für Produkte und Dienstleistungen tätig, die zur Patientenversorgung in der Region beitragen. Durch die Anbindung an Hamburg gelangen technologische Entwicklungen schnell ins Umland. Das wirkt sich auf die medizinische Versorgung sowie auf die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Gesundheitsdienstleister aus.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Schleswig-Holstein oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Medizintechnik Promedt GmbH

Was macht Medizintechnik Promedt GmbH?

Medizintechnik Promedt GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Pinneberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Medizintechnik Promedt GmbH ansässig?

Medizintechnik Promedt GmbH hat seinen Sitz in Pinneberg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Medizintechnik Promedt GmbH tätig?

Medizintechnik Promedt GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik