MEDLight GmbH

Medizintechnik · Herford

MEDLight GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Herford, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

MEDLight GmbH Adresse & Kontakt

Website

Öffnungszeiten

Montag - Donnerstag 8:00 – 16:00 Uhr

Freitag 8:00 – 12:00 Uhr

Adresse

Werrestrasse 94
32049 Herford

MEDLight GmbH im Überblick

Die MEDLight GmbH ist ein innovatives Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Herford, Nordrhein-Westfalen, das sich auf die Entwicklung von Technologien zur Lichttherapie und Photobiomodulation spezialisiert hat. Seit der Gründung hat das Unternehmen kontinuierlich an der Verbesserung und Anwendung von Medizinlasern sowie LED-Therapiegeräten gearbeitet. Diese Technologien finden breite Anwendung in der Physiotherapie, Dermatologie und Sportmedizin und gewinnen aufgrund ihrer wirksamen und nicht-invasiven Behandlungsansätze stetig an Bedeutung. Ziel ist es, Patienten eine verbesserte Lebensqualität durch schmerzlindernde und heilungsfördernde Therapien zu ermöglichen.

Leistungen und Produkte

MEDLight bietet ein gezieltes Portfolio an hochmodernen Lasertherapie- und LED-Therapiegeräten an. Die Produktpalette umfasst spezialisierte Geräte zur Behandlung von Gelenkschmerzen, Wundheilung, Narbenbehandlungen sowie muskuloskelettalen Beschwerden. Diese Technologien kombinieren moderne physikalische Grundlagen mit medizinischer Expertise, um die Regeneration von Gewebe zu fördern und Schmerzen effektiv zu lindern. Darüber hinaus richtet sich das Angebot nicht nur an Physiotherapeuten, sondern auch an Sportmediziner und Dermatologen, die in ihren Praxen und Kliniken Wert auf innovative, wirksame Therapielösungen legen.

Ein besonderes Merkmal von MEDLight ist die umfassende Unterstützung, die das Unternehmen seinen Partnern bietet. Neben dem Verkauf der Geräte stellt MEDLight umfangreiche Schulungs- und Zertifizierungsprogramme für Therapeuten bereit. Diese Schulungen gewährleisten, dass Anwender die Therapiegeräte sicher und effektiv einsetzen können. Zudem werden regelmäßige Fortbildungen angeboten, um auf die neuesten Entwicklungen in der Lichttherapie und deren Anwendungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte der MEDLight GmbH sind als Medizinprodukte nach den einschlägigen europäischen Richtlinien klassifiziert und unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen. Die Einhaltung dieser Vorschriften ist entscheidend, um die Sicherheit und Wirksamkeit der Geräte zu gewährleisten. Das Unternehmen legt großen Wert auf Qualitätssicherung und agiert nach den Richtlinien des Medizinproduktegesetzes (MPG) sowie der Medizinprodukteverordnung (MDR). Durch regelmäßige Audits und Kontrollen wird sichergestellt, dass alle Produkte den europäischen Standards entsprechen und somit die Gesundheit der Patienten sowie der Anwender optimal geschützt ist.

Regionale Bedeutung

Herford und die angrenzenden Regionen Ostwestfalen-Lippe sind besonders stark im Gesundheitswesen verankert. Die Nähe zu zahlreichen Reha-Zentren, physiotherapeutischen Praxen und Sportkliniken macht MEDLight zu einem wichtigen Akteur in der Region. Durch die Zusammenarbeit mit diesen Einrichtungen trägt MEDLight zur kontinuierlichen Verbesserung der physiotherapeutischen und rehabilitativen Versorgung bei. Lokal verankerte Partnerschaften ermöglichen es dem Unternehmen, zugeschnittene Lösungen anzubieten, die direkt auf die Bedürfnisse der Patienten und Fachleute eingehen.

Besonderheiten der MEDLight GmbH

Ein herausragendes Merkmal der MEDLight GmbH ist die Fokussierung auf Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in die Verbesserung seiner Technologien, um den sich ständig weiterentwickelnden Anforderungen im Gesundheitswesen gerecht zu werden. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Forschungseinrichtungen werden neue Anwendungsmöglichkeiten und Erkenntnisse zur Lichttherapie erforscht. Dadurch ist MEDLight in der Lage, innovative Produkte auf den Markt zu bringen, die auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

Ein weiterer Aspekt, der MEDLight auszeichnet, ist das Engagement für Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein. Das Unternehmen verfolgt umweltfreundliche Praktiken in der Produktion und Entwicklung seiner Produkte. Dies umfasst die Auswahl von Materialien sowie die Optimierung von Produktionsprozessen, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. MEDLight setzt sich aktiv für eine zukunftsfähige Medizintechnik ein, die sowohl den Bedürfnissen der Patienten als auch den Anforderungen des Planeten gerecht wird.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik NRW | Sanitätshäuser Übersicht

Häufige Fragen zu MEDLight GmbH

Was macht MEDLight GmbH?

MEDLight GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Herford. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist MEDLight GmbH ansässig?

MEDLight GmbH hat seinen Sitz in Herford. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist MEDLight GmbH tätig?

MEDLight GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik