Mölnlycke Health Care GmbH

Medizintechnik · Düsseldorf

Mölnlycke Health Care GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Mölnlycke Health Care GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Grafenberger Allee 297
40237 Düsseldorf

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Mölnlycke Health Care GmbH in Düsseldorf

Die Mölnlycke Health Care GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft des schwedischen Medizinprodukteherstellers Mölnlycke. Das Unternehmen blickt auf eine über 165-jährige Geschichte zurück und stellt Einweg-OP-Produkte, Wundversorgungslösungen und Produkte zur Druckgeschwür-Prävention her. Der Deutschlandsitz liegt in Düsseldorf, in einem bevölkerungsreichen medizinischen Versorgungsraum Europas. Die Geschäftstätigkeit umfasst Forschung und Produktentwicklung in der Medizintechnik.

Leistungen und Produkte

Mölnlycke vertreibt ein Portfolio an Produktlinien für die Bereiche Chirurgie und Wundversorgung:

  • Biogel: OP-Handschuhe mit hoher Fingertastempfindlichkeit.
  • Barrier: OP-Abdeckungen und Kittel für den Schutz während chirurgischer Eingriffe.
  • Mepilex: Schaumstoffverbände, die Exsudat absorbieren und die Wundheilung unterstützen.
  • Safetac: Atraumatische Wundversorgung, die Schmerzen beim Verbandswechsel verringert und die Wunde schützt.
  • Exufiber: Produkte für stark exsudierende Wunden, die die Heilung unterstützen.

Die Produkte sind auf Patientensicherheit und die Unterstützung der Heilungsprozesse ausgelegt. Für Kliniken, Pflegeeinrichtungen und ambulante Praxen in Deutschland gehören Vertrieb und Anwender-Schulungen zum Serviceangebot. Das Unternehmen tritt dabei sowohl als Lieferant als auch als Ansprechpartner für Fragen der Patientenversorgung auf.

Regulatorische Einordnung

Die Mölnlycke Health Care GmbH unterliegt den regulatorischen Anforderungen auf nationaler und europäischer Ebene. Die Produkte sind CE-zertifiziert und damit konform mit den europäischen Richtlinien für Medizinprodukte. Das Unternehmen wendet eigene Qualitätsstandards an, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen. Produkte und Herstellungsverfahren werden regelmäßig überprüft und angepasst.

Standort Düsseldorf / Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf ist nach Köln die bevölkerungsreichste Stadt NRWs und ein Unternehmensstandort der Medizintechnik-Branche. In der Stadt befinden sich das Universitätsklinikum Düsseldorf sowie weitere Kliniken. Düsseldorf verfügt über eine gute Verkehrsanbindung sowie ein Netzwerk aus medizinischen Fachkräften und Forschungseinrichtungen.

Die regionale Einbindung von Mölnlycke zeigt sich in der Zusammenarbeit mit Universitäten und Fachkliniken. Das Unternehmen beteiligt sich an der Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Verfahren für die medizinische Versorgung. Ein Beispiel sind jährliche Fortbildungen und Workshops in Düsseldorf, die Fachkräfte über Entwicklungen in der Wundversorgung informieren.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Nordrhein-Westfalen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Mölnlycke Health Care GmbH

Was macht Mölnlycke Health Care GmbH?

Mölnlycke Health Care GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Düsseldorf. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Mölnlycke Health Care GmbH ansässig?

Mölnlycke Health Care GmbH hat seinen Sitz in Düsseldorf. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Mölnlycke Health Care GmbH tätig?

Mölnlycke Health Care GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik