Neovii Biotech GmbH

Medizintechnik · München

Neovii Biotech GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Neovii Biotech GmbH Adresse & Kontakt

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Adresse

Am Haag 6-7
82166 München

Neovii Biotech GmbH im Überblick

Die Neovii Biotech GmbH ist ein pharmazeutisch-biotechnologisches Unternehmen mit Sitz in München, Bayern. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2009 und hat sich auf immunologische Therapien in der Transplantationsmedizin spezialisiert. Neovii entwickelt und vertreibt monoklonale Antikörper und immunsuppressive Produkte, die eine zentrale Rolle bei der Abstoßungsprophylaxe nach Organ- und Stammzelltransplantationen spielen. Die fortschrittlichen therapeutischen Ansätze von Neovii zielen darauf ab, die Lebensqualität von Patienten zu verbessern und die Heilungsprozesse in der Transplantationsmedizin zu unterstützen. Als Teil der Fresenius Kabi Gruppe ist Neovii international aktiv und profitiert von den umfangreichen Ressourcen und Netzwerken dieser Muttergesellschaft.

Leistungen und Produkte

Kernprodukte von Neovii sind verschiedene monoklonale Antikörper-Präparate, die speziell für die Anwendung in der Transplantationsmedizin entwickelt wurden. Dazu gehört Grafalon, ein Anti-Thymozytenglobulin, das sowohl in der Konditionierung vor allogener Stammzelltransplantation als auch in der Therapie schwerer aplastischer Anämie eingesetzt wird. Neben Grafalon entwickelt Neovii auch andere innovative immunmodulatorische Therapien, die speziell auf die Bedürfnisse von Transplantationszentren, hämatologischen Fachkliniken und Stammzelltransplantationseinheiten zugeschnitten sind.

Ein weiteres Produkt im Portfolio von Neovii ist Thymoglobulin, ein Antikörper, der zur Induktion der Immunsuppression bei Organtransplantationen verwendet wird. Diese Präparate sind darauf ausgelegt, das Risiko von Transplantatabstoßungen zu minimieren und die Langzeitüberlebensraten der Empfänger zu verbessern.

Standort München / Bayern

München ist nicht nur der Standort der Neovii Biotech GmbH, sondern auch ein wichtiger Hotspot für medizinische Innovationen und Forschung in Deutschland. Mit Einrichtungen wie dem LMU Klinikum und dem Klinikum rechts der Isar verfügt die Stadt über ausgewiesene Transplantationszentren, die sich durch exzellente klinische Versorgung auszeichnen. Diese Institutionen leisten einen erheblichen Beitrag zur Patientenversorgung und Forschung im Bereich der Transplantationsmedizin und bieten Neovii wertvolle Möglichkeiten zur Kooperation und zum Wissensaustausch.

Die Nähe zu diesen Kliniken stellt sicher, dass Neovii stets mit den neuesten Entwicklungen in der klinischen Praxis in Verbindung steht. Dies wiederum trägt dazu bei, dass die Produkte von Neovii kontinuierlich optimiert und den Bedürfnissen der Patienten angepasst werden. Zusätzlich nutzt Neovii die Synergien innerhalb der Fresenius-Gruppe, um seine Produkte international zu vertreiben und in neue Märkte einzutreten. Das globale Netzwerk ermöglicht es dem Unternehmen, von internationalen Erfahrungen und Innovationen zu profitieren, die in verschiedenen Gesundheitssystemen ausgetauscht werden.

Regulatorisch ist Neovii in einem anspruchsvollen Umfeld tätig, da alle biotechnologischen und pharmazeutischen Produkte strengen Test- und Zulassungsverfahren unterliegen. Das Unternehmen arbeitet eng mit den relevanten Gesundheitsbehörden zusammen, um sicherzustellen, dass alle Produkte von höchster Qualität und Sicherheit sind. Dies ist besonders wichtig in der Transplantationsmedizin, wo die Risiken einer Abstoßung und Komplikationen aufgrund von Transplantationen besonders hoch sind.

Die Neovii Biotech GmbH ist somit nicht nur ein bedeutender Akteur in der deutschen Medizintechnikbranche, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der biomedizinischen Landschaft in Bayern. Durch die kontinuierliche Forschung und Entwicklung sowie die enge Zusammenarbeit mit medizinischen Einrichtungen trägt Neovii maßgeblich zur Verbesserung der Patientenversorgung in der Transplantationsmedizin bei.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik München | Pharmaunternehmen Übersicht

Häufige Fragen zu Neovii Biotech GmbH

Was macht Neovii Biotech GmbH?

Neovii Biotech GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Neovii Biotech GmbH ansässig?

Neovii Biotech GmbH hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Neovii Biotech GmbH tätig?

Neovii Biotech GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik