PAN-PLAST Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Ansbach

PAN-PLAST Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Ansbach, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

PAN-PLAST Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Vehlberger Strasse 25
91589 Ansbach

```html

PAN-PLAST Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG

Die PAN-PLAST Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG mit Sitz in Ansbach, Bayern, ist in der Kunststoffverarbeitung tätig. Gegründet 1998, hat sich das Unternehmen auf die Entwicklung und Produktion von technischen Kunststoffteilen spezialisiert, die unter anderem in der Medizintechnik eingesetzt werden. Über die Jahre baute der Betrieb Erfahrung in den Bereichen Spritzguss und Kunststoffverarbeitung auf und beliefert Medizintechnikhersteller, vor allem in Süddeutschland. Technisches Wissen und kundenorientierte Produktentwicklung bilden dabei die Grundlage der Zusammenarbeit innerhalb der Branche.

Leistungen und Produkte

Das Produktangebot von PAN-PLAST umfasst Kunststoffspritzgussteile für verschiedene Anwendungen der Medizintechnik. In diesem Bereich fertigt das Unternehmen unter anderem:

  • Gehäuseteile für medizinische Geräte und Diagnosetools
  • Einmalinstrumente, die Anforderungen an Hygiene und Sicherheit genügen
  • Komponenten für devices wie Beatmungsgeräte, Infusionspumpen und Analysegeräte

PAN-PLAST setzt Spritzgussanlagen ein und verarbeitet medizintechnisch zugelassene Kunststoffe wie Polypropylen (PP), Polyethylen (PE), Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) und Polycarbonat (PC). Zudem bietet das Unternehmen Lohnfertigungen für OEM-Kunden an und unterstützt diese mit Lösungen, die auf die jeweiligen Anforderungen und Standards der Medizintechnikbranche abgestimmt sind. Neben der Medizintechnik ist PAN-PLAST auch in anderen Industrien wie der Automobilindustrie tätig und bietet dort Lösungen zur Kunststoffverarbeitung an.

Regulatorische Einordnung

Als Unternehmen in der Medizintechnik unterliegt PAN-PLAST regulatorischen Vorgaben zur Sicherheit und Qualität der Produkte. Die Fertigung erfolgt entsprechend einschlägiger Normen wie der ISO 13485, die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem für Medizinprodukte definiert. Diese Zertifizierung dokumentiert, dass die Produkte bei Entwicklung, Herstellung und Distribution den Sicherheits- und Qualitätsstandards der Branche entsprechen. Darüber hinaus richtet das Unternehmen seine Technologien und Entwicklungsansätze an den jeweils geltenden gesetzlichen Anforderungen aus und arbeitet an der laufenden Verbesserung von Produkten und Prozessen.

Standort Ansbach / Bayern

Ansbach in der Region Mittelfranken bietet PAN-PLAST gute logistische Voraussetzungen. Die Lage zwischen Nürnberg und Augsburg ermöglicht den Zugang zu zahlreichen Medizintechnikherstellern und Life-Sciences-Zentren. Hinzu kommt die Nähe zu Unternehmen wie Siemens Healthineers, die in München und Erlangen ansässig sind. Die Vernetzung in der Metropolregion eröffnet PAN-PLAST Geschäftsmöglichkeiten und fördert den fachlichen Austausch innerhalb der Branche.

Besonderheiten der PAN-PLAST Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG

Ein Merkmal von PAN-PLAST ist die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und umweltbewusste Produktion. Das Unternehmen setzt auf ressourcenschonende Verfahren und die Verwendung recycelbarer Materialien. Zudem arbeitet PAN-PLAST daran, den Energieverbrauch bei der Produktion zu senken und den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Diese Maßnahmen sind Teil der Produktionsabläufe und tragen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen bei. Darüber hinaus hat das Unternehmen in Technologien investiert, um Produkte zu gestalten und die Produktionseffizienz zu erhöhen, was den Kunden und den Marktanforderungen entgegenkommt.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern | Lohnhersteller Übersicht

```

Häufige Fragen zu PAN-PLAST Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG

Was macht PAN-PLAST Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG?

PAN-PLAST Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Ansbach. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist PAN-PLAST Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG ansässig?

PAN-PLAST Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Ansbach. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist PAN-PLAST Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG tätig?

PAN-PLAST Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

PAN-PLAST Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik