Paul Peschke GmbH

Medizintechnik · Sigmaringen

Paul Peschke GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Sigmaringen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Paul Peschke GmbH Adresse & Kontakt

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Adresse

In der Breite 2
88637 Sigmaringen

Paul Peschke GmbH

Die Paul Peschke GmbH aus Sigmaringen in Baden-Württemberg ist Hersteller und Zulieferer für die Medizintechnik- und Dentalbranche. Das Unternehmen fertigt Feinmechanikteile und Metallkomponenten für Instrumente und Geräte, die im medizinischen und im zahntechnischen Sektor eingesetzt werden.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Paul Peschke umfasst verschiedene Fertigungsprozesse und Komponenten. Dazu zählen Dreh- und Frästeile, Blechformteile sowie Baugruppen aus rostfreiem Stahl und Aluminium. Diese Teile kommen in chirurgischen Instrumenten und zahnärztlichen Geräten zum Einsatz. Daneben fertigt Paul Peschke kundenspezifische Lösungen für OEM-Hersteller der Medizintechnik. Die Zusammenarbeit mit diesen Herstellern erlaubt eine anpassbare Produktion.

Relevant ist die regulatorische Einordnung der Produkte. Die Paul Peschke GmbH ist nach ISO 13485 zertifiziert, dem Standard für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik. Damit wird die Konformität der Produkte für den Einsatz im medizinischen Umfeld nachgewiesen.

Standort Sigmaringen / Baden-Württemberg

Sigmaringen liegt in der Region Schwäbische Alb, etwa 30 km von Tuttlingen entfernt, und gehört damit zum Medizintechnik-Cluster um Tuttlingen. Die Lage gibt der Paul Peschke GmbH Zugang zu Fachkräften und zu Kooperationen mit anderen Unternehmen der Branche. In der Region sind zahlreiche Feinmechanikunternehmen ansässig, die als Zulieferer für die Tuttlinger Industrie arbeiten.

Die regionale Konstellation begünstigt den Wissensaustausch innerhalb der Medizintechnik. Baden-Württemberg verfügt zudem über Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, die mit der Industrie kooperieren. Paul Peschke nutzt diese Infrastruktur und hat Partnerschaften mit Hochschulen und Forschungsinstituten aufgebaut, um Technologien und Verfahren in die eigene Produktion zu übernehmen.

Besonderheiten und Zukunftsperspektiven

Die Paul Peschke GmbH richtet ihre Fertigung auf neue Märkte und technologische Entwicklungen aus. Das Unternehmen investiert in Fertigungstechnologien und Produktionstechniken. Roboterunterstützte Fertigung und computergestützte Steuerungssysteme zählen zu den Verfahren, die in den Produktionsprozess eingebunden werden.

Die Nachfrage nach Medizintechnikprodukten steigt, bedingt durch die alternde Bevölkerung, den technologischen Fortschritt und den zunehmenden Anteil minimal-invasiver Verfahren. Das Unternehmen setzt dabei auf umweltfreundliche Materialien und Fertigungsverfahren.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Paul Peschke GmbH

Was macht Paul Peschke GmbH?

Paul Peschke GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Sigmaringen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Paul Peschke GmbH ansässig?

Paul Peschke GmbH hat seinen Sitz in Sigmaringen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Paul Peschke GmbH tätig?

Paul Peschke GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik