PAUL KUOLT FEINMECHANIK GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Tuttlingen

PAUL KUOLT FEINMECHANIK GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

PAUL KUOLT FEINMECHANIK GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

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Montag bis Freitag von 7:15 Uhr – 11:45 Uhr und

Montag bis Donnerstag von 13:15 Uhr bis 16:00 Uhr

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Industriestraße 3
78586 Tuttlingen

PAUL KUOLT FEINMECHANIK GmbH & Co. KG

Die PAUL KUOLT FEINMECHANIK GmbH & Co. KG fertigt feinmechanische Komponenten und Instrumente für die Medizintechnik. Der Sitz liegt in Tuttlingen, einem Standort der chirurgischen Instrumentenfertigung in Deutschland. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung in der Präzisionsfeinmechanik und richtet seine Fertigung an den Qualitätsanforderungen der Branche aus.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio der PAUL KUOLT FEINMECHANIK GmbH umfasst feinmechanische Erzeugnisse. Dazu gehören:

  • Präzisionsteile für chirurgische Instrumente: Diese Teile sind für die Funktionalität und Sicherheit in der Chirurgie relevant.
  • Feinmechanikbaugruppen: Die integrierten Baugruppen werden nach technischen Standards gefertigt und decken Anforderungen chirurgischer Anwendungen ab.
  • Montagegruppen für OEM-Kunden: Lösungen für Original Equipment Manufacturer mit spezifischen Anforderungen im Bereich der Medizintechnik.

Die Fertigungstechnologien umfassen Dreh- und Frästechnik, die eine genaue Bearbeitung auch kleiner geometrischer Details erlaubt. Montage und Prüfung medizintechnischer Instrumente erfolgen unter festgelegten Verfahrensstandards, die Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Langlebigkeit der Produkte sicherstellen sollen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Optimierung der Prozesse zur Senkung von Fehlerquoten und Steigerung der Effizienz.

Regulatorische Einordnung

Die PAUL KUOLT FEINMECHANIK GmbH arbeitet in einem stark regulierten Umfeld. Alle Produkte müssen die Anforderungen der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) erfüllen, die Vorgaben für Sicherheit und Leistungsfähigkeit von Medizintechnikartikeln festlegt. Das Unternehmen achtet auf die Einhaltung dieser Regularien über alle Produktionsstufen hinweg. Jährliche Audits und Zertifizierungen belegen die Qualität und die Einhaltung der relevanten Normen.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Der Standort Tuttlingen ist ein bekanntes Zentrum der Medizintechnik. In der Region sind über 400 Unternehmen der Medizintechnikbranche ansässig, was ein Netzwerk aus Zulieferern sowie Partnern in Forschung und Entwicklung bietet. Diese Zusammenarbeit ermöglicht einen laufenden Austausch von Wissen und Ressourcen.

Die Lage in Baden-Württemberg bringt zusätzlich Vorteile durch die Nähe zu Forschungseinrichtungen und Fachhochschulen. Das unterstützt die Entwicklung neuer Produkte, die sich an den Anforderungen des Marktes orientieren. Das ist in einem so wettbewerbsintensiven Sektor wie der Medizintechnik von Bedeutung.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Tuttlingen | Medizintechnik Baden-Württemberg

Häufige Fragen zu PAUL KUOLT FEINMECHANIK GmbH & Co. KG

Was macht PAUL KUOLT FEINMECHANIK GmbH & Co. KG?

PAUL KUOLT FEINMECHANIK GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist PAUL KUOLT FEINMECHANIK GmbH & Co. KG ansässig?

PAUL KUOLT FEINMECHANIK GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist PAUL KUOLT FEINMECHANIK GmbH & Co. KG tätig?

PAUL KUOLT FEINMECHANIK GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik