PROMEDON GmbH

Medizintechnik · Rosenheim

PROMEDON GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Rosenheim, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

PROMEDON GmbH Adresse & Kontakt

Website

Adresse

An der Alten Spinnerei 5
83059 Rosenheim

PROMEDON GmbH im Überblick

Die PROMEDON GmbH aus Rosenheim in Bayern ist die deutsche Niederlassung des argentinischen Medizintechnikunternehmens Promedon, das sich auf die Entwicklung und Vermarktung von innovativen Produkten für die urologische Medizin spezialisiert hat. Mit einer langen Geschichte in der Medizintechnik kann das Unternehmen auf umfangreiche Erfahrung und Fachwissen zurückgreifen. PROMEDON konzentriert sich insbesondere auf die Behandlung von Stressinkontinenz und Blasenfunktionsstörungen, Herausforderungen, die viele Frauen betreffen und erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität haben.

Leistungen und Produkte

PROMEDON vertreibt suburethrale Bänder wie das Tension-Free Vaginal Tape (TVT) und das Transobturator Tape (TOT), die entscheidend für die operative Behandlung der weiblichen Stressinkontinenz sind. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Beckenbodensysteme an, die speziell für die Rekonstruktion des Beckenbodens und die Behandlung von Beckenbodenabstiegen entwickelt wurden. Die urologischen Implantate umfassen auch verschiedene Materialien und Designs, die auf die individuellen Bedürfnisse der Patientinnen abgestimmt sind.

  • Suburethrale Bänder: Entwickelt für minimalinvasive Eingriffe zur Behandlung der Stressinkontinenz.
  • Beckenbodensysteme: Zur Rekonstruktion des Beckenbodens bei ausgedehnten Absenkungen.
  • Urologische Implantate: Für die operative Behandlung von Blasenfunktionsstörungen und Inkontinenz.

Die Produkte von PROMEDON werden von Fachärzten, insbesondere Urologen und Gynäkologen, in chirurgischen Eingriffen eingesetzt. Das Unternehmen legt großen Wert auf die Qualität und Sicherheit seiner Produkte, die nach strengen regulatorischen Vorgaben entwickelt und gefertigt werden.

Regulatorische Einordnung

PROMEDON GmbH ist in Deutschland als Hersteller von Medizinprodukten gemäß der Medical Device Regulation (MDR) registriert. Diese Regelung stellt sicher, dass die Produkte strengen Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen genügen, bevor sie auf dem Markt angeboten werden. Das Unternehmen erfüllt nicht nur die EU-Vorgaben, sondern hat auch internationale Normen implementiert, um die Qualität seiner Produktherstellung zu gewährleisten.

Die regelmäßige Überwachung der Qualität und die Durchführung klinischer Studien sind kluge Maßnahmen, die PROMEDON ergreift, um sowohl die Leistungsfähigkeit als auch die Sicherheit seiner Produkte kontinuierlich zu evaluieren. Dies fördert das Vertrauen von Ärzten und Patientinnen in die angebotenen Lösungen.

Standort Rosenheim / Bayern

Rosenheim, als eine aufstrebende Stadt im südöstlichen Bayern, liegt in unmittelbarer Nähe zu München, einem Zentrum für Medizintechnik und Forschung. Die geografische Lage bietet PROMEDON strategische Vorteile. Lokale Krankenhäuser, wie das LMU Klinikum und verschiedene Urologiezentren in München, sowie das RoMed Klinikum Rosenheim, bieten Möglichkeiten für Kooperationen und klinische Studien. Diese Verbindungen sind für die Marktforschung und die Validierung neuartiger Produkte unerlässlich.

Die Region hat sich als bedeutender Standort für Unternehmen im Gesundheitswesen etabliert, was auch durch die zunehmende Digitalisierung und den technologischen Fortschritt im Gesundheitssektor unterstützt wird. PROMEDON profitiert von einem gut ausgebauten Netzwerk von Kliniken und medizinischen Einrichtungen, was den Austausch mit Fachärzten erleichtert und Innovationen in der Behandlung von urologischen Erkrankungen fördert.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Lohnhersteller

Häufige Fragen zu PROMEDON GmbH

Was macht PROMEDON GmbH?

PROMEDON GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rosenheim. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist PROMEDON GmbH ansässig?

PROMEDON GmbH hat seinen Sitz in Rosenheim. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist PROMEDON GmbH tätig?

PROMEDON GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik