eZono AG

Medizintechnik · Jena

eZono AG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Jena, Thüringen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

eZono AG Adresse & Kontakt

Website

Adresse

Spitzweidenweg 32
07743 Jena

```html

eZono AG

Die eZono AG mit Sitz in Jena, Thüringen, ist ein Medizintechnik-Startup aus dem Jenaer Optik- und Medizintechnik-Cluster. Das Unternehmen entwickelt tragbare Ultraschallgeräte und Point-of-Care-Ultraschall-Lösungen (POCUS). Diese Technologien ermöglichen eine klinische Bildgebung direkt am Patientenbett.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio umfasst kompakte, kabellose Ultraschallgeräte für die Notfallmedizin sowie die prä- und postoperative Versorgung. Dazu gehören die eZono 4000 und die eZono 6000. Die Geräte sind für den klinischen Alltag konzipiert und verbinden sich mit Smartphones oder Tablets, sodass medizinisches Personal die Ultraschalldiagnostik mobil am Patientenbett durchführen kann.

Die Softwarelösungen von eZono dienen der Bedienung der Ultraschallgeräte sowie der Speicherung und Analyse von Bilddaten. Hardware und Software sind aufeinander abgestimmt.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte der eZono AG sind nach dem Medizinproduktegesetz (MPG) klassifiziert und erfüllen die Anforderungen der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR). Die Geräte durchlaufen entsprechende Prüf- und Zulassungsverfahren zu Sicherheit und Wirksamkeit. Das Unternehmen richtet seine Entwicklungen am deutschen und internationalen Markt für mobile Ultraschalltechnologie aus.

Regionale Bedeutung und Verankerung

Der Standort Jena gilt als Zentrum für Optik und Feinmechanik in Deutschland und ist ein Standort für Forschung und Entwicklung in der Medizintechnik. Die Nähe zu Unternehmen wie Carl Zeiss, JENOPTIK und Schott sowie der Zugang zu Fachkräften prägen das Umfeld für Startups wie eZono.

Die Stadt ist zudem Teil eines Startup-Ökosystems, insbesondere auf dem Beutenberg-Campus, wo Spin-off-Firmen und Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten. Diese Nähe erleichtert es, Forschungsergebnisse in die Produktentwicklung zu übernehmen und den Technologietransfer voranzutreiben.

Besonderheiten der eZono AG

eZono konzentriert sich auf POCUS-Lösungen, die auf die Anforderungen von Gesundheitsdienstleistern in verschiedenen Versorgungsbereichen zugeschnitten sind. Die tragbaren Geräte verbinden Bildqualität, Bedienung und Mobilität und eignen sich damit für den Einsatz in Notaufnahmen und auf Intensivstationen.

Darüber hinaus bietet eZono Schulungen und Weiterbildung für medizinisches Personal an. Die Schulungsprogramme sollen sicherstellen, dass Anwender die Technologien sachgerecht nutzen. Dies dient der Patientenversorgung und der Weiterbildung im medizinischen Sektor.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Thüringen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

```

Häufige Fragen zu eZono AG

Was macht eZono AG?

eZono AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Jena. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist eZono AG ansässig?

eZono AG hat seinen Sitz in Jena. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist eZono AG tätig?

eZono AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik