Max Hauser Süddeutsche Chirurgiemechanik GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Max Hauser Süddeutsche Chirurgiemechanik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Max Hauser Süddeutsche Chirurgiemechanik GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Föhrenstr. 33
78532 Tuttlingen

```html

Max Hauser Süddeutsche Chirurgiemechanik GmbH

Max Hauser Süddeutsche Chirurgiemechanik GmbH ist ein Hersteller von chirurgischen Instrumenten mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen fertigt chirurgische Instrumente und bietet sowohl grundlegende chirurgische Werkzeuge als auch maßgeschneiderte Spezialbestecke für verschiedene operative Fachdisziplinen an. Die Produkte sind auf Präzision und Langlebigkeit ausgelegt.

Leistungen und Produkte

Das Produktsortiment von Max Hauser umfasst mehrere Bereiche der Chirurgie. Die Herstellung umfasst:

  • Chirurgische Klemmen: Diese Instrumente werden in den meisten operativen Eingriffen eingesetzt, da sie Gewebe halten und manipulieren.
  • Scheren: In verschiedenen Ausführungen für unterschiedliche chirurgische Techniken, vom Schneiden von Gewebe bis zum Durchtrennen von Drähten.
  • Pinzetten: Für das präzise Greifen von Gewebe und anderen Materialien in der Chirurgie.
  • Nadelhalter: Für das Anbringen von Nähten und das Halten der Nadel während des Nähens.
  • Spezialinstrumente: Diese werden nach den Anforderungen verschiedener Fachrichtungen wie der Herz-, Unfall- oder Neurochirurgie entwickelt.

Alle Produkte werden aus deutschem Edelstahl hergestellt und erfüllen die Anforderungen der internationalen Norm ISO 13485 sowie der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR). Damit sind die Instrumente funktional und sicher in der Anwendung. Das Unternehmen beliefert Krankenhäuser sowie den internationalen Fachhandel, sodass die Produkte auch international verfügbar sind.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von Max Hauser Süddeutsche Chirurgiemechanik GmbH sind als Medizinprodukte klassifiziert und unterliegen entsprechenden regulatorischen Anforderungen. Die Einhaltung der MDR sowie der ISO-Normen betrifft Qualität und Sicherheit der Produkte. Das Qualitätssicherungssystem des Unternehmens überwacht und prüft die Instrumente von der Entwicklung bis zur Auslieferung. Das ist relevant, da chirurgische Instrumente in sensiblen Bereichen eingesetzt werden, in denen Präzision und Zuverlässigkeit gefragt sind.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen gilt als das weltweit größte Zentrum für die Herstellung von Chirurgieinstrumenten. Über 400 Unternehmen sind in der Region ansässig und produzieren rund 40 Prozent der globalen Nachfrage an chirurgischen Instrumenten. Die Geschichte der chirurgischen Instrumentenfertigung in Tuttlingen reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück und hat sich zu einem bedeutenden Wirtschaftssektor entwickelt. Max Hauser Chirurgiemechanik ist in dieser industriellen Tradition verankert und greift auf das Fachwissen und die Zulieferstrukturen der Region zurück.

Besonderheiten

Ein Merkmal von Max Hauser ist die Verbindung von handwerklicher Fertigung und maschineller Technologie in der Produktion. Die Ingenieure und Techniker des Unternehmens arbeiten an der Entwicklung neuer Produkte und der Weiterentwicklung bestehender Instrumente. Dabei prüft das Unternehmen den Einsatz neuer Materialien und Technologien, die Leistung und Langlebigkeit der Instrumente betreffen. Auf dieser Basis bleibt Max Hauser im Bereich der Medizintechnik tätig.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg

```

Häufige Fragen zu Max Hauser Süddeutsche Chirurgiemechanik GmbH

Was macht Max Hauser Süddeutsche Chirurgiemechanik GmbH?

Max Hauser Süddeutsche Chirurgiemechanik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Max Hauser Süddeutsche Chirurgiemechanik GmbH ansässig?

Max Hauser Süddeutsche Chirurgiemechanik GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Max Hauser Süddeutsche Chirurgiemechanik GmbH tätig?

Max Hauser Süddeutsche Chirurgiemechanik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik