CVT-Capellmann GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Tuttlingen

CVT-Capellmann GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

CVT-Capellmann GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Website

E-Mail

Adresse

Daimlerstraße 7
78559 Tuttlingen

```html

CVT-Capellmann GmbH & Co. KG

Die CVT-Capellmann GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Tuttlingen in Baden-Württemberg und ist in der Medizintechnik tätig. Das Unternehmen entwickelt und fertigt chirurgische Instrumente sowie Produkte für minimalinvasive Eingriffe. Beliefert werden nationale und internationale Märkte, darunter Kliniken und medizinische Fachhändler.

Leistungen und Produkte

Das Produktsortiment von CVT-Capellmann umfasst unter anderem:

  • Chirurgische Grundinstrumente: verschiedene Skalpell- und Scherenarten für die Grundausstattung im OP.
  • Endoskopisches Instrumentarium: ergonomisch gestaltete Instrumente für minimalinvasive Eingriffe.
  • Laparoskopisches Zubehör: Zubehörteile wie Trokar und Insufflatoren für die Durchführung von Laparoskopien.
  • Spezialbestecke: Lösungen für spezifische operative Indikationen.

Die Produkte werden nach dem internationalen Standard ISO 13485 gefertigt. Die Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) werden dabei erfüllt.

Regulatorische Einordnung

CVT-Capellmann unterliegt der Regulatorik der Europäischen Union, die durch die MDR vorgegeben ist. Diese Verordnung soll die Sicherheit von Medizinprodukten erhöhen und stellt Anforderungen an deren Konformität mit den medizinischen Standards. Über Audits und Prüfungen wird kontrolliert, dass die Herstellungsprozesse den regulatorischen Vorgaben entsprechen. Dazu zählt die Zertifizierung des Unternehmens nach ISO 13485 für das Qualitätsmanagementsystem.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen ist ein bekannter Standort für die Medizintechnik, insbesondere für die Herstellung chirurgischer Instrumente. CVT-Capellmann gehört zu einem Cluster in dieser Region, in dem über 400 Unternehmen ansässig sind. Dieses Cluster produziert nach eigenen Angaben etwa 40 Prozent der weltweit benötigten chirurgischen Instrumente. Der Austausch von Wissen und Ressourcen innerhalb des Netzwerks unterstützt die Entwicklung von Technologien und Produkten in der Region.

Die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen in der Umgebung fließt in die Produktentwicklung ein. Das Unternehmen setzt nach eigenen Angaben auf nachhaltige Produktionsverfahren und Materialien, die sowohl die Funktionalität als auch die Umweltverträglichkeit der Produkte betreffen.

Besonderheiten und Zukunftsausblick

CVT-Capellmann verweist auf seine langjährige Branchenerfahrung, die in die Produktentwicklung einfließt. Investitionen in Fertigungstechnologien und in die Schulung von Mitarbeitenden sollen dem Unternehmen ermöglichen, sich an veränderte Marktanforderungen anzupassen. Ziel ist es, weiterhin Produkte für den medizintechnischen Bedarf anzubieten.

Das Unternehmen plant, sein Portfolio auszubauen und auf die Bedürfnisse im Gesundheitssektor zu reagieren. Mit Blick auf die demografischen Veränderungen und die Nachfrage nach minimalinvasiven Verfahren sieht das Unternehmen Möglichkeiten, seine Marktanteile zu halten und auszubauen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg

```

Häufige Fragen zu CVT-Capellmann GmbH & Co. KG

Was macht CVT-Capellmann GmbH & Co. KG?

CVT-Capellmann GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist CVT-Capellmann GmbH & Co. KG ansässig?

CVT-Capellmann GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist CVT-Capellmann GmbH & Co. KG tätig?

CVT-Capellmann GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

CVT-Capellmann GmbH & Co. KG in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik