Stoll Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt
Stoll Medizintechnik GmbH: Profil
Die Stoll Medizintechnik GmbH aus dem Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg fertigt Spezialkomponenten und Feinmechanikteile für die Medizintechnikbranche. Das Unternehmen beliefert Gerätehersteller und Instrumentenproduzenten in der Region Stuttgart sowie Kunden auf internationalen Märkten. Durch die enge Abstimmung mit den Kunden setzt Stoll Medizintechnik spezifische Anforderungen flexibel und kurzfristig um.
Leistungen und Produkte
Die Produktpalette von Stoll Medizintechnik umfasst Dreh-, Fräs- und Schleifteile für medizintechnische Geräte und Instrumente. Zu den Hauptanwendungen gehören Komponenten für chirurgische Instrumente, diagnostische Geräte und Implantate. Die Fertigung deckt Einzelteil- und Serienfertigung ab und erfolgt unter regulatorischen Vorgaben. Verarbeitet werden Stahl, Titan und medizinischer Kunststoff, ausgewählt nach den biokompatiblen Eigenschaften.
Die Prozesse sind nach ISO 13485 zertifiziert; dieser Standard regelt die Anforderungen an Sicherheit und Wirksamkeit medizintechnischer Produkte. Die Zertifizierung ist für Hersteller in der Medizintechnik Voraussetzung für die Belieferung dieser Branche.
Regulatorische Einordnung
Stoll Medizintechnik ist sowohl auf dem deutschen als auch auf internationalen Märkten tätig. Das Unternehmen erfüllt die europäischen Vorschriften für Medizinprodukte, insbesondere die EU-Verordnung über Medizinprodukte (MDR). Die Einhaltung dieser Vorgaben ist Voraussetzung für den Marktzugang. Zusätzlich unterliegt das Unternehmen den Kontrollen der Landesbehörden, die Qualität und Sicherheit der Produkte laufend prüfen.
Standort Rems-Murr-Kreis / Baden-Württemberg
Der Rems-Murr-Kreis liegt nordöstlich von Stuttgart und gehört zum Großraum Stuttgart. In der Region sind viele Unternehmen aus den Bereichen Automotive, Maschinenbau und Medizintechnik ansässig. Diese industrielle Basis erleichtert es Stoll Medizintechnik als Zulieferer, Partnerschaften mit Unternehmen der Branche aufzubauen.
Die Bedeutung des Rems-Murr-Kreises für die Medizintechnik wird durch den Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie gestützt, etwa über Netzwerke wie das Medical Valley in der Nachbarregion. Solche Verknüpfungen tragen zur Entwicklung neuer Technologien bei und binden Stoll Medizintechnik in den fachlichen Austausch der Branche ein.
Besonderheiten der Stoll Medizintechnik GmbH
Ein Merkmal des Unternehmens ist die individuelle Kundenbetreuung. Stoll Medizintechnik entwickelt Lösungen, die auf die jeweiligen Anforderungen der Kunden abgestimmt sind. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit den Ingenieuren der Kunden, um die Produktentwicklung von der Idee bis zur Serienfertigung zu begleiten.
Darüber hinaus beteiligt sich Stoll Medizintechnik an Forschungsprojekten zu Produkten und Produktionstechnologien. Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen ermöglichen es, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis zu überführen und dem technischen Fortschritt in der Medizintechnik zu folgen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen
```Häufige Fragen zu Stoll Medizintechnik GmbH
Was macht Stoll Medizintechnik GmbH?
Stoll Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rems-Murr-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Stoll Medizintechnik GmbH ansässig?
Stoll Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Rems-Murr-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Stoll Medizintechnik GmbH tätig?
Stoll Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.