STORZ & BICKEL GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Tuttlingen

STORZ & BICKEL GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

STORZ & BICKEL GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

In Grubenäcker 5–9
78532 Tuttlingen

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STORZ & BICKEL GmbH & Co. KG im Überblick

Die STORZ & BICKEL GmbH & Co. KG aus Tuttlingen in Baden-Württemberg ist ein international renommiertes Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von hochwertigen Verdampfungsgeräten (Vaporizern) spezialisiert hat. Insbesondere im Bereich der medizinischen Anwendungen hat sich das Unternehmen einen festen Platz erarbeitet, vor allem durch seine innovativen Lösungen zur Inhalation von Medizinalcannabis. STORZ & BICKEL exportiert seine Produkte in über 50 Länder und hat sich durch hohe Qualitätsstandards sowie fortschrittliche Technologie einen erstklassigen Ruf erarbeitet.

Leistungen und Produkte

Das Portfolio von STORZ & BICKEL umfasst mehrere renommierte Produktlinien. Die bekanntesten Geräte sind der VOLCANO und der MIGHTY. Diese Vaporizer sind in der medizinischen Fachwelt besonders geschätzt, da sie eine schonende und effektive Inhalation von Medizinalcannabis ermöglichen. Besonders bei chronischen Schmerzpatienten und in der Palliativversorgung wird der Einsatz dieser Geräte empfohlen, da sie eine präzise Steuerung der Temperatur sowie eine gleichmäßige Verdampfung gewährleisten.

  • VOLCANO: Ein stationärer Vaporizer, der für seine bemerkenswerte Leistung und Verlässlichkeit bekannt ist. Der VOLCANO ist in unterschiedlichen Modellen erhältlich und bietet eine benutzerfreundliche Bedienung sowie umfassende Sicherheitsfunktionen.
  • MIGHTY: Ein tragbarer Vaporizer, der die Mobilität des Nutzers berücksichtigt, ohne dabei Kompromisse bei der Dampfqualität einzugehen. Der MIGHTY zeichnet sich durch eine hervorragende Akkuleistung und einfaches Handling aus.

Die Geräte von STORZ & BICKEL sind nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen internationalen Märkten als Medizinprodukte zugelassen. Dies unterstreicht die Qualität und den Innovationsgrad, die in jeder Phase des Produktionsprozesses umgesetzt werden, von der Forschung und Entwicklung bis zur Fertigung.

Regulatorische Einordnung

Als Hersteller von Medizinprodukten unterliegt STORZ & BICKEL strengen Auflagen und Vorschriften, die die Qualität und Sicherheit der Produkte garantieren. Das Unternehmen erfüllt die Anforderungen der europäischen Medizinprodukterichtlinie (MDR) sowie der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA). Durch diese Zertifizierungen stellt das Unternehmen sicher, dass seine Produkte nicht nur technisch ausgereift, sondern auch sicher für die Anwender sind.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen, auch bekannt als „Welthauptstadt der Medizintechnik“, bildet den perfekten Standort für STORZ & BICKEL. Das Unternehmen profitiert von der exzellenten Infrastruktur der Region, die eine Vielzahl von Zulieferern, Forschungseinrichtungen und anderen Medizintechnikunternehmen umfasst. Diese enge Vernetzung ermöglicht eine optimale Zusammenarbeit und den Austausch von Know-how, was zur hohen Innovationskraft des Unternehmens beiträgt.

Darüber hinaus spielt das regulatorische Netzwerk in der Region eine entscheidende Rolle. Die Fachkompetenz und die Erfahrung, die in Tuttlingen vorhanden sind, unterstützen STORZ & BICKEL in der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und tragen zur kontinuierlichen Verbesserung der Produkte bei. Dies ist besonders wichtig in einem dynamischen Markt, in dem neue Anforderungen und Technologien ständig entstehen.

Besonderheiten und Innovationen

STORZ & BICKEL legt großen Wert auf Forschung und Entwicklung, um auch in Zukunft an der Spitze der Branche zu bleiben. Jedes Produkt wird in enger Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften entwickelt, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Nutzer bestmöglich erfüllt werden. Das Unternehmen investiert in moderne Technologien zur Verbesserung der Energieeffizienz und der Benutzerfreundlichkeit seiner Produkte. Zudem werden alle Vaporizer energetisch effizient gestaltet, um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal von STORZ & BICKEL ist das Engagement für die Aufklärung über die Verwendung von Medizinalcannabis. Durch Informationskampagnen und Workshops trägt das Unternehmen dazu bei, das Wissen über die Vorteile und die sichere Anwendung von Cannabisprodukten zu fördern.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu STORZ & BICKEL GmbH & Co. KG

Was macht STORZ & BICKEL GmbH & Co. KG?

STORZ & BICKEL GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist STORZ & BICKEL GmbH & Co. KG ansässig?

STORZ & BICKEL GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist STORZ & BICKEL GmbH & Co. KG tätig?

STORZ & BICKEL GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik