Straumann GmbH Adresse & Kontakt
Straumann GmbH: Dentalimplantate und digitale Lösungen
Straumann GmbH mit Sitz in Freiburg im Breisgau ist die deutsche Niederlassung der Schweizer Straumann Group, die sich auf Dentalimplantate spezialisiert hat. Die Straumann Group wurde 1954 gegründet und hat seitdem eine etablierte Marktposition im Bereich Zahnarztbedarf aufgebaut. Am Standort Freiburg verbindet das Unternehmen Produktentwicklung mit einem Fokus auf Forschung, um den Anforderungen der Zahnmedizin zu begegnen. Das Produktangebot umfasst Zahnimplantate, Prothetikkomponenten, biomimetische Materialien und digitale Workflow-Lösungen.
Leistungen und Produkte
Die Produktpalette von Straumann umfasst ein umfangreiches Sortiment an Implantaten, die sich in ihrer Geometrie, Oberflächenstruktur und Materialien unterscheiden. Das Bone Level Tapered (BLT) Implantat ist auf die Integration in den natürlichen Knochen ausgelegt. Neben klassischen Implantatlösungen bietet das Unternehmen Prothetikkomponenten an, die eine individuelle Anpassung an die Bedürfnisse der Patienten ermöglichen.
- Digitale Lösungen: Straumann hat einen klaren Fokus auf digitale Workflow-Lösungen gelegt. Dazu zählen intraorale Scanner, CAD/CAM-Technologien sowie das coDiagnostiX Planungswerkzeug, das Zahnärzten und Oralchirurgen bei der präzisen Planung und Durchführung von Implantatbehandlungen unterstützt.
- Biomaterialien: Die Verwendung von Biomaterialien ist ein weiteres Kerngebiet des Unternehmens. Diese Materialien spielen eine zentrale Rolle bei der Unterstützung der Heilungsprozesse und der Integration von Implantaten in den Kieferknochen.
- Fortbildung und Schulung: Ein wichtiger Aspekt der Straumann-Philosophie ist die Unterstützung von Zahnärzten durch Fortbildungsangebote, darunter Schulungen, Workshops und Kongresse. Dies fördert die Kompetenz der Fachkräfte und die Qualität der Patientenversorgung.
Regulatorische Einordnung
Straumann GmbH operiert innerhalb der regulatorischen Rahmenbedingungen der Medizintechnikbranche, die der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) unterliegen. Diese Vorschriften stellen sicher, dass alle Produkte definierten Sicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen, bevor sie auf den Markt gelangen. Jedes implantologische Produkt durchläuft einen Prüfprozess, der die Anforderungen der klinischen Anwendung und den Patientenschutz abdeckt. Die Einhaltung dieser Anforderungen wird regelmäßig durch unabhängige Zertifizierungsstellen überwacht.
Standort Freiburg im Breisgau / Baden-Württemberg
Der Standort Freiburg im Breisgau bietet der Straumann GmbH geografische Vorteile: Die Stadt liegt in unmittelbarer Nähe zur Schweiz und Frankreich, was den Austausch mit dem Hauptsitz in Basel erleichtert. Diese Nähe unterstützt die logistische Abstimmung und die Zusammenarbeit in Entwicklungsprojekten, wodurch neue Technologien und Trends in der Dentalbranche zeitnah eingebunden werden können.
Freiburg hat sich zu einem Standort für Unternehmen der Medizintechnik entwickelt und verfügt über eine aktive Forschungslandschaft. Die Stadt zieht Fachkräfte an, was für die Weiterentwicklung der Produkte und Strategien von Straumann relevant ist.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen
Häufige Fragen zu Straumann GmbH
Was macht Straumann GmbH?
Weltweit führender Anbieter von Zahnimplantaten, prothetischen Komponenten und Biomaterialien für restaurative und ästhetische Zahnmedizin.
Wo befindet sich Straumann GmbH?
Straumann GmbH hat seinen Sitz in Freiburg im Breisgau. Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist Straumann GmbH tätig?
Straumann GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das Gesundheitswesen an.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.