Cantourage GmbH

Pharmaunternehmen · Potsdam-Mittelmark

Cantourage GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Potsdam-Mittelmark, Berlin. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Cantourage GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Heinrich-Mann-Str. 12
14532 Potsdam-Mittelmark

Unternehmensprofil

2021

Gegründet

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Cantourage GmbH im Überblick

Die Cantourage GmbH aus Berlin ist ein auf medizinisches Cannabis und Cannabinoide spezialisiertes Pharmaunternehmen und eines der bekanntesten deutschen Unternehmen in diesem Marktsegment. Das börsennotierte Unternehmen importiert und vertreibt Medizinalcannabis-Produkte für den deutschen und europäischen Apothekenmarkt. Gegründet im Jahr 2018 hat sich Cantourage zügig in der aufstrebenden Cannabisbranche etabliert.

Leistungen und Produkte

Cantourage bietet ein vielfältiges Sortiment an Medizinalcannabis-Blüten verschiedener Varietäten sowie Cannabisextrakten (Öle, Kapseln) an. Die Produkte stammen aus lizenzierten Anbaubetrieben in Ländern wie Australien, Kanada und Portugal und werden in Pharmaqualität nach Deutschland importiert. Die Qualitätssicherung erfolgt durch umfassende Tests in zertifizierten Laboren. Zu den Produktlinien gehören beispielsweise die hocheffektiven Blütenvarietäten Cantourage Green, Cantourage Gold und die Cantourage Red Serie, die speziell auf unterschiedliche medizinische Bedürfnisse ausgerichtet sind.

  • Medizinalcannabis-Blüten: Eine Auswahl an hochqualitativen Blüten, die unterschiedlichen THC/CBD-Verhältnisse aufweisen.
  • Cannabisextrakte: Verschiedene Produkte wie Öle und Kapseln zur Einnahme in präzisen Dosierungen.
  • Beratungsdienste: Fachliche Unterstützung für Apotheken zur optimalen Beratung von Patienten, die medizinisches Cannabis anwenden.

Cantourage ist als Großhändler für Betäubungsmittel zugelassen und beliefert deutsche Apotheken direkt über sein Distributionsnetzwerk. Dabei wird auch auf die rechtlichen Rahmenbedingungen geachtet, die sich in Deutschland und der EU ergeben. So arbeitet das Unternehmen eng mit den deutschen Gesundheitsbehörden zusammen, um alle regulatorischen Anforderungen zu erfüllen und die bestmögliche Patientensicherheit zu gewährleisten.

Regulatorische Einordnung

Nach der Legalisierung von medizinischem Cannabis in Deutschland im Jahr 2017 hat sich der rechtliche Rahmen für Unternehmen wie Cantourage erheblich verändert. Die Aufsicht über den medizinischen Cannabis-Markt obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), das die Zulassung und den Vertrieb von Cannabisprodukten regelt. Cantourage beachtet alle Vorschriften zur Kennzeichnung, zum Vertrieb sowie zur Information an Fachkreise und Patienten.

Zur Einhaltung der Anforderungen legt Cantourage großen Wert auf die Dokumentation sämtlicher Prozesse und die Sicherstellung der Qualität vom Anbau bis zum Endverbraucher. Regelmäßige Audits und Kontrollen sind fester Bestandteil des Unternehmensalltags, um die Integrität und Sicherheit der Produkte zu gewährleisten.

Regionale Bedeutung

Berlin hat sich als Technologie- und Biotech-Hauptstadt Deutschlands zu einem bedeutenden Standort für Start-ups und junge Pharmaunternehmen entwickelt. Cantourage profitiert von Berlins gut vernetztem Innovationsökosystem, dem Zugang zu Investoren und der Nähe zu Entscheidungsträgern in Politik und Regulierung. Diese Gegebenheiten ermöglichen es dem Unternehmen, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Ein bedeutender Aspekt der regionalen Bedeutung ist auch die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Universitäten in der Umgebung. Cantourage engagiert sich in verschiedenen Projekten zur Erforschung der medizinischen Anwendung von Cannabinoiden und trägt so dazu bei, neue Therapieansätze zu entwickeln. Das Unternehmen unterstützt darüber hinaus die Aufklärung über die Anwendung von Cannabis in der Medizin und informiert regelmäßig über wissenschaftliche Erkenntnisse und die Vorteile der Cannabinoid-Therapie.

Besonderheiten

Eine der besonderen Stärken von Cantourage liegt in der engen Zusammenarbeit mit den Patienten und Apothekern. Durch regelmäßige Schulungen und Informationsveranstaltungen wird sowohl das medizinische Fachpersonal als auch die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten, Anwendungen und Wirkweisen von Cannabinoiden informiert. Dies fördert ein besseres Verständnis und erleichtert den Zugang zu diesen Therapieformen für Patienten.

Der Fokus auf Nachhaltigkeit ist ein weiteres zentrales Merkmal der Unternehmenspolitik von Cantourage. Neben der Förderung von Anbaumethoden, die umweltfreundlich sind, engagiert sich das Unternehmen für soziale Projekte, um die Gesundheitsversorgung vieler Bevölkerungsgruppen zu verbessern.

Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Berlin | Arzneimittelvermittler

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Häufige Fragen zu Cantourage GmbH

Was macht Cantourage GmbH?

Cantourage GmbH ist als Dienstleister für die Anwendung von medizinischem Cannabis in vier Bereichen aktiv. Es berät Anbaubetriebe in den rechtlichen Bestimmungen, lagert die Produkte in eigenen Lagerhäusern, übernimmt die Verarbeitung und ebenso Marketing und Vertrieb.

Welche Arzneimittel stellt Cantourage GmbH her?

Cantourage GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Potsdam-Mittelmark. Überblick über die Cantourage GmbH Die Cantourage GmbH ist ein in Deutschland ansässiges Unternehmen, das sich auf die Produktion und den Vertrieb von medizinischem Cannabis konze Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen