Philips GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1891
Gegründet
70.000+
Mitarbeiter
Spezialisierungen
Medizintechnik, Bildgebung, Patientenmonitoring, Ultraschall
Philips GmbH: Unternehmensstruktur
Philips GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft von Koninklijke Philips N.V. (Royal Philips), einem niederländischen Technologie- und Gesundheitsunternehmen mit Hauptsitz in Amsterdam. Royal Philips wurde 1891 von Gerard Philips und seinem Vater Frederik Philips in Eindhoven gegründet. Nach einem strategischen Wandel fokussiert sich Philips heute ausschließlich auf den Gesundheitsmarkt (Health Technology). Philips ist an der Euronext Amsterdam und der New Yorker Börse (NYSE) gelistet und beschäftigt weltweit rund 70.000 Mitarbeitende. Die deutsche Niederlassung Philips GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und verantwortet den deutschen Gesundheitsmarkt mit Medizintechnik und Konsumentenprodukten für die Gesundheit.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Philips Health Technology ist in Deutschland in drei Bereichen tätig: Diagnostics & Treatment (medizinische Bildgebung), Connected Care (Patientenmonitoring, Telemedizin) und Personal Health (Konsumentprodukte für Gesundheit/Pflege). Im Bereich medizinische Bildgebung bietet Philips ein umfangreiches Sortiment an Geräten, darunter:
- CT-Systeme: Computertomographie-Geräte für schnelle und präzise Diagnostik.
- MRT-Geräte: Magnetresonanztomographen zur Erzeugung detaillierter Bilder von Organen und Geweben ohne ionisierende Strahlung.
- PET/CT-Scanner: Kombination von Positronenemissionstomographie und Computertomographie zur Krebsdiagnose.
- Ultraschall-Systeme: Bildgebende Systeme für Gynäkologie, Kardiologie und weitere Bereiche.
- Röntgenanlagen: Lösungen für die radiologische Diagnostik in Krankenhäusern.
Im Bereich Patientenmonitoring bietet Philips stationäre und tragbare Monitorsysteme für Intensivstationen und allgemeinmedizinische Stationen. Diese Systeme erfassen kontinuierlich Veränderungen im Gesundheitszustand der Patienten.
Im Personal-Health-Bereich umfasst das Sortiment elektrische Zahnbürsten (Sonicare), Rasiergeräte (OneBlade, Multigroom) sowie Geräte zur Behandlung von Schlafstörungen (CPAP/BiPAP für Schlafapnoe) und weitere Gesundheitsprodukte für den Alltag.
Regulierung & Transformation
Philips hat seinen Haushaltsgeräte-Bereich verkauft und ist damit ausschließlich auf den Gesundheitsmarkt ausgerichtet. Alle Medizinprodukte unterliegen den Anforderungen der EU-MDR (Medical Device Regulation) und der FDA (Food and Drug Administration). Philips ist Mitglied im Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) und arbeitet mit anderen Akteuren im Gesundheitswesen zusammen. In Deutschland ist Philips besonders stark im Bereich medizinische Bildgebung für Großkliniken und Universitätskliniken präsent, durch zahlreiche Kooperationen mit führenden medizinischen Einrichtungen untermauert wird.
Die Transformation hin zu einem rein gesundheitsorientierten Unternehmen wurde durch kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung unterstützt, wodurch Philips der Spitze technologischer Innovationen im Gesundheitswesen bleibt. Ein Beispiel dafür ist die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Unterstützung bei diagnostischen Prozessen oder der Einsatz von Cloud-Technologien zur Verbesserung des Patientenmanagements.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hamburg oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Philips GmbH
Was macht Philips GmbH?
Philips GmbH liefert mit ihrer Sparte „Philips Healthcare“ Lösungen für Gesundheitsanbieter mit z.B. mit Schlaf- und Atemwegstherapiegeräten. Weiter hat sie Mittel und Geräte zur kardiovaskulären Versorgung und zur Patientenüberwachung im Portfolio.
Welche Arzneimittel stellt Philips GmbH her?
Philips GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Hamburg. Überblick über die Philips GmbH Philips GmbH, eine Tochtergesellschaft der Royal Philips N.V., ist ein führendes Technologieunternehmen, das sich auf die Verbesserung der Gesundhe Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
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Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.