HAEMATO PHARM GmbH Adresse & Kontakt
HAEMATO PHARM GmbH im Überblick
HAEMATO PHARM GmbH ist ein Berliner Pharmaunternehmen, das zur HAEMATO AG gehört und auf Spezialarzneimittel für die Onkologie und Hämatologie fokussiert ist. Gegründet 1999, hat das Unternehmen im Laufe der Jahre eine bedeutende Rolle in der Versorgung von Patienten mit schwer behandelbaren Erkrankungen übernommen. HAEMATO PHARM hat sich darauf spezialisiert, den Zugang zu innovativen Therapeutika zu gewährleisten und setzt sich aktiv für die Patientenversorgung in Deutschland ein. Der Hauptsitz in Berlin bietet nicht nur strategische Vorteile, sondern auch Zugang zu einem dynamischen Gesundheitsmarkt, der stetig wächst.
Tätigkeitsfeld & Produkte
HAEMATO PHARM GmbH agiert als Spezialdistributeur für onkologische und hämatologische Arzneimittel sowie HIV-Therapeutika. Das Unternehmen importiert Arzneimittel aus dem EU-Raum (Parallelimporte) und vertreibt diese über den deutschen Großhandel sowie direkt an Krankenhausapotheken. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Segment der Hochpreispräparate, darunter Biologika, monoklonale Antikörper und CAR-T-Zell-Therapien, die im Rahmen der Versorgung schwerkranker Patienten eingesetzt werden.
- Onkologie: HAEMATO PHARM bietet eine Reihe von Chemotherapeutika und neuartigen Therapieformen an, die insbesondere bei der Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt werden.
- Hämatologie: Dazu zählen moderne Arzneimittel zur Behandlung von Blutkrankheiten wie Leukämien und Lymphomen.
- HIV-Therapeutika: Das Unternehmen hat ebenfalls Produkte im Portfolio, die den neuesten Erkenntnissen zur Virusbekämpfung Rechnung tragen.
Durch die laufende Beobachtung des Marktes und enge Kooperationen mit Herstellern und Ärzten, ist HAEMATO PHARM in der Lage, sich schnell an neue Entwicklungen anzupassen und innovative Therapieansätze in Deutschland anzubieten.
Regulierung
HAEMATO PHARM GmbH unterliegt als pharmazeutischer Großhändler und Importeur den Anforderungen des Arzneimittelgesetzes (AMG) und der AMWHV. Um die hohe Qualität und Sicherheit der Arzneimittelverteilung zu gewährleisten, ist das Unternehmen nach GDP (Good Distribution Practice) zertifiziert und wird durch die Berliner Senatsverwaltung überwacht. Regelmäßige Audits und Inspektionen stellen sicher, dass alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden, um ein Höchstmaß an Sicherheit und Qualität im Umgang mit Arzneimitteln zu garantieren. Die Muttergesellschaft HAEMATO AG ist an der Frankfurter Börse notiert, was zusätzliche Transparenz und Vertrauen in die Unternehmensführung bietet.
Regionale Bedeutung
Das Unternehmen spielt eine unerlässliche Rolle in der regionalen Gesundheitsversorgung, insbesondere in Berlin und Brandenburg. DAHAEMATO PHARM GmbH durch seine Position als wichtiger Lieferant für Klinken und Apotheken den flächendeckenden Zugang zu lebenswichtigen Arzneimitteln und trägt aktiv zur Verbesserung der Versorgungslage in der Region bei. Die Nähe zu medizinischen Einrichtungen ermöglicht es dem Unternehmen, engere Beziehungen zu Pflegefachkräften und Entscheidern im Gesundheitswesen aufzubauen und somit die Bedürfnisse der Patienten optimal zu adressieren.
Besonderheiten
Ein herausragendes Merkmal von HAEMATO PHARM ist sein Engagement in der Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen beteiligt sich an klinischen Studien und Innovationsprojekten, um neueste Therapieansätze zu testen. Zudem pflegt das Unternehmen enge Partnerschaften mit Universitäten und Forschungseinrichtungen, um die Entwicklung und Zulassung neuer Medikamente zu fördern. Diese strategische Ausrichtung hat es HAEMATO PHARM ermöglicht, sich als Vorreiter in der Bereitstellung von Spezialarzneimitteln in Deutschland zu etablieren.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Berlin oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu HAEMATO PHARM GmbH
Was macht HAEMATO PHARM GmbH?
HAEMATO PHARM GmbH ist ein pharmazeutischer Hersteller und Großhändler mit einem Angebot an Generika und kosmetischen Produkten. Er produziert selbst verschiedene Eigenmarken und vertreibt auch die Marken anderer Unternehmen.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.