Glenmark Arzneimittel GmbH

Pharmaunternehmen · Fürstenfeldbruck

Glenmark Arzneimittel GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Fürstenfeldbruck, Bayern. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Glenmark Arzneimittel GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Industriestr. 31
82194 Fürstenfeldbruck

Unternehmensprofil

1977

Gegründet

ca. 16.000

Mitarbeiter

Spezialisierungen

Generika, Allergie und Atemwege, Dermatologie, ZNS und Schmerz

Glenmark Arzneimittel GmbH

Glenmark Arzneimittel GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft des indischen Pharmaunternehmens Glenmark Pharmaceuticals Ltd., das Generika und spezialisierte Arzneimittel herstellt. Die Niederlassung hat ihren Sitz in Fürstenfeldbruck, Bayern, und ist in der medizinischen Versorgung mit Generika sowie spezialisierten Produkten tätig. Mit Fokus auf Forschung und Entwicklung erweitert Glenmark sein Portfolio kontinuierlich, um den Anforderungen des Gesundheitsmarktes zu entsprechen.

Generika und Spezialpharmazeutika

Glenmark ist in Deutschland vor allem als Generika-Anbieter bekannt und vertreibt ein umfangreiches Sortiment an Nachahmer-Arzneimitteln. Die Produktbereiche umfassen insbesondere:

  • Dermatologie: Hierzu gehört die Entwicklung von topischen Lösungen zur Behandlung von Hauterkrankungen. Ein Produkt in diesem Segment ist Ryoncil, eine Kooperation mit dem BioNTech-Spin-off, das neuartige Therapien entwickelt.
  • Kardiologie: Glenmark bietet Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck und anderen kardiovaskulären Erkrankungen an, die zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten beitragen.
  • Diabetologie: Das Unternehmen hat mehrere Generika im Bereich Diabetesmedikation im Programm, um die Therapie von diabetesbedingten Komplikationen zu unterstützen.
  • Atemwegserkrankungen: Produkte zur Behandlung von Asthma und COPD sind essenziell für die Patientenversorgung in diesem Bereich.

Zusätzlich vertreibt Glenmark Spezialgenerika für den Klinikmarkt, die spezifische therapeutische Anforderungen in verschiedenen medizinischen Szenarien bedienen. Die regulatorische Einordnung dieser Produkte erfolgt nach den Vorgaben der Arzneimittelgesetzgebung, die Qualität und Wirksamkeit der Produkte sicherstellt.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Die Produkte von Glenmark unterliegen der europäischen Gesetzgebung, was einen Prüfungs- und Genehmigungsprozess nach sich zieht. Die Herstellung von Arzneimitteln erfolgt in Übereinstimmung mit den Good Manufacturing Practices (GMP). Glenmark wendet Qualitätssicherungsprozesse und -systeme an, die die gesetzlichen Anforderungen erfüllen und internationale Standards berücksichtigen.

Standort Fürstenfeldbruck

Fürstenfeldbruck, gelegen westlich von München, ist der Verwaltungssitz von Glenmark Deutschland. Von hier werden Geschäftsfunktionen wie Marketing, Vertrieb und Kundenbetreuung koordiniert. Apotheken, Großhändler und Kliniken werden von diesem Standort aus mit Generika-Produkten beliefert. Die Nähe zu München ermöglicht Kontakte zu bayerischen Pharmaverbänden sowie Fachorganisationen, was Kooperationen innerhalb der Branche begünstigt.

Durch den Standort kann Glenmark an regionalen Pharma- und Gesundheitsmessen teilnehmen, um aktuelle Entwicklungen und Produkte vorzustellen. Diese Präsenz unterstützt den Vertrieb und fördert den Wissensaustausch innerhalb der Branche.

Besonderheiten und Zukunftsausblick

Glenmark ist in der Forschung und Entwicklung neuer Therapeutika aktiv, insbesondere in den Bereichen Biotechnologie und Antikörpertherapien. Glenmark hat Partnerschaften mit verschiedenen Forschungseinrichtungen initiiert, um neue Lösungen für veränderte Anforderungen des Gesundheitsmarktes zu entwickeln.

Glenmark Arzneimittel GmbH plant, sein Portfolio weiter auszubauen und neue Therapien zu erforschen. Das Unternehmen richtet sich dabei auf Produktzugang, Qualität und die Weiterentwicklung des Portfolios im Gesundheitssektor aus.

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Häufige Fragen zu Glenmark Arzneimittel GmbH

Was macht Glenmark Arzneimittel GmbH?

Glenmark Arzneimittel GmbH stellt als deutsche Tochterfirma des indischen Mutterkonzerns Generika her aus verschiedenen Therapiebereichen. Schwerpunkte der Produktion liegen auf den Bereichen ZNS, Herz-Kreislauf und Respirationssystem. Weitere Anwendungsgebiete sind Schmerz und Allergie.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 03.07.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen