Unternehmensprofil
1947
Gegründet
200+
Mitarbeiter
Dr. Ausbüttel Pharma GmbH im Überblick
Dr. Ausbüttel Pharma GmbH ist ein deutsches Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Dortmund (Nordrhein-Westfalen), das auf innovative Wundversorgungsprodukte spezialisiert ist. Das Unternehmen wurde 1947 von Dr. Herbert Ausbüttel gegründet und befindet sich bis heute in Familienbesitz – nun in der dritten Generation geführt. Dr. Ausbüttel ist vor allem bekannt durch seine Marke Draco (Wound Care), die in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Apothekenmarkt weit verbreitet ist. Das Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeitende und hat sich einen Namen durch hohe Innovationskraft und qualitativ hochwertige Produkte gemacht.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Dr. Ausbüttel fokussiert sich auf die Wundversorgung, Dermatologie und eine umfassende Produktpalette, die sowohl für den OTC-Markt als auch für die professionelle medizinische Anwendung geeignet ist. Die Marke Draco umfasst ein breites Sortiment an Wundpflastern, Wundauflagen (Hydrokolloide, Schaumstoffe, Silikone), Wundspüllösungen und spezialisierten Verbänden für verschiedene Wundtypen – von der einfachen Schnittwunde bis zur chronischen Wunde, die oft eine komplexe Behandlung erfordert.
Das Produktspektrum lässt sich wie folgt gliedern:
- Wundauflagen: Moderne Hydrokolloid- und Schaumstoffauflagen, die speziell entwickelt wurden, um einen optimalen Feuchtigkeitsgehalt aufrechtzuerhalten und die Heilung zu fördern.
- Wundschnellverbände: Diese sind für den schnellen Einsatz konzipiert und zeichnen sich durch ihre Hautfreundlichkeit und hohe Saugfähigkeit aus.
- Spezialisierte Pflaster: In unterschiedlichen Größen und Formen erhältlich, um verschiedenste Wundarten bestmöglich zu behandeln.
- Wundspüllösungen: Diese Produkte garantieren eine schonende und effektive Reinigung von Wunden, wodurch das Infektionsrisiko gesenkt wird.
- Rezeptpflichtige Produkte: Hierzu zählen maßgeschneiderte Lösungen für die professionelle Wundversorgung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, die spezifische Bedürfnisse der Patienten adressieren.
Geschichte & Regulierung
Dr. Ausbüttel blickt auf eine über 75-jährige Unternehmensgeschichte zurück und hat sich als unabhängiges Familienunternehmen in einem von Konzernen dominierten Wundversorgungsmarkt behauptet. Die enge Bindung zur Region und die familiengeführte Unternehmenskultur fördern eine hohe Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und seinen Zielen.
Alle Produkte unterliegen den Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) und werden nach GMP (Good Manufacturing Practice)/ISO-Standards gefertigt. Diese strengen Regularien gewährleisten die Sicherheit und Effektivität der Produkte und sichern das Vertrauen der Fachkreise und Endverbraucher. Das Unternehmen ist zudem Mitglied im Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), was die hohe Qualität seiner Produkte zusätzlich unterstreicht.
Durch die stetige Investition in Forschung und Entwicklung sichert sich Dr. Ausbüttel Pharma seine Position als Innovator im Bereich Wundversorgung. Das Unternehmen führt regelmäßig Produktstudien durch und arbeitet eng mit medizinischen Fachkräften zusammen, um neue und verbesserte Lösungen auf den Markt zu bringen. Diese Innovationskraft ist nicht nur für die Wettbewerbsfähigkeit von zentraler Bedeutung, sondern auch für die langfristige Patientenversorgung.
Regionale Bedeutung
Als bedeutender Akteur in der regionalen Wirtschaft hat Dr. Ausbüttel Pharma eine starke Bindung zu Dortmund und Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen trägt durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und durch Kooperationen mit lokalen Lieferanten zur wirtschaftlichen Stabilität der Region bei. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen in sozialen Projekten, unterstützt lokale Gesundheitseinrichtungen und fördert die Ausbildung von Nachwuchskräften im Gesundheitswesen. Diese Aktivitäten zeigen das Verantwortungsbewusstsein des Unternehmens gegenüber seiner Heimat und der Gesellschaft.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Nordrhein-Westfalen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Dr. Ausbüttel Pharma GmbH
Was macht Dr. Ausbüttel Pharma GmbH?
Dr. Ausbüttel Pharma GmbH ist ein Hersteller von Produkten für die professionelle Wundversorgung. Sterile und unsterile Wundverbände, Kompressen, Fixierbinden, idealfeuchte Wundverbände und kindgerechte Pflaster finden sich im Sortiment. Für die Okklusionstherapie wurde ein spezielles Pflaster entwickelt.
Welche Arzneimittel stellt Dr. Ausbüttel Pharma GmbH her?
Dr. Ausbüttel Pharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Dortmund. Überblick über Dr. Ausbüttel Pharma GmbH Dr. Ausbüttel Pharma GmbH ist ein renommiertes und innovatives Familienunternehmen, das seinen Sitz in Dortmund, Deutschland hat. Das Unte Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
Pharmaunternehmen in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.