Eisai GmbH

Pharmaunternehmen · Frankfurt am Main

Eisai GmbH ist die deutsche Niederlassung des japanischen Pharmaunternehmens Eisai Co., Ltd. mit Sitz in Frankfurt am Main. Therapeutische Schwerpunkte sind Neurologie (Alzheimer, Epilepsie) und Onkologie.

Eisai GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Edmund-Rumpler-Straße 3
60549 Frankfurt am Main

Unternehmensprofil

1941

Gegründet

11.000+ (global)

Mitarbeiter

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Eisai GmbH im Überblick

Eisai GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft des japanischen Pharmaunternehmens Eisai Co., Ltd., einem der führenden Pharmaunternehmen Japans. Die deutsche Niederlassung hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist auf neurologische und onkologische Therapien spezialisiert. Die Firmengeschichte in Deutschland ist eng mit der globalen Vision von Eisai verbunden, Patienten und deren Familien durch innovative Therapieansätze eine bessere Lebensqualität zu bieten. Durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung strebt die Eisai GmbH an, den medizinischen Fortschritt voranzutreiben und den Bedürfnissen von Ärzten und Patienten gerecht zu werden.

Neurologische und onkologische Schwerpunkte

Eisai ist in Deutschland bekannt für Produkte zur Behandlung von Epilepsie, darunter Fycompa und Inovelon, die sich durch ihre unterschiedlichen Wirkungsmechanismen auszeichnen und auf individuelle Patientenbedürfnisse abgestimmt sind. Ein herausragendes Merkmal der Epilepsie-Therapie ist die Integration von innovativen Ansätzen, die mithilfe neuester Technologien entwickelt wurden. Darüber hinaus ist die Alzheimerforschung eines der Kernfelder von Eisai. Medikamente wie Aricept werden zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßigen Alzheimer-Erkrankungen eingesetzt und sind ein zentraler Bestandteil des Portfolios.

Im Onkologiebereich vertreibt Eisai Lenvatinib (Lenvima) zur Behandlung von Schilddrüsen-, Leber- und Nierenzellkarzinomen sowie Eribulin (Halaven) für das metastasierte Mammakarzinom. Diese Therapien haben sich als bedeutend in der Krebstherapie erwiesen und sind in vielen europäischen Ländern zugelassen. Die Entwicklung und Vermarktung solcher Produkte ist das Ergebnis jahrelanger Forschung, die Eisai in enger Zusammenarbeit mit führenden Forschungseinrichtungen und Kliniken durchgeführt hat.

Regulatorische Einordnung und Aufgaben

Eisai GmbH unterliegt den strengen Richtlinien der europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) sowie des deutschen Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Diese Regulierungsbehörden tragen dafür Sorge, dass alle Produkte, die in Deutschland angeboten werden, höchsten Qualitätsstandards entsprechen und für die Patienten sicher sind. Dies umfasst sowohl die Klinische Forschung als auch die permanente Überwachung von bereits zugelassenen Arzneimitteln. Die Einhaltung dieser regulatorischen Anforderungen ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie von Eisai, um sowohl klinische als auch gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Standort Frankfurt am Main

Frankfurt als europäischer Finanz- und Pharma-Hub ist ein strategisch wichtiger Standort für Eisai. Die Stadt bietet nicht nur ausgezeichnete Verkehrsanbindungen, die internationale Partnerschaften fördern, sondern ist auch Heimat zahlreicher medizinischer Institutionen und Forschungszentren. Von Frankfurt aus koordiniert die Eisai GmbH die Zusammenarbeit mit Neurologen, Onkologen und Universitätskliniken im deutschen Markt. Über lokale Netzwerke und regionale Partnerschaften hat Eisai wichtige Kontakte etabliert, die helfen, die Entwicklung von Therapien schneller voranzutreiben. Der Standort dient auch als Grundlage für Marketing- und Vertriebsstrategien in Deutschland, die auf die spezifischen Bedürfnisse des Marktes abgestimmt sind. Höchste Priorität hat hierbei die enge Zusammenarbeit mit medizinischen Fachleuten.

Ein weiterer Aspekt der regionalen Bedeutung von Eisai ist das Engagement in der Aufklärung über neurologische und onkologische Erkrankungen. Durch zahlreiche Initiativen und Veranstaltungen fördert Eisai den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis und erhöht das Bewusstsein für diese Krankheitsbilder in der Gesellschaft.

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Häufige Fragen zu Eisai GmbH

Was macht Eisai GmbH?

Eisai GmbH ist ein Pharmaunternehmen, das u.a. Mittel gegen fortgeschrittenen und metastasierten Schilddrüsenkrebs und fortgeschrittenen, nicht operierbaren Leberkrebs herausgibt. Krebs der Gebärmutterschleimhaut und Brustkrebs und Mittel gegen Epilepsie sind weitere Anwendungsgebiete.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen