Hikma Pharma GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
2005
Gegründet
ca. 150
Mitarbeiter
Spezialisierungen
Antibiotika, Onkologie, Sterile Injectables
Hikma Pharma GmbH: Tätigkeitsprofil
Hikma Pharma GmbH ist die deutsche Niederlassung des jordanisch-britischen Pharmaunternehmens Hikma Pharmaceuticals PLC, eines der 20 größten Generikaunternehmen weltweit. Das Unternehmen ist auf dem Markt für generische und Spezialarzneimittel tätig und beliefert medizinische Einrichtungen in Deutschland. Der Hauptsitz befindet sich in München.
Generika und Injectable-Produkte
Hikma ist in Deutschland auf den Klinikmarkt spezialisiert und vertreibt parenterale Arzneimittel (Injektables) für den Intensiv- und Operationsbereich sowie orale Generika. Das Portfolio umfasst Anästhetika, Antibiotika, kardiovaskuläre Mittel und onkologische Supportivtherapeutika. Es ist bemerkenswert, dass Hikma über 70 verschiedene Wirkstoffe anbietet, die in mehr als 200 Varianten zur Verfügung stehen. Die Herstellung erfolgt in Anlagen, die gemäß den Richtlinien der Good Manufacturing Practice (GMP) zertifiziert sind. Diese Standards sichern die Qualität der Produkte und die Sicherheit für die Patienten. Die Produktionsstätten in Portugal, Spanien und Jordanien verfügen über umfassende Ressourcen, um den Bedarf des deutschen Marktes zu decken.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von Hikma Pharma GmbH fallen unter die Auflagen der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) sowie der deutschen Arzneimittelbehörde. Dies umfasst umfangreiche Qualitätskontrollen sowie die Einhaltung der Richtlinien für die Preisbildung und Erstattung im Gesundheitswesen. Die Entwicklung von Generika erfordert nicht nur eine detaillierte Kenntnis der pharmazeutischen Richtlinien, sondern auch der Marktanforderungen. Hikma stellt sicher, dass alle Produkte den geltenden Standards genügen und somit eine wichtige Rolle in der Patientenversorgung spielen. Zudem wird das Unternehmen regelmäßig von externen Prüfern überwacht, um die Compliance in allen Bereichen sicherzustellen.
Standort München
Von München aus betreut Hikma Pharma GmbH Klinikapotheken, Krankenhäuser und pharmazeutische Großhändler in Deutschland. Die Lage in München als Pharma-Standort erleichtert den Zugang zu Universitätskliniken und Fachkrankenhäusern in Bayern und Süddeutschland. Die Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften ermöglicht es Hikma, Produkte zu entwickeln, die spezifischen Patientenbedürfnissen gerecht werden. Darüber hinaus ist die Nähe zu Forschungseinrichtungen und Universitäten von Vorteil, um neue Ansätze in der Arzneimittelversorgung voranzutreiben.
Regionale Bedeutung und Engagement
Hikma Pharma ist in der regionalen Gesundheitsversorgung aktiv. Das Unternehmen arbeitet mit lokalen Kliniken und medizinischen Einrichtungen zusammen, um den Zugang zu lebenswichtigen Arzneimitteln zu fördern. Zudem engagiert sich Hikma in verschiedenen sozialen Projekten, die sich auf die Gesundheit der Bevölkerung konzentrieren. Dazu gehört die Unterstützung von Initiativen zur Prävention und Aufklärung über Krankheiten, was zur Stärkung des Gesundheitswesens in der Region beiträgt.
Besonderheiten der Produktentwicklung
Ein Schwerpunkt von Hikma liegt in der Entwicklung von Lösungen für spezifische therapeutische Bedürfnisse. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um neue Formulierungen und Darreichungsformen zu schaffen. Ziel ist es, Produkte anzubieten, die den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen. Außerdem betreibt Hikma eine aktive Marktüberwachung, um sicherzustellen, dass ihre Produkte den sich ändernden Bedürfnissen im Gesundheitswesen gerecht werden.
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Häufige Fragen zu Hikma Pharma GmbH
Was macht Hikma Pharma GmbH?
Die Hikma Pharma GmbH stellt sterile Medikamente her, die parenteral verabreicht werden können und so durch den Magen-Darm-Trakt nicht abgeschwächt werden. Sie liefert zytotoxische und zytostatische Mittel für die Chemotherapie bei Krebserkrankung und ebenso Hormone und Antibiotika. Der Vertrieb erfolgt über eine Partnerfirma.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.