ViiV Healthcare GmbH

Pharmaunternehmen · München

ViiV Healthcare GmbH ist die deutsche Niederlassung des auf HIV-Therapien spezialisierten Unternehmens ViiV Healthcare, einem Joint Venture von GSK, Pfizer und Shionogi. ViiV gilt als weltführender HIV-Spezialist und entwickelt innovative Therapien für HIV und AIDS.

ViiV Healthcare GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Prinzregentenplatz 9
81675 München

Unternehmensprofil

2009

Gegründet

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ViiV Healthcare GmbH im Überblick

ViiV Healthcare GmbH ist die deutsche Niederlassung von ViiV Healthcare Limited, einem auf HIV-Therapeutika spezialisierten Pharmaunternehmen, das 2009 als Joint Venture von GlaxoSmithKline (GSK) und Pfizer gegründet wurde. 2012 trat Shionogi & Co. als dritter Partner bei. ViiV Healthcare ist mit Schwerpunkt ausschließlich auf HIV und AIDS fokussiert und gilt weltweit als eines der innovativsten Unternehmen auf diesem Gebiet. Die deutsche Niederlassung in München koordiniert den deutschen HIV-Arzneimittelmarkt, der durch ein spezialisiertes Netz aus HIV-Schwerpunktpraxen, Ambulanzen und Krankenhäusern bedient wird. Darüber hinaus spielt die Münchener Zentrale eine Schlüsselrolle in der europäischen Produktentwicklung und -strategie, was die regionale Bedeutung des Unternehmens unterstreicht.

Tätigkeitsfeld & Produkte

ViiV Healthcare hat mehrere bedeutende HIV-Therapeutika entwickelt und vermarktet, die global eingesetzt werden. Zu den Schlüsselprodukten gehören Triumeq (Abacavir/Lamivudin/Dolutegravir) und Tivicay (Dolutegravir), zwei Integrasehemmer, die zu den Standardtherapien in der HIV-Behandlung gehören. Cabenuva (Cabotegravir/Rilpivirin), ein monatlich oder alle zwei Monate injizierbares HIV-Regime, ist ein bahnbrechendes Produkt, das erstmals eine nicht-tägliche HIV-Therapie ermöglicht. Apretude (Cabotegravir) ist eine Injektionslösung zur HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP). Des Weiteren bietet ViiV Healthcare auch Unterstützung in Form von klinischen Studien und Bildungsprogrammen an, um sicherzustellen, dass Angehörige der Gesundheitsberufe und Patienten umfassend informiert sind. ViiV Healthcare engagiert sich zudem in globalen Initiativen zur Bekämpfung der HIV-Epidemie in einkommensschwachen Ländern und kooperiert dabei eng mit lokalen Organisationen und Regierungen.

Forschung & Regulierung

ViiV Healthcare investiert intensiv in klinische Forschung für neue HIV-Therapieansätze, darunter lang wirkende Regimes und Heilungsansätze. Das Unternehmen hat bedeutende Fortschritte in den Bereichen der Medikamentenentwicklung, der Sicherheit und der Wirksamkeit gemacht, was durch zahlreiche klinische Studien belegt wird. Alle in Deutschland vertriebenen Produkte unterliegen der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). ViiV Healthcare ist Mitglied im Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (vfa) und setzt sich aktiv für Transparenz sowie die Einhaltung hoher ethischer Standards in der Arzneimittelentwicklung ein. Die enge Zusammenarbeit mit Experten aus der Klinik und dem akademischen Bereich ermöglicht es ViiV Healthcare, stets an der Spitze der medizinischen Forschung zu stehen.

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung

ViiV Healthcare verfolgt nicht nur wirtschaftliche Ziele, sondern legt auch großen Wert auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Im Rahmen seiner Programme zur sozialen Verantwortung engagiert sich das Unternehmen in der Aufklärung über HIV und AIDS, um Stigmatisierung abzubauen und den Zugang zu Behandlungsoptionen zu erleichtern. Dies umfasst die Zusammenarbeit mit Organisationen, die sich um vulnerable Populationen kümmern, sowie die Förderung von Bildungsmöglichkeiten im Bereich Gesundheitsversorgung. In Deutschland führt ViiV Healthcare regelmäßig Veranstaltungen und Workshops durch, um Fachkräfte und Betroffene über die neuesten Entwicklungen in der HIV-Forschung und -Behandlung zu informieren.

Regionale Bedeutung & Zukunftsperspektiven

Als einer der führenden Anbieter von HIV-bezogenen Therapeutika hat ViiV Healthcare eine tragende Rolle in der deutschen und europäischen Arzneimittelversorgung eingenommen. Die Münchener Tochtergesellschaft dient nicht nur als wichtiger Knotenpunkt für den Vertrieb, sondern auch für die Entwicklung neuer Produkte, die speziell auf die Bedürfnisse des europäischen Marktes abgestimmt sind. Das Unternehmen plant, auch in Zukunft verstärkt in Forschung und Entwicklung zu investieren, um der ständig wachsenden Herausforderung der HIV-Epidemie gerecht zu werden. Innovative Ansätze, insbesondere im Bereich der Prävention und Behandlung, stehen dabei im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Bayern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu ViiV Healthcare GmbH

Was macht ViiV Healthcare GmbH?

ViiV Healthcare GmbH hat sich als weltweit agierendes pharmazeutisches Unternehmen auf die Behandlung von Menschen mit HIV-Infektionen fokussiert. Sie entwickelt und vertreibt antiretrovirale Medikamente und ist auf dem Gebiet der Erforschung neuer Behandlungsmöglichkeiten aktiv.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen