Leadiant GmbH

Pharmaunternehmen · München

Leadiant GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Leadiant GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Liebherrstr. 22
80538 München

Unternehmensprofil

2010

Gegründet

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Leadiant GmbH im Überblick

Leadiant GmbH ist die deutsche Niederlassung des belgisch-niederländischen Pharmaunternehmens Leadiant Biosciences, das sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Therapien für seltene, lebensbedrohliche Erkrankungen spezialisiert hat. Der Sitz der deutschen Gesellschaft ist München. Die Leadiant GmbH arbeitet eng mit internationalen Partnern zusammen und hat sich auf die Forschung, Entwicklung und Zulassung innovativer Medikamente konzentriert, die speziell auf patientenspezifische Bedürfnisse zugeschnitten sind. Leadiant verfolgt eine klare Strategie zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten, die an seltenen Erkrankungen leiden.

Seltene Erkrankungen und Orphan Drugs

Leadiant ist bekannt für seine Produkte wie Chenodeoxycholsäure (CDCA, Chenofalk), das zur Behandlung der zerebrotendinösen Xanthomatose (CTX) eingesetzt wird, sowie verschiedene Natriumoxybat-Präparate. Orphan Drugs sind Arzneimittel für Erkrankungen, die weniger als 5 von 10.000 Menschen betreffen, und Leadiant hat sich zum Ziel gesetzt, deren Verfügbarkeit zu sichern. Das Unternehmen investiert erheblich in die Identifikation und Übernahme bewährter Substanzen, um deren Entwicklung bis zur Marktreife voranzutreiben. In Deutschland gibt es über 7000 seltene Erkrankungen, und die mit einem derartigen Fokus auf diese Therapeutika ist Leadiant in einer Schlüsselposition, um den Bedürfnissen dieser Patientengruppe gerecht zu werden. Das Unternehmen hat mehrere klinische Studien initiiert, um die Wirksamkeit und Sicherheit seiner Produkte weiter zu untermauern.

Regulatorische Einordnung

Leadiant GmbH unterliegt den strengen regulatorischen Vorgaben der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) sowie dem deutschen Arzneimittelgesetz (AMG). Diese Vorschriften sind entscheidend für die Genehmigung und Überwachung von Arzneimitteln, insbesondere im Bereich der Orphan Drugs, wo zusätzliche Erleichterungen in der Zulassungsboschaft bestehen, um die Forschung und Entwicklung zu fördern. Durch die Einhaltung dieser regulativen Rahmenbedingungen gewährleistet Leadiant die Sicherheit und Wirksamkeit ihrer Produkte und nimmt aktiv an Konferenzen und Dialogen mit gesundheitspolitischen Entscheidungsträgern teil.

Standort München

München ist als einer der bedeutendsten deutschen Pharmastandorte der ideale Ort für die Leadiant-Niederlassung. Von hier aus werden Neuropädiatrische Zentren, Metabolismusspezialisten und Zentren für seltene Erkrankungen in ganz Deutschland betreut. Der Standort profitiert von der Nähe zu renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen, die wertvolle Partnerschaften und wissenschaftliche Kooperationen ermöglichen. Außerdem bietet München eine erstklassige Infrastruktur, die logistische Prozesse im Bereich Forschung und Entwicklung optimiert.

Leadiant sieht in der Region auch große Chancen für den Austausch und die Vernetzung mit anderen innovativen Unternehmen und Organisationen, die sich mit seltenen Erkrankungen befassen. Dies fördert den Wissenstransfer und zieht talentierte Fachkräfte in die Region.

Besonderheiten von Leadiant

Leadiant hebt sich durch seine Spezialisierung auf die Entwicklung von Medikamenten für seltene Erkrankungen hervor. Neben der Herstellung von Arzneimitteln engagiert sich Leadiant auch in der Aufklärung über diese oftmals wenig bekannten Krankheiten sowie deren Auswirkungen auf Patienten und Angehörige. Das Unternehmen ist bestrebt, das Bewusstsein für seltene Erkrankungen zu schärfen und arbeitet eng mit Patientenorganisationen zusammen, um sicherzustellen, dass die Interessen der betroffenen Menschen gehört werden. Zudem verfolgt Leadiant eine nachhaltige Unternehmensphilosophie und legt großen Wert auf ethische Aspekte bei der Forschung und Entwicklung seiner Produkte.

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Häufige Fragen zu Leadiant GmbH

Was macht Leadiant GmbH?

Leadiant GmbH ist auf die Behandlung von seltenen Krankheiten fokussiert. Forschung, Entwicklung von Medikamenten und die Versorgung der Patienten stehen im Vordergrund. Hauptsächlich geht es um CTX, eine Störung im Gallensäurestoffwechsel, um Morbus Hodgkin, einem bösartigen Tumor des Lymphsystems und um seltene Hirntumore.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen