Johnson & Johnson Medical GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1886
Gegründet
130.000+ (global)
Mitarbeiter
Johnson & Johnson Medical GmbH im Überblick
Johnson & Johnson Medical GmbH ist die deutsche Medizinproduktesparte des US-amerikanischen Konzerns Johnson & Johnson, einem der weltgrößten Gesundheitsunternehmen. Der Sitz der deutschen Medizintechnik-Gesellschaft befindet sich in Norderstedt bei Hamburg (Bad Segeberg area), die Hauptverwaltung in Neuss. Der Konzern hat sich auf die Entwicklung innovativer Lösungen im Gesundheitssektor spezialisiert und verwendet dabei modernste Technologien in der Forschung und Entwicklung. Mit mehr als 130 Jahren Erfahrung ist Johnson & Johnson ein vertrauenswürdiger Partner für Gesundheitseinrichtungen weltweit.
Chirurgische Technologien und Orthopädie
Das Portfolio von J&J Medical umfasst chirurgische Nähte und Klammergeräte (Ethicon), orthopädische Implantate und Endoprothesen (DePuy Synthes), robotergestützte Chirurgiesysteme (Ottava/Velys) sowie Wundversorgungsprodukte. Die Produktlinien stehen für hohe Qualität und Zuverlässigkeit, die entscheidend für den Erfolg von chirurgischen Eingriffen sind. J&J Medical hat sich in nahezu allen chirurgischen Fachbereichen etabliert und gehört zu den bedeutendsten Partnern von Operationsteams in deutschen Kliniken. Die Integrität und der Innovationsgeist, die in die Entwicklung dieser Produkte einfließen, tragen dazu bei, die chirurgische Sicherheit zu erhöhen und die Patientenversorgung zu verbessern.
Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards
Die Produkte von Johnson & Johnson Medical GmbH sind gemäß den europäischen Medizinprodukteverordnungen und ISO-Standards reguliert. Diese Regulierung garantiert, dass alle Produkte strengen Qualitäts- und Sicherheitsstandards entsprechen. Die kontinuierliche Überwachung nach dem Inverkehrbringen und die Durchführung klinischer Studien sind wesentliche Aspekte, um die langfristige Sicherheit und Wirksamkeit der angebotenen Produkte zu gewährleisten. Die Einhaltung dieser Richtlinien ist entscheidend für die Zulassung der Produkte in Europa und wirkt sich positiv auf das Vertrauen von Fachpersonen und Patienten aus.
Standort und Vertrieb in Deutschland
J&J Medical betreut von seinen deutschen Standorten aus Krankenhäuser, Universitätskliniken und chirurgische Zentren in ganz Deutschland. Der Außendienst umfasst spezialisierte Gebietsvertreter, die in den Bereichen Kardiologie, Orthopädie, Neurochirurgie und Allgemeinchirurgie tätig sind. Diese Fachexperten unterstützen nicht nur bei der Produktauswahl, sondern auch bei der Integration neuester Technologien in den Klinikbetrieb. Aufgrund der regionalen Nähe zu den medizinischen Einrichtungen kann das Unternehmen schnell auf spezifische Anforderungen reagieren und individuelle Lösungen anbieten.
Regionale Bedeutung und Engagement in der Medizintechnik
In der Region Bad Segeberg und darüber hinaus ist Johnson & Johnson Medical GmbH von großer Bedeutung für die lokale und nationale Gesundheitsversorgung. Das Unternehmen schafft Arbeitsplätze und hat gleichzeitig durch Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen einen festen Platz im innovativen Gesundheitssektor der Region. In Zusammenarbeit mit universitären Kliniken fördert J&J Medical auch die Ausbildung von medizinischem Fachpersonal und trägt zur Förderung von Forschung und Entwicklung in der Medizintechnik bei.
Besonderheiten und Innovationen
Ein Markenzeichen der Johnson & Johnson Medical GmbH sind kontinuierliche Innovationen, die den sich ständig ändernden Anforderungen des Gesundheitsmarktes gerecht werden. Das Unternehmen investiert regelmäßig in Forschung und Entwicklung, um neue Produkte und Technologien auf den Markt zu bringen. Beispielsweise werden im Bereich robotergestützter Chirurgie ständig neue Systeme und Softwarelösungen entwickelt, die den Chirurgen ermöglichen, präziser und weniger invasiv zu operieren. Dies steigert nicht nur die Patientensicherheit, sondern verkürzt auch die Genesungszeit.
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```Häufige Fragen zu Johnson & Johnson Medical GmbH
Was macht Johnson & Johnson Medical?
Johnson & Johnson Medical GmbH vereinigt drei Geschäftsbereiche Janssen Pharmaceuticals, Medical Devices und Consumer Health unter einem Dach.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.