Cardinal Health Germany 507 GmbH

Pharmaunternehmen · Segeberg

Cardinal Health Germany 507 GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Segeberg, Hamburg. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Cardinal Health Germany 507 GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Südportal 1
22848 Segeberg

Unternehmensprofil

1971

Gegründet

45.000+ (global)

Mitarbeiter

```html

Cardinal Health Germany 507 GmbH im Überblick

Cardinal Health Germany 507 GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft des US-amerikanischen Gesundheitskonzerns Cardinal Health, der zu den weltweit größten Distributoren für Pharma- und Medizinprodukte zählt. Mit Sitz in Bad Segeberg, Schleswig-Holstein, hat das Unternehmen eine zentrale Rolle in der europäischen Gesundheitsversorgung. Es bietet umfassende Lösungen im Bereich der pharmazeutischen Logistik und unterstützt damit die Effizienz der Gesundheitsversorgung in Deutschland.

Pharmazeutische Distribution und Logistik

Cardinal Health Germany ist auf die Distribution pharmazeutischer Produkte, Medizinprodukte und Verbrauchsmaterialien spezialisiert. Das Unternehmen fungiert als Schlüsselspieler zwischen Herstellern, Kliniken und Apotheken. Die Dienstleistungen umfassen Lagerhaltung, Temperaturkontrolle und maßgeschneiderte Lieferlogistik für hochsensible pharmazeutische Güter. Besonders im Bereich der Onkologie-Arzneimittel sowie medizinischer Verbrauchsmaterialien, die für den klinischen Einsatz erforderlich sind, ist Cardinal Health ein geschätzter Partner.

Zu den Vertriebsschwerpunkten gehören unter anderem sterile und nicht-sterile Produkte, Diagnostika sowie Produkte für die Chirurgie. Diese Spezialisierung ist nicht nur auf die Unterstützung der Klinik- und Apothekenversorgung gerichtet, sondern beinhaltet auch die Sicherstellung der Arzneimittelsicherheit und -qualität unter strengen regulatorischen Vorgaben. Das Unternehmen unterliegt der deutschen Arzneimittelverordnung und weiteren europäischen Vorschriften, die eine lückenlose Rückverfolgbarkeit und Compliance garantieren.

Regulatorische Einordnung

Die Tätigkeit von Cardinal Health Germany ist streng reguliert. Das Unternehmen hält sich an die Richtlinien der Arzneimittelgesetzgebung, die Sicherheit und Qualität in der Distribution von pharmazeutischen Produkten gewährleisten sollen. Eine Besonderheit in der Branche ist die Einhaltung der Good Distribution Practice (GDP), welche sicherstellt, dass Arzneimittel über die gesamte Lieferkette hinweg unter kontrollierten Bedingungen behandelt werden. Zudem ist Cardinal Health als Großhändler im deutschen Arzneimittelregister eingetragen, was die regulatorischen Anforderungen weiter unterstreicht.

Standort Bad Segeberg

Bad Segeberg hat sich als optimaler Standort für Cardinal Health erwiesen, da die geografische Lage eine schnelle und zuverlässige Lieferung der Produkte in Norddeutschland ermöglicht. Die logistische Anbindung an die Metropolregion Hamburg ist von großer Bedeutung, da sie den Zugriff auf die bedeutendsten Versorgungszentren der Region gewährleistet. Diese Nähe ist entscheidend für die effektive Belieferung von Kliniken und Apotheken, die auf eine zeitnahe Lieferung von Medikamenten und medizinischen Materialien angewiesen sind.

Regionale Bedeutung und Zukunftsausblick

Cardinal Health Germany ist nicht nur ein wichtiges Unternehmen für die pharmazeutische Versorgung in Deutschland, sondern spielt auch eine zentrale Rolle in der Regionalwirtschaft von Schleswig-Holstein. Die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region und die Unterstützung lokaler Zulieferer trägt zur Stärkung der wirtschaftlichen Strukturen in Bad Segeberg und Umgebung bei. Zudem setzt das Unternehmen auf kontinuierliche Innovation und investiert in moderne Technologien, um den Herausforderungen einer dynamischen Gesundheitslandschaft gerecht zu werden.

Im Hinblick auf die Zukunft strebt Cardinal Health an, seine Dienstleistungen weiterzuentwickeln und die digitale Transformation voranzutreiben. Die Implementierung von Lösungen wie automatisierten Prozessen und Datenanalytik wird dazu beitragen, Effizienz und Transparenz in der Lieferkette weiter zu erhöhen.

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Häufige Fragen zu Cardinal Health Germany 507 GmbH

Was macht Cardinal Health Germany 507 GmbH?

Cardinal Health Germany 507 GmbH stellt einmal Produkte her zur Patientenversorgung wie Kanülen, Spritzen und den gesamten Bereich der Wundversorgung. Weiter produziert sie Geräte für den Operationssaal, zur endotrachealen Absaugung und zur Kardiologie. Weiter bietet sie Dienstleistungen zur Optimierung des Bestandsmanagement für alle Einrichtungen im Gesundheitswesen.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen