Schülke & Mayr GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1889
Gegründet
Schülke & Mayr GmbH im Überblick
Die Schülke & Mayr GmbH aus dem Kreis Segeberg ist ein weltweit führendes Unternehmen in der professionellen Hygiene und Desinfektion für den medizinischen, pharmazeutischen und lebensmittelverarbeitenden Bereich. Das Unternehmen wurde 1889 gegründet und hat sich seitdem als Pionier in der Entwicklung und Herstellung hochwertiger Desinfektionsmittel etabliert. Darüber hinaus ist Schülke & Mayr bekannt für Produkte wie Octenisept, Octeniderm und eine breite Palette an Flächendesinfektionsmitteln für den Klinikeinsatz, die alle höchsten Qualitätsstandards entsprechen.
Leistungen und Produkte
Schülke & Mayr bietet ein vielseitiges Sortiment an Händedesinfektionsmitteln, Flächendesinfektionsmitteln, Instrumentendesinfektionsmitteln und Antiseptika für die klinische sowie ambulante Anwendung an. Hierzu zählen Produkte wie:
- Octenisept: Ein bewährtes Produkt zur Wunddesinfektion, Schleimhautantiseptik und Hautdesinfektion, das aufgrund seiner hervorragenden Wirksamkeit und Hautverträglichkeit weltweit in Kliniken und Apotheken verbreitet ist.
- Octeniderm: Ein weiteres Schlüsselsortiment für die Hautdesinfektion, das speziell für den Einsatz bei chirurgischen Verfahren oder invasiven Eingriffen entwickelt wurde.
- Flächendesinfektionsmittel: Eine Reihe von Desinfektionsmitteln, die für unterschiedliche Anwendungen in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und der Lebensmittelindustrie konzipiert sind.
Alle Produkte sind VAH-, DGHM- und EN-gelistet und entsprechen höchsten Desinfektionsstandards. Außerdem erfüllt das Unternehmen die Anforderungen der ISO 13485 für den Vertrieb von Medizinprodukten und unterliegt strengen regulatorischen Auflagen im Bereich der Pharmazie und Medizintechnik.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
In der stark regulierten Branche der Hygieneprodukte beachtet Schülke & Mayr alle relevanten Vorschriften und Normen. Das Unternehmen ist nach ISO 9001 für Qualitätsmanagement und ISO 13485 für Medizinprodukte zertifiziert. Diese Zertifizierungen gewährleisten, dass alle Prozesse – von der Produktentwicklung über die Herstellung bis zur Vermarktung – höchsten Qualitätsstandards genügen. Die Produkte werden kontinuierlich getestet und überwacht, um die Sicherheit und Wirksamkeit zu garantieren und darauf basierend neue Innovationen zu entwickeln.
Standort Segeberg / Schleswig-Holstein
Der Standort Schülke & Mayr im Kreis Segeberg nördlich von Hamburg profitiert von der Nähe zur Metropolregion Hamburg und der gut ausgebauten Infrastruktur für die bundesweite und internationale Distribution von Hygieneprodukten. Mit modernen Produktionsstätten sowie Laboren für Forschung und Entwicklung spielt der Standort eine wichtige Rolle in der Innovationsstrategie des Unternehmens. Schülke & Mayr ist weltweit in über 50 Ländern aktiv und beliefert sowohl große Gesundheitseinrichtungen als auch kleinere Praxen, was die regionale wie auch internationale Bedeutung des Unternehmens unterstreicht.
Durch die enge Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Krankenhäusern wird das Produktportfolio kontinuierlich erweitert und an die aktuellen Bedürfnisse des Marktes angepasst. Ziel ist es, nicht nur in der Produktqualität, sondern auch in der Serviceorientierung stets den besten Standard zu setzen.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Schleswig-Holstein | Medizintechnik
```Häufige Fragen zu Schülke & Mayr GmbH
Was macht Schülke & Mayr GmbH?
Schülke & Mayr GmbH entwickelt, produziert und vertreibt Desinfektionsmittel, Antiseptika und medizinische Mittel zur Hautpflege. Seine Geschäftsbereiche umfassen „Health Care“, OTC-Produkte und Lösungen für die Industriehygiene mit Serviceleistungen in den Bereichen Infektionsprävention und Hygienelösungen.
Weitere Pharmaunternehmen in Segeberg
Pharmaunternehmen in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.