Schülke & Mayr GmbH

Pharmaunternehmen · Segeberg

Schülke & Mayr GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Segeberg, Hamburg. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Schülke & Mayr GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Robert-Koch-Str. 2
22851 Segeberg

Unternehmensprofil

1889

Gegründet

```html

Schülke & Mayr GmbH im Überblick

Die Schülke & Mayr GmbH aus dem Kreis Segeberg ist ein weltweit führendes Unternehmen in der professionellen Hygiene und Desinfektion für den medizinischen, pharmazeutischen und lebensmittelverarbeitenden Bereich. Das Unternehmen wurde 1889 gegründet und hat sich seitdem als Pionier in der Entwicklung und Herstellung hochwertiger Desinfektionsmittel etabliert. Darüber hinaus ist Schülke & Mayr bekannt für Produkte wie Octenisept, Octeniderm und eine breite Palette an Flächendesinfektionsmitteln für den Klinikeinsatz, die alle höchsten Qualitätsstandards entsprechen.

Leistungen und Produkte

Schülke & Mayr bietet ein vielseitiges Sortiment an Händedesinfektionsmitteln, Flächendesinfektionsmitteln, Instrumentendesinfektionsmitteln und Antiseptika für die klinische sowie ambulante Anwendung an. Hierzu zählen Produkte wie:

  • Octenisept: Ein bewährtes Produkt zur Wunddesinfektion, Schleimhautantiseptik und Hautdesinfektion, das aufgrund seiner hervorragenden Wirksamkeit und Hautverträglichkeit weltweit in Kliniken und Apotheken verbreitet ist.
  • Octeniderm: Ein weiteres Schlüsselsortiment für die Hautdesinfektion, das speziell für den Einsatz bei chirurgischen Verfahren oder invasiven Eingriffen entwickelt wurde.
  • Flächendesinfektionsmittel: Eine Reihe von Desinfektionsmitteln, die für unterschiedliche Anwendungen in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und der Lebensmittelindustrie konzipiert sind.

Alle Produkte sind VAH-, DGHM- und EN-gelistet und entsprechen höchsten Desinfektionsstandards. Außerdem erfüllt das Unternehmen die Anforderungen der ISO 13485 für den Vertrieb von Medizinprodukten und unterliegt strengen regulatorischen Auflagen im Bereich der Pharmazie und Medizintechnik.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

In der stark regulierten Branche der Hygieneprodukte beachtet Schülke & Mayr alle relevanten Vorschriften und Normen. Das Unternehmen ist nach ISO 9001 für Qualitätsmanagement und ISO 13485 für Medizinprodukte zertifiziert. Diese Zertifizierungen gewährleisten, dass alle Prozesse – von der Produktentwicklung über die Herstellung bis zur Vermarktung – höchsten Qualitätsstandards genügen. Die Produkte werden kontinuierlich getestet und überwacht, um die Sicherheit und Wirksamkeit zu garantieren und darauf basierend neue Innovationen zu entwickeln.

Standort Segeberg / Schleswig-Holstein

Der Standort Schülke & Mayr im Kreis Segeberg nördlich von Hamburg profitiert von der Nähe zur Metropolregion Hamburg und der gut ausgebauten Infrastruktur für die bundesweite und internationale Distribution von Hygieneprodukten. Mit modernen Produktionsstätten sowie Laboren für Forschung und Entwicklung spielt der Standort eine wichtige Rolle in der Innovationsstrategie des Unternehmens. Schülke & Mayr ist weltweit in über 50 Ländern aktiv und beliefert sowohl große Gesundheitseinrichtungen als auch kleinere Praxen, was die regionale wie auch internationale Bedeutung des Unternehmens unterstreicht.

Durch die enge Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Krankenhäusern wird das Produktportfolio kontinuierlich erweitert und an die aktuellen Bedürfnisse des Marktes angepasst. Ziel ist es, nicht nur in der Produktqualität, sondern auch in der Serviceorientierung stets den besten Standard zu setzen.

Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Schleswig-Holstein | Medizintechnik

```

Häufige Fragen zu Schülke & Mayr GmbH

Was macht Schülke & Mayr GmbH?

Schülke & Mayr GmbH entwickelt, produziert und vertreibt Desinfektionsmittel, Antiseptika und medizinische Mittel zur Hautpflege. Seine Geschäftsbereiche umfassen „Health Care“, OTC-Produkte und Lösungen für die Industriehygiene mit Serviceleistungen in den Bereichen Infektionsprävention und Hygienelösungen.

Schülke & Mayr GmbH in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen