Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1996
Gegründet
130.000+
Mitarbeiter
Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA im Überblick
Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA (FMC) ist der weltweit größte Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Bad Homburg vor der Höhe (Hochtaunuskreis, Hessen) und ist eine Tochtergesellschaft der Fresenius SE & Co. KGaA. FMC ist an der Frankfurter Wertpapierbörse (MDAX) und der New Yorker Börse (NYSE) notiert. Weltweit beschäftigt Fresenius Medical Care rund 130.000 Mitarbeitende und betreibt über 4.000 Dialysezentren in mehr als 40 Ländern. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2022 einen Umsatz von 19 Milliarden Euro, was die bedeutende wirtschaftliche Rolle von FMC in der Gesundheitsbranche unterstreicht.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Das Kerngeschäft von Fresenius Medical Care umfasst zwei zentrale Bereiche: Erstens die Herstellung und den Vertrieb von Dialysegeräten, Dialysatoren (Nierenfiltern), Dialysekonzentraten und zugehörigen Verbrauchsmaterialien. Zweitens den Betrieb eines weltweiten Netzwerks ambulanter und stationärer Dialysezentren. Zu den Produktmarken von FMC gehören klinisch bewährte Maschinen wie das 5008-System und das 6008-System, sowie hochmoderne Dialysatoren der Helixone- und FX-Klasse. FMC versorgt weltweit rund 340.000 Dialysepatienten in eigenen Zentren, liefert Produkte an hunderte von Tausenden weiteren Patienten und steht für mehr als 60 % des ambulanten Dialysebedarfs in den USA. In Deutschland ist FMC einer der größten Betreiber ambulanter Dialysepraxen, mit einem Marktanteil von über 30%. Besonders hervorzuheben sind die innovativen Therapiekonzepte, die durch evidenzbasierte Forschung unterstützt werden.
Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards
Fresenius Medical Care ist einer strengen regulatorischen Aufsicht unterworfen, um sicherzustellen, dass alle Produkte und Dienstleistungen den höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Diese Regulierung erfolgt durch verschiedene nationale und internationale Behörden, darunter das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Deutschland und die Food and Drug Administration (FDA) in den USA. Das Unternehmen hält zahlreiche ISO- und GMP-Zertifizierungen, die die Qualität und Sicherheit seiner Produkte garantieren. Neben der produktbezogenen Regulierung legen auch interne Qualitätsmanagementsysteme und kontinuierliche Verbesserungsprozesse großen Wert auf Effizienz und Patienten- sowie Mitarbeitersicherheit. Fresenius Medical Care hat zudem in den letzten Jahren verstärkt auf digitale Lösungen gesetzt, um die Patientenversorgung und die betriebliche Effizienz zu verbessern.
Geschichte & Struktur
Fresenius Medical Care entstand 1996 aus der Fusion der Fresenius AG (Deutschland) mit National Medical Care (USA). Der deutsche Standort Bad Homburg beherbergt das globale Headquarters und essentielle Managementfunktionen, in denen strategische Entscheidungen für die weltweiten Aktivitäten getroffen werden. Im Jahr 2023 wurde das Unternehmen im Rahmen eines umfassenden Umstrukturierungsprogramms reorganisiert, um die Profitabilität zu steigern und Kosten zu senken. Diese vielschichtige Neuordnung zielt darauf ab, die Innovationskraft und Marktposition des Unternehmens langfristig zu sichern. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Expansion in aufstrebende Märkte, wo der Bedarf an hochwertigen Dialyseleistungen insbesondere aufgrund der steigenden Inzidenz von chronischen Nierenerkrankungen wächst.
Regionale Bedeutung und soziale Verantwortung
Fresenius Medical Care hat nicht nur eine äußerst wichtige Rolle im Gesundheitssektor, sondern trägt auch zur regionalen Wirtschaft im Hochtaunuskreis und darüber hinaus bei. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Zusammenarbeit mit lokalen Lieferanten bietet das Unternehmen signifikante wirtschaftliche Impulse. Darüber hinaus engagiert sich FMC aktiv in sozialen Projekten, die sich dem Zugang zu medizinischer Versorgung widmen, insbesondere in unterversorgten Regionen. Das Unternehmen fördert Programme zur Aufklärung über chronische Nierenerkrankungen und unterstützt Initiativen, die Patienten und deren Familien bei der Bewältigung dieser lebensverändernden Diagnosen helfen.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hessen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA
Was macht Fresenius Medical Care?
Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA bietet Produkte und Dienstleistungen für Patienten mit chronischen Nierenleiden. Sie stellt Dialysegeräte, Dialysatoren und Zubehör her und betreut weltweit Dialyse-Patienten in Dialyse-Kliniken.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
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