NextPharma GmbH

Pharmaunternehmen · Göttingen

NextPharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Göttingen, Niedersachsen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

NextPharma GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Hildebrandstrasse 12
37081 Göttingen

Unternehmensprofil

~500

Mitarbeiter

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NextPharma GmbH im Überblick

NextPharma GmbH, ansässig in Göttingen, Niedersachsen, ist ein europäischer Lohnhersteller, der sich auf die Konzeption und Herstellung fester und halbfester Arzneiformen spezialisiert hat. Das Unternehmen ist nach den Richtlinien von Good Manufacturing Practice (GMP) zertifiziert, was eine herausragende Qualität in der Produktion gewährleistet. Als Auftragsfertigungsunternehmen erbringt NextPharma umfassende Herstellungsdienstleistungen für internationale Pharmaunternehmen, die innovative Medikamente und Therapieansätze entwickeln. Mit einer langjährigen Expertise und modernster Technologie setzt NextPharma Maßstäbe in der Herstellung von Arzneimitteln, die sowohl den hohen regulatorischen Anforderungen als auch den spezifischen Wünschen der Kunden gerecht werden.

Leistungen und Produkte

Das Dienstleistungsportfolio von NextPharma umfasst eine breite Palette von Herstellungs- und Verpackungsdienstleistungen. Zu den Hauptprodukten zählen:

  • Tabletten: Die Herstellung umfasst Drucktabletten und Filmtabletten, die in verschiedenen Dosierungen und Formulierungen angeboten werden.
  • Kapseln: NextPharma fertigt sowohl Gelatinekapseln als auch vegetabilische Kapseln, um unterschiedlichen Kundenbedürfnissen gerecht zu werden.
  • Sachets: Diese Produkte sind ideal für die Abfüllung von Pulvern, Granulaten oder festen Formen und bieten hohe Flexibilität in der Dosierung.
  • Salben und Cremes: Das Unternehmen hat umfassende Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von topischen Präparaten.

Darüber hinaus erbringt NextPharma auch Verpackungsdienstleistungen, die von der Primärverpackung über Sekundärverpackung bis hin zu speziellen Verpackungslösungen reichen. Die Experten von NextPharma arbeiten eng mit ihren Kunden zusammen, um individuelle Anforderungen zu erfüllen und maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Besonders hervorzuheben ist die umfangreiche Formulierungskompetenz, die es NextPharma ermöglicht, innovative Produktentwicklungen schnell und effizient umzusetzen.

Regulatorische Einordnung

NextPharma agiert unter strengen regulatorischen Bestimmungen und hält sich an alle gesetzlichen Vorgaben, die für die Arzneimittelproduktion gültig sind. Die GMP-Zertifizierung ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie und stellt sicher, dass alle Produkte von höchster Qualität sind. Neben den GMP-Richtlinien erfüllt NextPharma auch die Anforderungen der europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) und arbeitet kontinuierlich daran, seine Qualitätsstandards zu optimieren.

Standort Göttingen / Niedersachsen

Der Standort Göttingen bietet strategische Vorteile, die die Entwicklung und Herstellung von Pharmazeutika unterstützen. Göttingen ist nicht nur ein Zentrum für wissenschaftliche Forschung, sondern hat sich auch als ein bedeutender Standort für Life-Sciences-Startups und etablierte Unternehmen erwiesen. Die enge Verbindung zur Georg-August-Universität liefert wichtige Impulse für Innovationen und den Austausch mit der akademischen Welt.

Die regionale Bedeutung wird außerdem durch die Vielzahl von Pharmaunternehmen und Biotechnologiefirmen in Niedersachsen verstärkt, die eine dynamische und kollaborative Umgebung schaffen. Diese Synergien ermöglichen es NextPharma, Zugang zu einem Netzwerk von Fachwissen, Ressourcen und Talenten zu erhalten, die für die Herstellung von hochqualitativen Arzneimitteln von entscheidender Bedeutung sind.

Besonderheiten und Zukunftsperspektiven

NextPharma zeichnet sich durch eine flexible Produktionsstruktur aus, die es dem Unternehmen ermöglicht, sowohl Klein- als auch Großserien effizient zu produzieren. Diese Flexibilität wird durch modernste Technologien unterstützt, die kontinuierlich evaluiert und verbessert werden, um die Effizienz der Produktionsprozesse zu steigern.

Darüber hinaus ist NextPharma stark auf nachhaltiges Wirtschaften ausgerichtet. Das Unternehmen investiert in umweltfreundliche Produktionsmethoden und optimiert seine Verfahren, um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Dies entspricht den globalen Trends in der Pharmaindustrie, die maßgeblich von einem zunehmenden Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz geprägt sind.

Mit einem klaren Fokus auf Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit ist NextPharma GmbH gut positioniert, um auch in Zukunft eine führende Rolle in der Lohnherstellung von pharmazeutischen Produkten in Europa zu spielen.

Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Niedersachsen | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu NextPharma GmbH

Was macht NextPharma GmbH?

Die NextPharma GmbH ist eine sogenannte CDMO, eine Organisation, die bestimmte Verfahrensschritte bei der Herstellung eines Medikaments übernimmt. Gleichzeitig bietet sie Unterstützung an bei der pharmazeutischen Entwicklung und der kommerziellen Herstellung und Verpackung. Ihre Dienstleistungen schließen auch Unterstützung bei klinischen Studien ein.

Welche Arzneimittel stellt NextPharma GmbH her?

NextPharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Göttingen. Über NextPharma GmbH NextPharma GmbH ist ein führender Dienstleister in der pharmazeutischen Industrie, der sich auf die Entwicklung und Herstellung von Arzneimitteln spezialisier Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen