Medice Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1949
Gegründet
~500
Mitarbeiter
Medice Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG im Überblick
Die Medice Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG hat sich als bedeutendes Unternehmen im Bereich der Pharmazeutika etabliert und hat ihren Hauptsitz im Märkischen Kreis, Nordrhein-Westfalen. Das 1946 gegründete Unternehmen hat sich auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Arzneimitteln spezialisiert, insbesondere in den Bereichen Neurologie, Psychiatrie und Pädiatrie. Seit über sieben Jahrzehnten verfolgt Medice das Ziel, innovative und effektive Therapien für Patienten anzubieten, die an komplexen Erkrankungen leiden. Besonders bekannt geworden ist Medice durch seine Methylphenidat-Präparate, insbesondere Medikinet, welches zur Behandlung von Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) bei Kindern und Erwachsenen eingesetzt wird. Wichtig zu erwähnen ist, dass Medice auch an der kontinuierlichen Forschung und Entwicklung von neuen Produkten arbeitet, um den sich wandelnden Bedürfnissen der Patienten gerecht zu werden.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio von Medice umfasst eine Vielzahl von Arzneimitteln für unterschiedliche Indikationen. Zu den bekanntesten Produkten zählen:
- Medikinet und Medikinet adult: Diese Medikamente enthalten Methylphenidat und werden zur Behandlung von ADHS bei sowohl Kindern als auch Erwachsenen eingesetzt. Sie ermöglichen eine bessere Konzentration und eine Reduktion impulsiven Verhaltens.
- Effentora: Dieses Präparat enthält Fentanyl und dient der Behandlung von Durchbruchschmerzen bei Krebspatienten. Es bietet eine schnelle Schmerzlinderung, die in der Onkologie von zentraler Bedeutung ist.
- Neurolo-gica: Eine Linie von Produkten, die sich auf verschiedene neurologische Erkrankungen konzentriert, mit dem Ziel, die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.
- Urologie-Produkte: Medice bietet auch spezielle Arzneimittel zur Behandlung urologischer Erkrankungen an, die häufig mit der Alterung der Bevölkerung in Verbindung stehen.
Medice hat sich als einer der Marktführer im deutschen ADHS-Therapiemarkt etabliert. Ihre Produkte werden von Fachärzten hochgeschätzt und haben zahlreiche klinische Studien und Zulassungen durchlaufen, um die Sicherheit und Wirksamkeit zu gewährleisten.
Regulatorische Einordnung und Forschung
Medice Arzneimittel ist vollständig in die regulatorischen Standards der Arzneimittelzulassung integriert. Alle Produkte durchlaufen strenge klinische Tests, um die gesetzlich geforderten Sicherheits- und Wirksamkeitsnachweise zu erbringen. Das Unternehmen hat enge Partnerschaften mit Forschungseinrichtungen, um die Entwicklung neuer Medikamente voranzutreiben. Medice beteiligt sich aktiv an klinischen Studien und trägt somit zur wissenschaftlichen Erkenntnis in der Pharmakologie bei.
Standort Märkischer Kreis / Nordrhein-Westfalen
Der Standort von Medice im Märkischen Kreis ist nicht nur geographisch vorteilhaft, sondern auch in kultureller Hinsicht bedeutsam. Nordrhein-Westfalen ist der umsatzstärkste Pharmastandort Deutschlands und beherbergt eine Vielzahl von Pharma- und Biotech-Unternehmen. Der Märkische Kreis verbindet die Tradition des Sauerlandes mit einem modernen Industrieansatz und spielt eine wichtige Rolle in der regionalen Wirtschaftsförderung. Die Nähe zu Universitäten und Forschungseinrichtungen ermöglicht es Medice, vorausschauend zu planen und sich in einem dynamischen Marktumfeld zu behaupten.
Die wissenschaftliche Expertise und die Innovationskraft des Unternehmens stärken nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit, sondern tragen auch zur regionalen Wertschöpfung bei. Medice engagiert sich zudem aktiv in sozialen Projekten und der Weiterbildung von Fachkräften in der Region, um das Gesundheitswesen langfristig zu unterstützen.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Nordrhein-Westfalen | Pharmagrosshandel
```Häufige Fragen zu Medice Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG
Was macht Medice Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG?
Medice Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG stellt Medikamente im rezeptpflichtigen Bereich her für die Anwendungsgebiete Zentralnervensystem, Nierenheilkunde und Dialysemedizin. Sie hat für den Bereich ADHS therapeutische Mittel entwickelt; in der Nephrologie liegen die Schwerpunkte auf Blutarmut und Störungen im Mineral- und Knochenhaushalt; außerdem bietet sie OTC-Produkte an bei Erkältung, zur Magen-Darmgesundheit, bei Blasenentzündungen und zur allgemeinen Stärkung des Wohlbefindens.
Weitere Pharmaunternehmen in Märkischer Kreis
Pharmaunternehmen in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.