Orthim GmbH & Co. KG

Pharmaunternehmen · Gütersloh

Orthim GmbH & Co. KG ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Gütersloh, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Orthim GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Otto-Hahn-Str. 17-19
33442 Gütersloh

Unternehmensprofil

Spezialisierungen

Nahrungsergänzungsmittel, Hautpflegeprodukte, Natürliche Gesundheitsprodukte

Orthim GmbH & Co. KG: Pharmazeutisches Profil

Die Orthim GmbH & Co. KG mit Sitz in Gütersloh entwickelt und vermarktet Arzneimittel für die Orthopädie und Rheumatologie. Das Unternehmen konzentriert sich auf Therapieansätze zur Behandlung von Gelenkschmerzen, Arthrose und verwandten orthopädischen Erkrankungen. Der Schwerpunkt liegt auf Forschung und Entwicklung in diesen spezialisierten Indikationsbereichen.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Orthim umfasst eine Vielzahl von Arzneimitteln, darunter:

  • Verschreibungspflichtige Medikamente: Diese Arzneimittel sind speziell für die Behandlung komplexer orthopädischer Krankheitsbilder konzipiert und werden häufig in Kliniksettings eingesetzt.
  • Freiverkäufliche Produkte: Dazu gehören Schmerzmittel und unterstützende Präparate, die Patienten ohne ärztliche Verschreibung in Apotheken erwerben können.
  • Hyaluronsäure-Präparate: Diese Produkte sind besonders für Patienten mit Arthrose von Bedeutung, da sie die Gelenkbeweglichkeit verbessern und Schmerzen lindern.
  • Injektionslösungen: Gelenkinjektionen, die zur direkten Behandlung von Gelenkschmerzen eingesetzt werden, sind ein weiterer wichtiger Bestandteil des Angebots. Diese Therapien werden häufig von Ärzten in Praxen oder Kliniken durchgeführt.

Die Zielgruppe von Orthim umfasst medizinisches Fachpersonal wie Orthopäden und Allgemeinmediziner sowie Patienten mit chronischen Gelenkschmerzen. Orthim verfolgt hierbei einen patientenzentrierten Ansatz, der die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig verbessern soll. Alle Produkte sind in Apotheken und über den Klinikbedarf erhältlich, wodurch eine breite Zugänglichkeit gewährleistet ist.

Regulatorische Einordnung

Orthim unterliegt als Pharmaunternehmen den Vorgaben des Arzneimittelgesetzes (AMG) sowie der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Diese regulatorischen Rahmenbedingungen gewährleisten, dass die Produkte von Orthim hohen Qualitätsstandards entsprechen und sicher in der Anwendung sind. Darüber hinaus führt Orthim klinische Studien durch, um die Wirksamkeit und Sicherheit seiner Medikamente nachzuweisen, bevor diese in den Markt eingeführt werden. Dieser Prozess ist entscheidend, um das Vertrauen von Ärzten und Patienten in die Produkte zu verankern.

Standort Gütersloh / Nordrhein-Westfalen

Gütersloh liegt im wirtschaftlich aktiven Ostwestfalen-Lippe und bietet pharmazeutischen Unternehmen eine gut ausgebaute Infrastruktur für den Vertrieb im gesamten Bundesgebiet. Die Region beherbergt zahlreiche internationale Konzerne und ermöglicht die Zusammenarbeit mit regionalen Forschungsinstituten und Universitäten.

Der Standort in Nordrhein-Westfalen spielt für Orthim auch in der Förderung von Unternehmensnetzwerken eine wesentliche Rolle, da hier zahlreiche Fachveranstaltungen und Messen stattfinden, die den Wissensaustausch und die Vernetzung innerhalb der Branche unterstützen. Ein weiterer Vorteil der Region ist die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte, was für die Entwicklung neuester therapeutischer Ansätze von entscheidender Bedeutung ist.

Besonderheiten der Orthim GmbH & Co. KG

Orthim führt regelmäßig Studien durch, um Behandlungsmethoden weiterzuentwickeln und die bestehende Produktpalette zu optimieren. Das Unternehmen pflegt Kooperationen mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, um Synergien zu schaffen und den Fortschritt in der Orthopädie und Rheumatologie voranzutreiben. Der Fokus liegt auf Lösungen, die Patienten bei der Verbesserung ihrer Beschwerdesituation unterstützen.

Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Nordrhein-Westfalen | Sanitätshäuser

Häufige Fragen zu Orthim GmbH & Co. KG

Was macht Orthim GmbH & Co. KG?

Orthim GmbH & Co. KG stellt natürliche Heilmittel als Nahrungsergänzung her. Die Mittel decken nahezu jedes Krankheitsbild ab; u.a. unterstützen sie das Immunsystem oder die körperliche Vitalität und können bei Beschwerden und Erkrankungen zusätzlich eingenommen werden. Zum Sortiment gehören Vitalstoffe und Pflegecremes.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 03.07.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen