Mediwound Germany GmbH

Pharmaunternehmen · Groß-Gerau

Mediwound Germany GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Groß-Gerau, Hessen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Mediwound Germany GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Eisenstr. 5
65428 Groß-Gerau

Mediwound Germany GmbH im Überblick

Mediwound Germany GmbH ist die deutsche Niederlassung der israelischen MediWound Ltd., einem auf enzymatische Wundtherapie spezialisierten Biotechnologieunternehmen. Die deutsche Gesellschaft hat ihren Sitz in Groß-Gerau im Rhein-Main-Gebiet, Hessen, wo sie nicht nur in der Forschung und Entwicklung, sondern auch in der Vermarktung ihrer Produkte aktiv ist. Das Unternehmen entwickelt innovative Lösungen für die Wundbehandlung, wobei der Fokus auf der Behandlung von schweren Verletzungen, insbesondere von Brandwunden, liegt. Mit einer klaren Vision, die Lebensqualität von Patienten zu verbessern, setzt MediWound auf wissenschaftlich fundierte Ansätze und modernste Technologien.

Tätigkeitsfeld & Produkte

MediWound ist vor allem für NexoBrid (ein konzentrierter Ananas-Bromelain-Extrakt) bekannt. Dieses enzymatische Wunddebridierungsmittel wurde speziell für die Behandlung tiefer Verbrennungswunden (Brandwunden 2. und 3. Grades) entwickelt. NexoBrid entfernt verbranntes Gewebe (Eschar) durch einen rein enzymatischen Prozess, der es ermöglicht, gesundes umliegendes Gewebe zu schonen. Diese Methode stellt eine signifikante Verbesserung im Vergleich zu herkömmlichen chirurgischen Verfahren dar, da sie eine sanftere und schnellere Wundvorbereitung bietet. Des Weiteren wird NexoBrid häufig in Verbrennungszentren und spezialisierten Kliniken eingesetzt, wodurch die Behandlung von Patienten mit schweren Verbrennungen optimiert wird.

  • NexoBrid: Enzymatische Debridierung für Brandwunden 2. und 3. Grades
  • Regulatorische Zulassung: In der EU und Deutschland durch die EMA zugelassen

Zusätzlich zu NexoBrid entwickelt MediWound auch andere Produkte im Bereich der Wundbehandlung, die sich auf die Verbesserung der Heilung und die Reduktion von Komplikationen konzentrieren. Das Unternehmen ist bestrebt, durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung neue Therapien zu finden, die den steigenden Anforderungen dieser Fachrichtung gerecht werden.

Geschichte & Regulierung

MediWound Ltd. wurde in Israel gegründet und ist an der NASDAQ notiert. Das Unternehmen hat sich mit einer klaren Zielsetzung auf die Entwicklung enzymatischer Therapien für schwerwiegende Wunden spezialisiert. NexoBrid hat eine zentrale Zulassung durch die EMA erhalten, was die umfangreiche Wirksamkeits- und Sicherheitsbewertung entspricht und es dem Produkt ermöglicht, in allen EU-Staaten vertrieben zu werden. In Deutschland unterliegt NexoBrid zudem der Aufsicht des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), was für die Einhaltung strenger regulatorischer Vorgaben sorgt. Diese strengen Richtlinien gewährleisten, dass die Produkte von MediWound nicht nur einen hohen medizinischen Standard erfüllen, sondern auch die Sicherheit der Patienten maximieren.

Die Anwendung von NexoBrid in Verbrennungszentren und spezialisierten Kliniken hat erhebliche Auswirkungen auf die Behandlung von Brandverletzungen in Deutschland und Europa. MediWound trägt durch seine innovativen Produkte zur Verbesserung der Patientenversorgung bei und ist ein wichtiger Akteur im deutschen Gesundheitswesen.

Insgesamt spiegelt sich die Unternehmensgeschichte von MediWound in seinem Engagement für Forschung, Entwicklung und Qualität wider. Der Fokus auf klinische Studien und wissenschaftliche Nachweise belegt die fortschrittlichen Ansätze, die das Unternehmen verfolgt, um den Wünschen und Bedürfnissen der Fachleute im Gesundheitswesen gerecht zu werden.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hessen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Mediwound Germany GmbH

Was macht Mediwound Germany GmbH?

Mediwound Germany GmbH ist mit der Entwicklung und Herstellung regenerativer Arzneimittel befasst und vermarktet ihre Produkte auch. Gewebereparatur und -regeneration erreicht sie mit zwei verschiedenen Medikamenten; einmal Mittel zur gewebeschonenden Entfernung von Schorf bei schweren Verbrennungen; zum anderen Mittel zur Heilung von chronischen Wunden.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen