Mediwound Germany GmbH Adresse & Kontakt
Mediwound Germany GmbH im Überblick
Mediwound Germany GmbH ist die deutsche Niederlassung der israelischen MediWound Ltd., einem auf enzymatische Wundtherapie spezialisierten Biotechnologieunternehmen. Die deutsche Gesellschaft hat ihren Sitz in Groß-Gerau im Rhein-Main-Gebiet, Hessen, wo sie nicht nur in der Forschung und Entwicklung, sondern auch in der Vermarktung ihrer Produkte aktiv ist. Das Unternehmen entwickelt innovative Lösungen für die Wundbehandlung, wobei der Fokus auf der Behandlung von schweren Verletzungen, insbesondere von Brandwunden, liegt. Mit einer klaren Vision, die Lebensqualität von Patienten zu verbessern, setzt MediWound auf wissenschaftlich fundierte Ansätze und modernste Technologien.
Tätigkeitsfeld & Produkte
MediWound ist vor allem für NexoBrid (ein konzentrierter Ananas-Bromelain-Extrakt) bekannt. Dieses enzymatische Wunddebridierungsmittel wurde speziell für die Behandlung tiefer Verbrennungswunden (Brandwunden 2. und 3. Grades) entwickelt. NexoBrid entfernt verbranntes Gewebe (Eschar) durch einen rein enzymatischen Prozess, der es ermöglicht, gesundes umliegendes Gewebe zu schonen. Diese Methode stellt eine signifikante Verbesserung im Vergleich zu herkömmlichen chirurgischen Verfahren dar, da sie eine sanftere und schnellere Wundvorbereitung bietet. Des Weiteren wird NexoBrid häufig in Verbrennungszentren und spezialisierten Kliniken eingesetzt, wodurch die Behandlung von Patienten mit schweren Verbrennungen optimiert wird.
- NexoBrid: Enzymatische Debridierung für Brandwunden 2. und 3. Grades
- Regulatorische Zulassung: In der EU und Deutschland durch die EMA zugelassen
Zusätzlich zu NexoBrid entwickelt MediWound auch andere Produkte im Bereich der Wundbehandlung, die sich auf die Verbesserung der Heilung und die Reduktion von Komplikationen konzentrieren. Das Unternehmen ist bestrebt, durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung neue Therapien zu finden, die den steigenden Anforderungen dieser Fachrichtung gerecht werden.
Geschichte & Regulierung
MediWound Ltd. wurde in Israel gegründet und ist an der NASDAQ notiert. Das Unternehmen hat sich mit einer klaren Zielsetzung auf die Entwicklung enzymatischer Therapien für schwerwiegende Wunden spezialisiert. NexoBrid hat eine zentrale Zulassung durch die EMA erhalten, was die umfangreiche Wirksamkeits- und Sicherheitsbewertung entspricht und es dem Produkt ermöglicht, in allen EU-Staaten vertrieben zu werden. In Deutschland unterliegt NexoBrid zudem der Aufsicht des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), was für die Einhaltung strenger regulatorischer Vorgaben sorgt. Diese strengen Richtlinien gewährleisten, dass die Produkte von MediWound nicht nur einen hohen medizinischen Standard erfüllen, sondern auch die Sicherheit der Patienten maximieren.
Die Anwendung von NexoBrid in Verbrennungszentren und spezialisierten Kliniken hat erhebliche Auswirkungen auf die Behandlung von Brandverletzungen in Deutschland und Europa. MediWound trägt durch seine innovativen Produkte zur Verbesserung der Patientenversorgung bei und ist ein wichtiger Akteur im deutschen Gesundheitswesen.
Insgesamt spiegelt sich die Unternehmensgeschichte von MediWound in seinem Engagement für Forschung, Entwicklung und Qualität wider. Der Fokus auf klinische Studien und wissenschaftliche Nachweise belegt die fortschrittlichen Ansätze, die das Unternehmen verfolgt, um den Wünschen und Bedürfnissen der Fachleute im Gesundheitswesen gerecht zu werden.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hessen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Mediwound Germany GmbH
Was macht Mediwound Germany GmbH?
Mediwound Germany GmbH ist mit der Entwicklung und Herstellung regenerativer Arzneimittel befasst und vermarktet ihre Produkte auch. Gewebereparatur und -regeneration erreicht sie mit zwei verschiedenen Medikamenten; einmal Mittel zur gewebeschonenden Entfernung von Schorf bei schweren Verbrennungen; zum anderen Mittel zur Heilung von chronischen Wunden.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.