Bial Deutschland GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1924
Gegründet
3.000+
Mitarbeiter
Bial Deutschland GmbH im Überblick
Bial Deutschland GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft der BIAL – Portela & Cª, S.A., einem renommierten portugiesischen Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in São Mamede do Coronado bei Porto. Das Unternehmen wurde im Jahr 1924 von Álvaro Portela gegründet und ist bis heute in Familienbesitz, was eine starke, unternehmensinterne Bindung und Stabilität gewährleistet. BIAL ist in über 60 Ländern weltweit aktiv und beschäftigt rund 3.000 Mitarbeitende, die sich durch hohe Fachkompetenz und Innovationsfreude auszeichnen. Die deutsche Niederlassung in Groß-Gerau, Hessen, spielt eine zentrale Rolle auf dem heimischen Markt und hat sich insbesondere in der Neurologie und der Epilepsiebehandlung einen Namen gemacht.
Tätigkeitsfeld & Produkte
BIAL konzentriert sich in Deutschland auf die neurologischen Erkrankungen und hat hier besonders bedeutende Therapien entwickelt. Ein zentrales Produkt ist Zebinix / Aptiom (Eslicarbazepinacetat), ein modernes Antiepileptikum der dritten Generation, das erfolgreicher Bestandteil der Behandlung fokaler Anfälle mit oder ohne sekundäre Generalisierung bei Erwachsenen ist. Der Wirkstoff ist als spannungsabhängiger Natriumkanal-Blocker bekannt und zeichnet sich durch ein günstiges Wirksamkeits- und Verträglichkeitsprofil aus, was ihn zu einer bevorzugten Therapieoption in vielen Kliniken und bei Neurologen macht. Neben Zebinix bietet BIAL auch weitere relevante Präparate an. Dazu gehört Briviact (Brivaracetam), ein SV2A-Modulator, der ebenfalls für die Behandlung fokaler Anfälle indiziert ist, sich jedoch im Lizenzierungsprozess an UCB Pharma befindet. BIAL zeigt zudem eine beeindruckende wissenschaftliche Tiefe in der Entwicklung von Medikamenten, die über das zentrale Nervensystem (ZNS) wirken, was dem Unternehmen eine angesehene Position in diesem speziellen Segment der Pharmaindustrie verleiht. Darüber hinaus vertreibt BIAL auch Arzneimittel aus anderen Therapiegebieten, was die Diversifikation im Produktportfolio unterstreicht.
Forschung & Regulierung
BIAL investiert regelmäßig einen signifikanten Teil seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mit einem klaren Fokus auf die Erschließung neuer Wirkstoffe für das zentrale Nervensystem. Diese Forschungsaktivitäten sind nicht nur bedeutend für die eigene Produktpipeline, sondern auch für die gesamte Gesundheitsversorgung, da sie bahnbrechende Ansätze im Bereich der Neurologie ermöglichen. BIAL ist aktives Mitglied im europäischen pharmaziepolitischen Forschungsverbund EFPIA, was das Engagement des Unternehmens in der wissenschaftlichen Gemeinschaft und seinen Einfluss auf die Gesundheitsregulation in Europa unterstreicht. Alle Produkte von BIAL unterliegen den strengen Regulierungen des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sowie der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Diese Aufsichtsorgane garantieren, dass alle Medikamente den hohen Sicherheits- und Effizienzstandards entsprechen, bevor sie auf den Markt kommen. Zudem ist BIAL Mitglied im Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (vfa), was seiner Reputation in der Branche und dem Engagement für ethische Forschungsstandards zusätzlichen Schub verleiht. BIAL Deutschland hat sich durch seine ausgeprägte Forschungskapazität, den Fokus auf innovative therapeutische Lösungen und die enge Zusammenarbeit mit Fachkreisen in der Neurologie als bedeutender Akteur in der deutschen Pharmaindustrie positioniert. Dies wird auch durch die positive Resonanz in der medizinischen Gemeinschaft unterstützt, die regelmäßig die Verfügbarkeit neuer, wirksamer Therapien honoriert.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hessen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Bial Deutschland GmbH
Was macht Bial Deutschland GmbH?
Bial Deutschland GmbH befasst sich mit Vertrieb und Vermarktung von Medikamenten. Außerdem untersucht sie den medizinischen Markt und unterstützt medizinische Studien.
Welche Arzneimittel stellt Bial Deutschland GmbH her?
Bial Deutschland GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Groß-Gerau. Überblick über Bial Deutschland GmbH Bial Deutschland GmbH ist ein bekanntes Pharmaunternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von Arzneimitteln konzentriert. Die Fi Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.