Orochemie GmbH + Co. KG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1965
Gegründet
~200
Mitarbeiter
Spezialisierungen
Desinfektionsmittel, Reinigungsmittel, Händehygiene
Orochemie GmbH + Co. KG
Die Orochemie GmbH + Co. KG aus Ludwigsburg entwickelt und produziert Mundhygiene- und Desinfektionsprodukte für Zahnärzte und Verbraucher. Das Unternehmen erfüllt deutsche und europäische Qualitätsstandards und orientiert sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie rechtlichen Vorgaben.
Leistungen und Produkte
Das Produktsortiment von Orochemie umfasst folgende Lösungen zur Mundpflege und Desinfektion:
- Antiseptische Mundspüllösungen: Für die tägliche Anwendung zur Reduktion von Bakterien im Mundraum.
- Zahnpflegeprodukte: Ergänzend zu Zahnpasten für spezifische Bedürfnisse wie Zahnfleischentzündungen.
- Zungenreiniger: Zur Reduktion von Belägen und Bakterien auf der Zunge.
- Desinfektionsmittel für Praxishygiene: Formuliert für den Einsatz in Zahnarztpraxen zur Einhaltung von Hygienestandards.
Alle Produkte sind nach deutschem Arzneimittelrecht zugelassen. Sie sind in Apotheken und im Dentalfachhandel erhältlich.
Regulatorische Einordnung
Die Orochemie GmbH + Co. KG unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Produkte werden Sicherheits- und Wirksamkeitsprüfungen unterzogen, bevor sie auf den Markt kommen. Das Unternehmen erfüllt nationale und europäische Standards, was den Export in andere EU-Länder ermöglicht.
Standort Ludwigsburg / Baden-Württemberg
Ludwigsburg ist Teil der Metropolregion Stuttgart und verfügt über gute Infrastruktur und Bildungseinrichtungen. Das Unternehmen nutzt die Nähe zu Fachhochschulen und Universitäten für Kooperationen mit Forschungsinstitutionen.
Orochemie profitiert von einem Netzwerk aus Unternehmenskooperationen, das den Austausch von Fachwissen und Ressourcen ermöglicht. Dies unterstützt die Entwicklung und Anpassung an aktuelle Trends im Bereich Mundhygiene und Arzneimittelentwicklung.
Besonderheiten und Ausblick
Das Unternehmen investiert in Forschung und Entwicklung und arbeitet an Verbesserungen bestehender Formulierungen. Orochemie integriert nachhaltige Praktiken in die Produktionsprozesse.
Die Orochemie GmbH + Co. KG positioniert sich als Anbieter im Bereich Mundhygiene auf dem europäischen Markt und entwickelt Produkte für die Gesundheit.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Baden-Württemberg | Medizintechnik
```Häufige Fragen zu Orochemie GmbH + Co. KG
Was macht Orochemie GmbH + Co. KG?
Orochemie GmbH + Co. KG stellt als Chemie- und Pharmaunternehmen Desinfektions- und Reinigungsmittel, dentalmedizinische Prophylaxemittel und Röntgenchemikalien und Zubehör her. Die Produkte können u.a. in der Pflege, in der Humanmedizin, in Dialyseeinrichtungen oder in der Podologie eingesetzt werden.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.