PAION Deutschland GmbH

Pharmaunternehmen · Aachen

PAION Deutschland GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Aachen, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

PAION Deutschland GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Heussstraße 25
52062 Aachen

Unternehmensprofil

2000

Gegründet

50+

Mitarbeiter

```html

PAION Deutschland GmbH im Überblick

PAION Deutschland GmbH ist das operative Unternehmen der börsennotierten PAION AG, einem deutschen biopharmazeutischen Unternehmen mit Spezialisierung auf Sedierung und Anästhesie. PAION AG hat seinen Sitz in Aachen (Nordrhein-Westfalen) und ist im Scale-Segment der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Das Unternehmen wurde 2000 gegründet und hat sich auf kurz wirkende Sedativa für den Einsatz in der Notaufnahme, Intensivstation und bei endoskopischen Eingriffen fokussiert. PAION beschäftigt rund 50 Mitarbeitende und verfolgt eine strategisch fokussierte Pharmastrategie in einer klar definierten Nische. Neben der Entwicklung innovativer Produkte ist PAION auch in der Forschung, klinischen Studien sowie der Vermarktung aktiv, was zur Schaffung eines integrativen Ansatzes für das Management von Sedierungs- und Anästhesieprozessen beiträgt.

Tätigkeitsfeld & Produkte

PAION hat mit Remimazolam (Handelsnamen: Byfavo, Anerem) ein innovatives kurzwirksames Benzodiazepin-Sedativum entwickelt. Remimazolam wurde in der EU unter dem Handelsnamen Byfavo für die Kurzsedierung bei diagnostischen oder chirurgischen Eingriffen und unter dem Handelsnamen Anerem für die Allgemeinanästhesie bei Erwachsenen zugelassen. Das Besondere an Remimazolam ist seine organunabhängige Metabolisierung (Esterhydrolyse), die eine vorhersehbare und kurze Wirkdauer ohne Kumulation ermöglicht – auch bei Patienten mit Leber- oder Niereninsuffizienz. Diese Eigenschaften unterscheiden es von älteren Benzodiazepinen wie Midazolam. Remimazolam wird in deutschen Kliniken als Alternative zu Midazolam und Propofol für Sedierungen eingesetzt. Zusätzlich führt PAION kontinuierlich Forschungs- und Entwicklungsprojekte, um das Portfolio an Anästhesie- und Sedierungslösungen zu erweitern und den wachsenden Anforderungen der medizinischen Praxis gerecht zu werden.

Lizenzierungsstrategie & Regulierung

PAION hat Remimazolam in einem globalen Lizenznetzwerk vermarktet: In Europa über PAION selbst und Hana Biosciences, in den USA über Acacia Pharma und anderen Märkten über Lizenzpartner. Alle Produkte unterliegen der Regulierung durch BfArM und EMA. PAION ist Mitglied im Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (vfa). Die strikte Einhaltung regulatorischer Vorgaben ist für PAION essenziell, um die Qualität und Sicherheit ihrer Produkte zu gewährleisten und ihre Marktposition zu festigen. Die umfassenden Sicherheitsstudien, die zur Zulassung geführt haben, belegen die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Remimazolam, was von den Fachkreisen in der Anästhesie und Notfallmedizin positiv aufgenommen wird.

Regionale Bedeutung und Besonderheiten

Die zentrale Lage von PAION in Aachen, im Herzen von Nordrhein-Westfalen, ermöglicht es dem Unternehmen, von der starken Forschungslandschaft der Region zu profitieren. Aachen ist bekannt für seine zahlreichen Hochschulen, Forschungsinstitute und innovative Unternehmen im Gesundheitssektor. Diese regionalspezifische Kooperation und der Austausch mit akademischen Institutionen stärken die Innovationskraft von PAION und fördern die Entwicklung neuer Produkte. Zudem trägt PAION zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region bei und investiert in lokale Initiativen zur Förderung von Gesundheits- und Forschungsprojekten.

Ein weiteres Merkmal von PAION ist das Engagement für nachhaltige Praktiken innerhalb des Unternehmens. Neben der Entwicklung effektiver und sicherer Arzneimittel hat PAION auch das Ziel, umweltfreundliche Praktiken zu implementieren, um die Auswirkungen der pharmazeutischen Produktion auf die Umwelt zu minimieren. Dieses Engagement wird durch interne Schulungsprogramme und durch die Einhaltung internationaler Standards unterstrichen.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Nordrhein-Westfalen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

```

Häufige Fragen zu PAION Deutschland GmbH

Was macht PAION Deutschland GmbH?

PAION Deutschland GmbH ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das Medikamente zur Behandlung bei Thrombose, bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei Störungen im zentralen Nervensystem. Entwickelt werden auch Mittel zur Behandlung von Schmerzen und zum Einsatz in der Anästhesie.

PAION Deutschland GmbH in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen