Kimetec GmbH

Pharmaunternehmen · Ludwigsburg

Kimetec GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Ludwigsburg, Baden-Württemberg. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Kimetec GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Gerlinger Str. 36-38
71254 Ludwigsburg

```html

Kimetec GmbH: Anlagentechnik und Prozessautomatisierung

Kimetec GmbH sitzt in Ludwigsburg und entwickelt Produktionslösungen sowie Anlagentechnik für die Pharmaindustrie. Das Unternehmen entstand in den frühen 2000er Jahren und arbeitet mit Pharmaherstellern an technischen Lösungen für verschiedene Produktionsprozesse. Schwerpunkte sind Qualität, Effizienz und regulatorische Konformität.

Leistungen und Produkte

Kimetec bietet Dienstleistungen und Produkte in der pharmazeutischen Prozesstechnik und Anlagentechnik an. Zu den Hauptprodukten gehören:

  • Prozessautomatisierung: Entwicklung und Implementierung von Automatisierungslösungen zur Optimierung der Produktionsprozesse.
  • Anlagenbau: Planung und Realisierung von maßgeschneiderten Fertigungsanlagen, die den spezifischen Bedürfnissen der Kunden entsprechen.
  • CIP/SIP-Systeme: Gestaltung von Cleaning-In-Place (CIP) und Sterilization-In-Place (SIP) Systemen zur Gewährleistung höchster Hygiene- und Sicherheitsstandards.
  • Validierung von Prozessen: Unterstützung bei der Dokumentation und Validierung von Produktionsprozessen, die den GMP-Anforderungen entsprechen.

Die Lösungen müssen internationalen Richtlinien genügen, insbesondere der Good Manufacturing Practice (GMP). Kimetec entwickelt Systeme, die technologisch aktuell und regulatorisch konform sind, damit Kunden sowohl wettbewerbsfähig bleiben als auch Sicherheitsstandards in der Arzneimittelproduktion erfüllen.

Regulatorische Einordnung

In der Pharmaindustrie sind regulatorische Anforderungen entscheidend für Qualität und Sicherheit. Kimetec arbeitet innerhalb des rechtlichen Rahmens, der von der European Medicines Agency (EMA) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vorgegeben wird. Das Unternehmen implementiert Qualitätsmanagementsysteme, die die erforderlichen Standards erfüllen und Rückverfolgbarkeit der Prozesse sicherstellen.

Regionale Bedeutung

Ludwigsburg liegt nördlich von Stuttgart im Wirtschaftsraum Mittlerer Neckar. Die Region hat eine hohe Dichte an Unternehmen der Pharma- und Medizintechnik. Baden-Württemberg ist ein etablierter Pharmastandort in Deutschland mit enger Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen, Universitäten und Industrie. Kimetec unterstützt lokale Pharmafirmen bei Produktentwicklung und Prozessoptimierung.

Das Unternehmen nimmt an Messen und Fachveranstaltungen teil und trägt zum Wissensaustausch zwischen den Akteuren der Branche bei. Regionale Vernetzung erhöht Wettbewerbsfähigkeit und fördert Innovationen in der Pharmaindustrie.

Besonderheiten der Kimetec GmbH

Kimetec investiert in Forschung und Entwicklung und bietet seinen Kunden maßgeschneiderte Lösungen, die auf spezifische Anforderungen zugeschnitten sind.

Das Unternehmen berücksichtigt ökologische Gesichtspunkte in der Produktentwicklung und implementiert energieeffiziente sowie ressourcenschonende Systeme.

Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Baden-Württemberg | Medizintechnik

```

Häufige Fragen zu Kimetec GmbH

Was macht Kimetec GmbH?

Kimetec GmbH stellt Medizinprodukte vorwiegend im diagnostischen Bereich her. Der Fokus liegt auf Venenstauer, Stauschläuche, Reflexhämmer. Stethoskope und Diagnostiklampen. Außerdem hat sie etliche Hilfsprodukte für Pflegekräfte im Programm, wie Schwesternuhren und Namensschilder.

Welche Arzneimittel stellt Kimetec GmbH her?

Kimetec GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Ludwigsburg. Überblick über Kimetec GmbH Kimetec GmbH ist ein deutsches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Produktion von innovativen und nachhaltigen Produkten für den Bereich der Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

Kimetec GmbH in sozialen Netzwerken

Weitere Pharmaunternehmen in Ludwigsburg

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 27.06.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen