Mithra Pharmaceuticals GmbH

Pharmaunternehmen · Aachen

Mithra Pharmaceuticals GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Aachen, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Mithra Pharmaceuticals GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Promenade 3-9
52076 Aachen

Unternehmensprofil

1999

Gegründet

~500 (global)

Mitarbeiter

```html

Mithra Pharmaceuticals GmbH im Überblick

Mithra Pharmaceuticals GmbH ist die deutsche Niederlassung des belgischen Pharmaunternehmens Mithra Pharmaceuticals SA, das sich auf Frauengesundheit, insbesondere hormonelle Kontrazeption und Menopause-Therapie spezialisiert hat. Der Sitz ist in Aachen, einer Stadt mit reicher Geschichte und einer traditionell starken medizinischen Forschung. Die Muttergesellschaft, Mithra Pharmaceuticals SA, wurde 1999 gegründet und hat sich in den letzten Jahren zu einem der führenden Unternehmen im Bereich der Frauengesundheit entwickelt, mit einer Marktnische, die stetig an Bedeutung gewinnt.

Frauengesundheit und Hormonkontrazeption

Mithra Pharmaceuticals ist bekannt für seine innovative Estetrol-Technologie (E4), einem natürlich im menschlichen Fötus vorkommenden Östrogen. Das Produkt Estelle (Drovelis in Europa) ist das weltweit erste E4-haltige orale Kontrazeptivum und zeichnet sich durch eine günstigere Sicherheits- und Verträglichkeitscharakteristik gegenüber klassischen Östrogen-Kontrazeptiva aus. Diese Innovation bietet eine vielversprechende Alternative für Frauen, die eine hormonelle Verhütung in Betracht ziehen. Mithra engagiert sich ferner in der Forschung und Entwicklung von Menopause-Hormontherapien, die auf E4 basieren und zielt darauf ab, die Lebensqualität von Frauen während der Wechseljahre zu verbessern.

  • Estelle (Drovelis): Ein bahnbrechendes Produkt, das nachweislich besser verträglich ist und weniger Nebenwirkungen aufweist.
  • Forschung und Entwicklung: Fokus auf innovative Therapien in der Frauengesundheit, inklusive innovativer Lösungen zur Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden.
  • Regulatorische Einordnung: Alle Produkte durchlaufen umfangreiche klinische Studien und müssen strengen behördlichen Prüfungen unterzogen werden, um die Sicherheit und Wirksamkeit zu gewährleisten.

Standort Aachen

Aachen liegt nahe der belgischen Grenze und stellt somit einen strategisch günstigen Standort für die deutsche Niederlassung des belgischen Unternehmens dar. Hier, in einer Stadt, die reich an Bildungseinrichtungen und Forschungseinrichtungen ist, profitiert Mithra von einem talentierten Pool an Fachkräften, die sich auf die Bedürfnisse der Frauenmedizin spezialisiert haben. Von Aachen aus werden gynäkologische Praxen und Frauenkliniken in Nordrhein-Westfalen und dem Rheinland betreut, was eine enge Zusammenarbeit mit den medizinischen Fachleuten vor Ort ermöglicht. Diese regionale Vernetzung ist entscheidend, um die Bedürfnisse von Patientinnen besser zu verstehen und rasch auf Veränderungen im Markt reagieren zu können.

Zusätzlich engagiert sich Mithra Pharmaceuticals in verschiedenen lokalen Initiativen, um das Bewusstsein für Frauengesundheit und das Management von Menopause-bedingten Beschwerden zu stärken. Durch Zusammenarbeit mit medizinischen Fachgesellschaften und Aufklärungskampagnen will Mithra dazu beitragen, die Sichtbarkeit der gesundheitlichen Herausforderungen, mit denen Frauen konfrontiert sind, zu erhöhen.

Besonderheiten des Unternehmens

Ein herausragendes Merkmal von Mithra Pharmaceuticals ist dessen Zielsetzung, durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung die Standards in der Frauengesundheit neu zu definieren. Mithra veranstaltet regelmäßig Schulungen und Fortbildungsseminare für medizinische Fachkräfte, um das Wissen über moderne Therapiemöglichkeiten zu vertiefen. Zudem ist das Unternehmen bestrebt, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in die klinische Praxis zu integrieren. Mithra hat sich auch verpflichtet, nachhaltige Geschäftspraktiken zu fördern und legt großen Wert auf ethische Standards in der Forschung und Produktion.

In der regulatorischen Einordnung hat das Unternehmen den Anspruch, die höchsten Standards einzuhalten, um somit Vertrauen bei Ärzten und Patientinnen zu gewinnen. Alle Produkte werden umfassend getestet, um ihre Sicherheit und Effektivität zu garantieren, bevor sie auf den Markt kommen.

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Häufige Fragen zu Mithra Pharmaceuticals GmbH

Was ist Mithra Pharmaceuticals GmbH?

Die Mithra Pharmaceuticals GmbH ist eine Tochtergesellschaft des belgischen Pharmaunternehmens Mithra, das auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Medikamenten und Technologien zur Verbesserung der Frauengesundheit spezialisiert ist. Der Fokus liegt insbesondere auf der Empfängnisverhütung, der Hormonersatztherapie (HRT) und der Menopause.

Welche Produkte bietet Mithra Pharmaceuticals an?

Mithra entwickelt eine breite Palette von Medikamenten und innovativen Therapien, die vor allem in den Bereichen Empfängnisverhütung, Menopause und Hormonersatztherapie liegen. Eines ihrer Hauptprodukte ist Estelle, eine neue Verhütungspille auf Basis von Estetrol (E4), einem natürlichen Hormon.

Was ist Estelle und wofür wird es verwendet?

Estelle ist ein orales Verhütungsmittel (Pille), das eine Kombination aus Estetrol (E4) und Drospirenon enthält. Estetrol ist ein natürliches Hormon, das während der Schwangerschaft von der Leber des Fötus produziert wird. Estelle wird zur Empfängnisverhütung eingesetzt und bietet eine neue Alternative mit einem innovativen Wirkmechanismus.

Was ist Estetrol (E4) und warum ist es besonders?

Estetrol (E4) ist ein natürliches Östrogen, das während der Schwangerschaft vom menschlichen Körper produziert wird. Mithra nutzt dieses Hormon für die Entwicklung von Medikamenten, da es ein günstiges Sicherheitsprofil aufweist und potenziell weniger Nebenwirkungen verursacht als herkömmliche synthetische Östrogene. Es wird in Verhütungsmitteln und Hormonersatztherapien verwendet.

In welchen Ländern ist Mithra Pharmaceuticals tätig?

Mithra Pharmaceuticals ist ein global tätiges Unternehmen mit Niederlassungen in mehreren Ländern, darunter Deutschland. Die Mithra Pharmaceuticals GmbH ist die deutsche Niederlassung und verantwortlich für den Vertrieb und die Vermarktung der Produkte in Deutschland.

Benötige ich ein Rezept für die Produkte von Mithra Pharmaceuticals?

Ja, die meisten Produkte von Mithra, wie Estelle oder Hormonersatztherapien, sind verschreibungspflichtig. Ein Rezept von einem Arzt oder einer Ärztin ist daher erforderlich.

Wie kann ich den Kundendienst von Mithra Pharmaceuticals GmbH erreichen?

Der Kundendienst von Mithra Pharmaceuticals GmbH kann über ihre offizielle Website oder per E-Mail und Telefon kontaktiert werden. Weitere Details findest du auf der Website des Unternehmens.

Welche therapeutischen Bereiche deckt Mithra ab?

Mithra konzentriert sich auf drei Hauptbereiche der Frauengesundheit: Verhütung: Innovative Verhütungsmittel wie Estelle. Menopause und Hormonersatztherapie (HRT): Medikamente zur Unterstützung von Frauen in den Wechseljahren. Fertilität: Mithra forscht an Produkten zur Unterstützung der Fruchtbarkeit.

Bietet Mithra auch Generika an?

Mithra Pharmaceuticals entwickelt sowohl originäre als auch generische Produkte. Sie haben sich jedoch vor allem auf innovative Lösungen konzentriert, insbesondere im Bereich der Frauengesundheit.

Ist Mithra ein forschungsorientiertes Unternehmen?

Ja, Mithra ist stark in der Forschung und Entwicklung tätig und investiert in klinische Studien, um neue Therapien zu entwickeln. Ein bedeutender Teil ihrer Innovationen basiert auf der Nutzung von Estetrol (E4) in der Verhütung und Hormonersatztherapie.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen