Speiko Dr. Speier GmbH im Überblick
Die Speiko Dr. Speier GmbH aus Bielefeld ist ein auf zahnärztliche Materialien und Dentalprodukte spezialisiertes Pharmaunternehmen in Nordrhein-Westfalen. Gegründet im Jahr 1970, ist die Firma mittlerweile fest im deutschen Dentalmarkt etabliert und bekannt für ihre hochwertigen, innovativen Produkte. Das Unternehmen produziert und vertreibt Dentalmaterialien für Zahnarztpraxen und zahntechnische Labore und legt großen Wert auf Qualität und Anwenderfreundlichkeit.
Leistungen und Produkte
Speiko bietet ein Vielzahl von Dentalmaterialien an, die sowohl für den direkten als auch den indirekten Einsatz in der Zahnheilkunde konzipiert sind. Zu den Hauptproduktbereichen zählen:
- Abdruckmassen: Insbesondere Alginat-Abdruckmassen, die sich durch hohe Präzision und Benutzerfreundlichkeit auszeichnen.
- Modelliermaterialien: Hierzu zählen verschiedene Wachse, die für verschiedene dentaltechnische Anwendungen optimiert sind.
- Dentalinstrumente: Ein breites Sortiment an Instrumenten, die speziell für zahnmedizinische Technologien und Anwendungen entwickelt wurden.
- Hilfsstoffe: Diverse Produkte, die den Zahnarzt in der täglichen Praxis unterstützen und Prozesse effizienter gestalten.
Des Weiteren bietet das Unternehmen umfangreiche Schulungen für Zahnärzte und Zahntechniker an, um die Anwendung der Produkte zu optimieren und den neuesten technologischen Entwicklungen Rechnung zu tragen. Alle Produkte von Speiko sind gemäß der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) zertifiziert, was die Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte garantiert.
Regulatorische Einordnung
Die Speiko Dr. Speier GmbH unterliegt den strengen Vorgaben der Medizinprodukteverordnung (MDR), die sicherstellt, dass alle ihre Produkte hinsichtlich Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit gründlich geprüft werden. Die Zertifizierung als Medizinprodukte ermöglicht es Speiko, ihre Produkte nachhaltig auf dem europäischen Markt zu vertreiben. Darüber hinaus erfüllt das Unternehmen auch die Anforderungen der ISO 13485, die an Qualitätsmanagementsysteme für die Herstellung von Medizinprodukten gestellt werden.
Standort Bielefeld / Nordrhein-Westfalen
Bielefeld ist eine Großstadt in Ostwestfalen-Lippe in NRW und bietet durch seine zentrale Lage einen strategischen Zugang zum norddeutschen und westfälischen Dentalmarkt. Dies ermöglicht Speiko nicht nur eine zügige Belieferung seiner Kunden in der Region, sondern auch eine kosteneffiziente Distribution auf bundesweiter Ebene. Der Standort in Bielefeld ist daher nicht nur logistisch vorteilhaft, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil der Markenidentität von Speiko als traditionsreiches deutsches Unternehmen.
Regionale Bedeutung
Das Unternehmen hat sich in der Region Ostwestfalen-Lippe als bedeutender Akteur im Bereich der Dentalprodukte etabliert. Es unterstützt lokale Zahnarztpraxen und Labore nicht nur durch die Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Produkten, sondern auch durch Fachveranstaltungen und Schulungen, die die Innovationskraft in der Zahnmedizin fördern. Durch die enge Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und Forschungseinrichtungen trägt Speiko aktiv zur Weiterentwicklung der Zahnheilkunde und der Zahntechnologie in der Region bei.
Besonderheiten
Ein hervorstechendes Merkmal der Speiko Dr. Speier GmbH ist das Engagement für Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Das Unternehmen verfolgt eine umweltbewusste Strategie, die in der Produktentwicklung und Herstellung zum Tragen kommt. Dies umfasst unter anderem die Verwendung von recycelbaren Materialien und die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks durch effizientere Produktionsmethoden. Außerdem engagiert sich Speiko für soziale Projekte und fördert die Gesundheitsbildung in der Bevölkerung, indem es Aufklärungsinitiativen für zahnmedizinische Themen unterstützt.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Nordrhein-Westfalen | Medizintechnik
```Häufige Fragen zu Speiko Dr. Speier GmbH
Was macht Speiko Dr. Speier GmbH?
Speiko Dr. Speier GmbH stellt Medizinprodukte und Dentalpräparate für Zahnärzte und Zahntechniker und deren Praxen und Labore her. Die Produkte sind für die Endodontie mit Spezialzementen und Abformmöglichkeiten, für Chirurgie und Prophylaxe gefertigt. Sie beliefert außerdem Universitäten, Meisterschulen, Dentalhändler und verwandte Branchen.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.